Drohnenangriff in Pakistan Wurde al-Qaidas Nummer zwei getötet?

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Seit dem Tod von Osama bin Laden ist er die Nummer zwei des Terrornetzwerks al-Qaida. Bei einem Drohnenangriff der USA in Pakistan wurde Abu Jahia al-Libi nun möglicherweise getötet.

Die jüngsten US-Drohnenangriffe in Pakistan sollten nach Angaben von US-Kreisen die Nummer zwei des Terrornetzwerks al-Qaida treffen. Ob Abu Jahia al-Libi bei den Angriffen in den vergangenen zwei Tagen tatsächlich getötet wurde, sei nicht sicher, man sei aber «optimistisch», hieß es am Montag in Washington.

Geheimdienst ISI hat Infos über Tod al-Libis

Demnach wurden mit Raketen, die aus den unbemannten Flugzeugen abgefeuert wurden, weniger als fünf Menschen getötet. Pakistanische Sicherheitskreise in Peshawar sprachen dagegen von acht Toten. Pakistan fordert ein Ende der Drohnenangriffe.

Laut Spiegel Online bestätigte der pakistanische Geheimdienst ISI, dass es Informationen über den Tod von Abu Jahia al-Libi gebe. «Wir haben das bislang noch nicht überprüfen können, versuchen aber, der Sache vor Ort nachzugehen», wird ein ISI-Offizier zitiert. In Telefongesprächen sei am Montag vom «Tod des Sheiks» die Rede gewesen.

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Al-Libi seit bin Ladens Tod zweiter Al-Kaida-Führer

Al-Libi wurde zweithöchster al-Qaida-Führer, nachdem der Ägypter Ajman al Sawahiri nach der Tötung Osama bin Ladens vor einem Jahr die Führung des Terrornetzwerks übernahm. Seitdem haben die USA mehr als ein Dutzend ranghoher al-Qaida-Mitglieder getötet oder gefangen genommen.

Das Weiße Haus führt eine Liste mit mutmaßlichen Terroristen, die getötet oder gefangen genommen werden sollen. Sie wird von den Streitkräften und dem Geheimdienst CIA erstellt und letztendlich vom Präsidenten gebilligt. Für die Ergreifung Al-Libis ist eine Belohnung von einer Million Dollar ausgesetzt.

phs/iwi/news.de/dapd

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Mailyn Pelagio
  • Kommentar 1
  • 05.06.2012 11:35

Saubere Arbeit! Nur eine Frage der Zeit bis auch Zawahri ausgeschaltet wird. Die Lücken unter den Terroristen werden offenbar immer grösser. Daher sind die Drohneneinsätze konsequent fortzuführen.

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