FDP-Streit Rösler rechnet mit Westerwelle ab

Ein Jahr nach der Übernahme des FDP-Vorsitzes hat Philipp Rösler die Politik seines Vorgängers Guido Westerwelle als zu einseitig kritisiert. Die FDP habe sich zu lange auf das Thema Steuersenkung reduziert.

Rösler kritisiert Westerwelle (Foto)
Abrechnung mit seinem Vorgänger: FDP-Boss Philipp Rösler äußert deutliche Kritik an Guido Westerwelle. Bild: dpa

Der Parteivorsitzende, der wegen anhaltend schwacher Umfragewerte unter starkem Druck steht, sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: «Den Liberalismus auf die Formel mehr netto vom brutto zu verkürzen, das ist zu wenig.» Die Mehrzahl der FDP-Mitglieder sei erst nach dem Jahr 2000 in die Partei eingetreten. «Sie sind in einer Partei groß geworden, die in der Außendarstellung auf ein Thema gesetzt hat.» Das werde der Grundidee der Freiheit nicht gerecht.

«Jetzt kommt es darauf an, den Liberalismus in seiner ganzen Breite zu entfalten. Dazu dient das Thema Wachstum», sagte der Wirtschaftsminister und Vizekanzler. Es umfasse Wirtschaftsthemen wie Schuldenabbau und Finanzmarktregulierung, aber auch Bildung, Kultur und familienpolitische Fragen. «Ich habe an Dreikönig neue Themen vorgegeben, und die Themen werden von der Partei transportiert», betonte Rösler. Dieser Linie folgten auch die Wahlkämpfer in Düsseldorf und Kiel, Christian Lindner und Wolfgang Kubicki.

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Rösler hatte nach Westerwelles Rücktritt vom Parteivorsitz im Frühjahr 2011 dessen Nachfolge angetreten und zudem das Wirtschaftsministerium übernommen. Bei den beiden kommenden Landtagswahlen könnte sich entscheiden, ob er den Vorsitz behalten kann. Im Land Berlin und i m Saarland waren die Freidemokraten zuletzt mit 1,8 beziehungsweise 1,2 Prozent aus dem Parlament geflogen.

wam/news.de/dpa

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Leserkommentare (5) Jetzt Artikel kommentieren
  • lona
  • Kommentar 5
  • 10.04.2012 13:28

Rösler, braucht die Schuld nicht bei den anderen zu suchen Er ist ja nur Machtgeil. Westerwelle war bis jetzt der Beste von seiner Partei. Der Rösler kann Westerwelle nicht das Wasser reichen. Rösler, hat schon als Gesundheitsminister versagt, da ist schon alles gesagt.

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  • w.kamieniarz
  • Kommentar 4
  • 09.04.2012 12:30

westerwelle war ein reinfall und rösler übertrifft ihn noch...wer es noch nicht gemerkt hat - in deutschland schen steuerzahler wird für jeden was getan nur für den deutschen steuerzahler ist nie was übrig wir dürfen nur zahlen die ganzen versprechungen von steuersenkung und mehr netto vom brutto war alles verarsche aber wir lassen ja alles mit uns machen

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  • putinfanatiker
  • Kommentar 3
  • 08.04.2012 06:25
Antwort auf Kommentar 2

Wenn Du Recht hast dann bekommst Du auch dein Recht und in diesem Fall hast Du sogar 100%ig RECHT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Dieser Popiekser WESTERWELLE und dieser Roessler ganz ganz ganz schnell weg damit !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und nicht nur diese beiden endlich mal AUSMISTEN und frisches junges Blut nach Berlin aber ganz ganz ganz SCHNELL !!!!!!!!!!!!!!!!!!

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