Verteidigung Bundeswehr schließt Standorte

Berlin - Das Bundesverteidigungsministerium will bis Ende 2013 bereits den größten Teil der geplanten Strukturreformen umgesetzt haben. Das geht aus einem Informationspaket des Ministeriums für die Bundeswehr hervor, das der dpa vorlag.

Bundeswehr schließt Standorte (Foto)
Bundeswehr schließt Standorte Bild: dpa

Bis Ende 2015 sollen drei Viertel der Maßnahmen verwirklicht sein. Allerdings seien auch über 2017 hinaus noch Infrastrukturmaßnahmen nötig.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière hatte 2011 die Schließung von insgesamt 31 Bundeswehr-Standorten angekündigt. 90 weitere sollen drastisch verkleinert werden. Am härtesten trifft es das Saarland, Schleswig-Holstein und Bayern. Bisher gibt es noch knapp 400 Standorte.

Unmittelbar vor der Bekanntgabe des Zeitplans forderten Länder und Kommunen finanzielle Unterstützung. Damit sollen die Folgen der geplanten Schließungen abgefedert werden. «Wir erwarten, dass Bund und Länder den Standortgemeinden helfen, die jahrelang gute Gastgeber der Bundeswehr waren», sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, den «Ruhr Nachrichten».

Stationierungskonzept 2011

Ministerium zur Neuausrichtung

news.de/dpa

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