Explosion in Teheran Tötete der Mossad einen iranischen Atomforscher?

Anschlag in Teheran (Foto)
Nach der Ermordung eines iranischen Atomforschers bezichtigt das Mullah-Regime Israel. Bild: dapd

Während der Iran an der Atombombe werkelt: Ein Motorradfahrer befestigt eine Haftbombe am Auto eines iranischen Atomforschers. Der Sprengsatz in Teheran explodiert, der Wissenschaftler stirbt. Nun beschuldigen iranische Politiker Israel des Attentats.

Bei einer Bombenexplosion ist in der iranischen Hauptstadt Teheran ein Wissenschaftler ums Leben gekommen. Ein Motorradfahrer habe eine Haftbombe an dem Fahrzeug des Professors befestigt, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Zwei weitere Insassen des Wagens seien bei der Detonation verletzt worden. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar.

Ein Sprecher der Sharif-Universität sagte, Mostafa Ahmadi Roshan sei Chemiker gewesen und habe an wissenschaftlichen Projekten gearbeitet. Die Tat ereignete sich am zweiten Jahrestag eines tödlichen Anschlags auf einen ranghohen iranischen Nuklearwissenschaftler. Am 12. Januar 2010 kam der Physiker Massoud Ali Mohammadi ums Leben, als vor seinem Haus in Teheran ein Motorrad explodierte. Im August 2011 wurde ein Iraner namens Majid Jamali Fashi wegen dieses Anschlags zum Tode verurteilt. Die Behörden sagten, er habe Mohammadi im Auftrag des israelischen Geheimdienstes Mossad ermordet.

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Für den Iran ist der Urheber des Anschlags deshalb klar. Teherans Vize-Gouverneur Safar Ali Bratloo sagte laut Medienberichten: «Israel ist für dieses Attentat verantwortlich, die Methode gleicht denen, die bei anderen Anschlägen auf iranische Wissenschaftler angewendet wurden», sagte er laut einem Bericht des Fernsehsenders al-Alam.

In den vergangenen beiden Jahren hatte es in Teheran drei Anschläge auf Wissenschaftler gegeben, die auch in der Atomforschung tätig gewesen sein sollen. Ob der am Mittwoch getötete Ahmadi am Atomprogramm des Landes arbeitete und an welcher Fakultät er lehrte, war zunächst nicht bekannt.

jag/eia/news.de/dpa/dapd

Leserkommentare (11) Jetzt Artikel kommentieren
  • Wl Zorro
  • Kommentar 11
  • 05.02.2012 15:26

Der Mossad ist das gefährlichste Terrornetzwerk Weltweit, es ist überall schnell zu Morden bereit, Tötet gezielt und äußerst brutal, scheut vor nichts zurück, noch viel schlimmer als die Topterroristen die den USA mit Recht traktieren. Und weil es Weltweit Juden gibt, hat er jede Menge Helfer und Agenten, sogenannte Mordhelfer. Kom 7 herby +8 awh haben es ausgesprochen woran der Schuh drückt. Deutschland soll sich aus allem Heraushalten, sagt das dem Schwuli und der Merkel.

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  • Wächterrat
  • Kommentar 10
  • 12.01.2012 13:26

Jedenfalls eine gelungene Aktion die zur Sicherheit der Welt beiträgt. Klar ist nur, der BND hat damit garantiert nichts zu tun. Sonst wärs in die Hose gegangen. :))

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  • Libertad
  • Kommentar 9
  • 12.01.2012 11:22

Das Israel den Iran plaee machen möchte, äusserten selbst israelische Politiker. Warum nicht? Nur, bezahlen sollten die es selber. Weswegen ist denn Griechenland zb Pleite? Als Grenzland wurde und wird es weiter (mit Merkelscher Unterstützung)gegen den Iran aufgerüstet. Gleichzeitig setzt man dort nun den Griechen, einen Präsidenten einer jüdischen Bank vor die Nase. Tja, die soganannte Eurokrise.

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