Atom Bund und Länder beraten über Atomendlagersuche

Bundesumweltminister Röttgen (CDU) berät heute mit Vertretern der Bundesländer über das weitere Vorgehen bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll. SPD und Grüne fordern dabei mehr Bürgerbeteiligung, als sie in ersten Entwürfen für ein Endlagersuchgesetz bisher vorgesehen ist.

Bund und Länder beraten über Atomendlagersuche (Foto)
Bund und Länder beraten über Atomendlagersuche Bild: dpa

Berlin (dpa) - Bundesumweltminister Röttgen (CDU) berät heute mit Vertretern der Bundesländer über das weitere Vorgehen bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll. SPD und Grüne fordern dabei mehr Bürgerbeteiligung, als sie in ersten Entwürfen für ein Endlagersuchgesetz bisher vorgesehen ist.

Bis zum Sommer soll das Gesetz stehen, mit dem mehrere Alternativen zum Salzstock Gorleben geprüft werden sollen. Strittig ist auch, ob der Standort in Niedersachsen überhaupt im Rennen bleiben soll. Weitgehender Konsens besteht, dass nur nach einem Endlager in tiefen geologischen Schichten gesucht werden soll. Mehrere Umweltverbände und Anti-Atom-Gruppen wollen für ein klares Aus für Gorleben vor dem Bundesumweltministerium demonstrieren.

Seit fast 35 Jahren gibt es eine Konzentration auf den Salzstock Gorleben. In die Erkundung wurden bisher rund 1,6 Milliarden Euro investiert. Doch SPD, Grüne, Linke und Umweltverbände dringen auf Alternativen, weil der Standort zu unsicher sei, um den hochradioaktiven Müll sicher für immer zu verschließen.

Baden-Württemberg-Plan für Endlagersuche

Früherer Plan für neue Endlagersuche

Endlagerregionen

news.de/dpa

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Leserkommentare (0) Jetzt Artikel kommentieren
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig