Terror gegen Israel Bombenanschläge auf israelische Diplomaten

Indien (Foto)
In Indien wird das beschädigte Auto untersucht. Bild: dapd

In Indien und Georgien sind Anschläge auf israelische Diplomaten verübt worden. Ein Mensch soll dabei im indischen Neu-Delhi verletzt worden sein. Ein geplanter Bombenanschlag in Georgien konnte vereitelt werden.

Bei einem Bombenanschlag auf ein israelisches Diplomatenfahrzeug in Indien sind zwei Menschen verletzt worden. Wie das Außenministerium in Jerusalem mitteilte, detonierte der Sprengsatz am Nachmittag in unmittelbarer Nähe der Botschaft in Neu-Delhi. Ein weiterer Anschlag auf israelische Diplomaten in Georgien konnte den Angaben zufolge rechtzeitig verhindert werden.

Bei den Verletzten in Indien handle es sich um die Frau eines Diplomaten sowie um einen Fahrer, hieß es in Jerusalem weiter. Die genauen Umstände des Anschlags würden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden ermittelt. Zu der Schwere der Verwundungen wurden zunächst keine Angaben gemacht. Fernsehbilder zeigten einen stark zerstörten Kleinbus mit blauem Diplomatenkennzeichen.

Bei dem vereitelten Anschlag in der georgischen Hauptstadt Tiflis hatten Unbekannte nach Angaben der örtlichen Behörden einen Sprengsatz an den Wagen eines Fahrers der israelischen Botschaft angebracht. Dieser habe die Vorrichtung aber rechtzeitig entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden nach eigenen Angaben eine Granate, die entschärft werden konnte. Das Fahrzeug habe etwa 200 Meter von der Botschaft entfernt geparkt.

Der israelische Rundfunk meldete, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe der libanesischen Hisbollah-Miliz sowie dem Iran vorgeworfen, für die Anschläge verantwortlich zu sein. Außenminister Avigdor Lieberman sagte: «Wir können identifizieren, wer hinter den Anschlägen steht.» Man werde Angriffe auf israelische Staatsbürger nicht tolerieren, warnte er.

Israelische Medien vermuteten einen Zusammenhang beider Vorfälle mit dem vierten Jahrestag der Tötung des Hisbollah-Kommandeurs Emad Maghanija. Der Top-Terrorist war im Februar 2008 in der syrischen Hauptstadt Damaskus mit einer Bombe getötet worden.

wam/news.de/dapd/dpa

Leserkommentare (11) Jetzt Artikel kommentieren
  • herby
  • Kommentar 11
  • 16.02.2012 23:03

Ich kann nur Hoffen daß Russland und China an der Seite des Iran den Israelis und Amerika zeigen daß die Zeit der Ausbeutung vorbei ist. Es knallt schon sehr bald zwischen den Grossmächten macht euch keine Sorgen Ihr deutschen, nur so kann sich das Universum von der Fehlkonstruktion Mensch Erlösen. Raub, Mord, Weltausbeutung, Machtmissbrauch usw. werden bald der Menschheit erspart sein. Der Tod kann nicht schlimmer sein, als unter Knechtschaft als Sklaven zu Dienen. Atomwaffen sind gebaut um die Menschheit zu vernichten, dies wollte der Ami schon mit uns deutschen tun. 2. Weltkrieg.

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  • kelevra
  • Kommentar 10
  • 16.02.2012 16:55
Antwort auf Kommentar 9

Shalom,die Religion des Friedens hat also mal wieder zugeschlagen und der dämliche Islambasher "nichtwähler" hat seine Freude daran im Verein mit den Zionisten und anderen Freunden dieser Rassisten (gemäß Resolution 3379 der UN-Generalversammlung) freudig das Gegenteil in die Welt hinauszuposaunen,Hasbara sei Dank!Natürlich sind unsere Politiker nicht kopflos sondern gut geführt!Weitere Desinformation zu den Hintergründen des Anschlags findet jeder Dämel auf www.ex-muslime.de oder in den amerikanischen Nachrichten.In Deutschland ist seit ww2 Nachrichtensperre und deshalb gibts das hier auch!

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  • Nichtwähler
  • Kommentar 9
  • 16.02.2012 13:07

Die Religion des Friedens hat mal wieder zugeschlagen. Und unsere Politiker sind Kopfloss, weitere Informationen zu den Hintergründen des Anschalgs findes sie auf www.ex-muslime.de oder den Amerikanischen Nachrichten. In Deutschland ist seit ww2 Nachrichtensperre.

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