FDP-Boss Bissiger Rösler attackiert die Terrier der CSU

Philipp Rösler beißt zu: Der FDP-Boss äußert sich ungewohnt kritisch und attackiert den «Europopulismus» des bayerischen Koalitionspartners. Vor allem Markus Söder und Alexander Dobrindt müsse die CSU besser an die Leine nehmen.

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Kaum ist die Sommerpause passé, schon gibt es neuen Ärger in der Koalition. Ausnahmsweise sorgen aber einmal nicht die üblichen Verdächtigen der CSU für Knatsch - zumindest nicht direkt. Auslöser für einige scharfe Worte vom Vorsitzenden des kleinen Koalitionspartners FDP sind sie dennoch. Philipp Rösler attackiert dabei vor allem die europapolitischen Äußerungen des CSU-Generalsekretärs Alexander Dobrindt und des bayerischen Finanzministers Markus Söder (CSU).

«Ich rate dazu, dass die CSU Herrn Söder und Herrn Dobrindt mäßigt oder nötigenfalls auch isoliert», sagte der Bundeswirtschaftsminister Spiegel Online. «Wir können es uns nicht leisten, dass die beiden den Ruf unseres Landes aufs Spiel setzen.» In Europa gebe es noch viel zu tun - da seien «schrille Töne völlig fehl am Platz».

Der Vizekanzler betonte: «Europopulismus ist weder mein Weg noch der der FDP.» Er sei überzeugter Europäer, sagte Rösler. «Eine Abwendung vom Kurs der europäischen Integration ist mit mir und mit der FDP nicht zu machen.»

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wam/jag/news.de/dapd

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • uwe schmidt
  • Kommentar 1
  • 15.08.2012 00:45

,, was ich von ihm halten soll , ?, wenn mir mal zum kotzen ist, schreib ich einen beitrag dazu, heute aber hab ich noch sehr spät gut gegessen, ist mir zu schade drum

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