US-Republikaner Sarah Palin lässt auf Parteitag Hüllen fallen

Von Dolly bis Gina
Die berühmtesten Pornodarstellerinnen

Der Wahlparteitag der Republikaner in Florida hatte drei Höhepunkte: Mitt Romney tritt gegen Barack Obama um die US-Präsidentschaft an, der Hurrican «Isaac» sorgte für aufbrausende Momente - und eine Pornodarstellerin trat als Sarah-Palin-Double auf.

Ach, Sarah Palin: Die frühere Gouverneurin von Alaska gibt offenbar noch immer eine gute Steilvorlage für eine Parodie ab. Beim Wahlparteitag der Republikaner trat eine Pornodarstellerin als Palin-Double auf, die bereits vor Jahren in der Porno-Persiflage Who's Nailin' Palin? die umstrittene Politikerin dargestellt hatte.

Lisa Ann heißt die Pornodarstellerin im wirklichen Leben. Laut Medienberichten habe, abgesehen von den grotesk aufgeblähten Brüsten, ernsthafte Verwechslungsgefahr mit dem Original bestanden. In Tampa im US-Bundesstaat Florida, wo die Republikaner ihren Parteitag abhielten, trat das Double im Stripclub Thee Dollhouse auf - und entledigte sich dort vieler Kleidungsstücke. Dabei war die echte Palin nicht mal vor Ort, niemand hatte sie eingeladen.

US-Wahlkampf
Peinlich, peinlicher, Republikaner

Innerparteiliche Proteste der Republikaner

Nun zu den wichtigen Ereignissen in Tampa: Ex-Gouverneur und Multimillionär Mitt Romney erhielt bei dem Parteitag eine klare Mehrheit der rund 2000 Delegierten. Damit tritt er bei der US-Präsidentenwahl im Herbst gegen Amtsinhaber Barack Obama an. Zugleich verabschiedeten die Delegierten ein Wahlprogramm, in dem sie den weltweiten Führungsanspruch der USA betonen. Das strikt konservative Programm bekräftigt ausdrücklich das Recht auf das Tragen von Waffen. Die Europäer werden indirekt aufgefordert, ihre Militärausgaben nicht weiter zu kappen.

Bei dem Parteitag wurden auch innerparteiliche Konflikte sichtbar. Es kam zu turbulenten Szenen und offenen Protesten. Anhänger des radikalliberalen Ron Paul reagierten mit wütenden Buh-Rufen auf eine Änderung der Parteitagsstatuten, von der sie sich benachteiligt fühlen.

Wegen des Hurricans «Isaac» war der Parteitag verkürzt worden. Massive Regenfälle und Windböen haben inzwischen zu Stromausfällen in zehntausenden Haushalten am Golf von Mexiko  geführt. Nach Angaben des US-Wetterdienstes gewann der Hurrikan zuletzt nochmals an Stärke und bewegte sich langsam auf New Orleans zu. «Isaac» wurde aber weiter in der niedrigsten von fünf Stärke-Kategorien für Hurrikane eingestuft. Dennoch warnten die Behörden davor, die Gewalt des Sturmes zu unterschätzen.

jag/news.de/dpa

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