NSU-Skandal Verfassungsschutz-Chef Boos tritt zurück

NSU
Die Geschichte einer beispiellosen Terrorserie

Sachsens Verfassungsschutzpräsident Reinhard Boos hat überraschend um Versetzung gebeten. Hintergrund sei, dass Akten zum Fall der Zwickauer Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) nicht in die parlamentarische Kontrolle miteinbezogen wurden.

Boos zog damit Konsequenzen aus einer Panne des Geheimdienstes bei der Aufklärung des Skandals um die Zwickauer Neonazi-Zelle. Boos ist nach den Behördenchefs des Verfassungsschutzes im Bund und in Thüringen der dritte führende Verfassungsschützer, der wegen des Neonazi-Trios sein Amt verliert.

Das sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Mittwoch in Dresden. Ursache sei «offenbar das eklatante Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter.» Die Versetzung sei zum 1. August geplant.

wam/news.de/dapd/dpa

Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • dolsem
  • Kommentar 3
  • 13.07.2012 16:18
Antwort auf Kommentar 2

Und der Innenminister Markus Ulbig .Spielt der Foul.oder hat der vielleicht gar keine Ahnung.?Wer bestimmt den Chef des BND?

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  • JÜRGEN PUPPE
  • Kommentar 2
  • 11.07.2012 22:03

In der Tat,die Verhässlichung der Politik nimmt inzwischen bizarre Formen an.Mit großem Entsetzen lese ich die Kommentare,die sich der " Zwickauer Terrorzelle " widmen. Hier zeigt sich mir eindeutig das induzierte Irresein verschiedener Kommentar-Verfasser auf,die bis zum heutigen Tag nicht begriffen haben,daß die kriminellen Machenschaften der BRD-Obrigkeit die wahren Hintermänner der NSU waren.Nicht umsonst wurden Akten geschreddert und ein Rücktritt folgt dem nächsten. Sei wie es sei,die Liebe zu Schönheit,zur Wahrheit und zur Ehrlichkeit in der Politk kann uns niemand nehmen.Ehre u.Treue

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  • tarch
  • Kommentar 1
  • 11.07.2012 16:41

Bei normalen Menschen(Pack) nennt man das selbstverschuldete Arbeitslosigkeit,- mit allen Konsequenzen.

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