IWF gibt Griechenland auf News am Morgen

«Spiegel»: IWF verliert Glauben an Sanierung Athens (Foto)
Spiegel: IWF verliert Glauben an Sanierung Athens Bild: dpa

Der Internatonale Währungsfond (IWF) hegt Zweifel, dass eine Rettung Griechenlands ohne umfassende Umschuldung möglich ist. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Mit den bisherigen Sanierungsplänen könne Griechenland laut IWF die Schulden nicht dauerhaft schultern.

IWF verliert Glauben an griechische Sanierungsfähigkeit. Beim Internationalen Währungsfonds wachsen einem Bericht zufolge die Zweifel, dass Griechenland ohne eine umfassende Umschuldung zu retten ist. Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, glaubt der IWF nicht, dass Griechenland auf Basis der bisherigen Sanierungspläne seine Schulden dauerhaft tragen könne. Laut einem internen IWF-Vermerk solle Griechenland entweder einen höheren Konsolidierungsbeitrag leisten, die privaten Gläubiger auf einen höheren Anteil ihrer Forderungen verzichten oder die Euro-Staaten sich mit einem höheren Beitrag beteiligen.

Nahles fordert Neuwahlen bei Rücktritt Wulffs. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat Neuwahlen gefordert falls Bundespräsident Christian Wulff zurücktritt. Bei einem Wulff-Rücktritt müsse sich Angela Merkel dem Votum der Wähler stellen, sagte sie der Bild am Sonntag. Sie vermute, dass Merkel deshalb das offene Wort über Wulff vermeide. Die Affäre Wulff sei jetzt auch eine Affäre Merkel. Dem Bundespräsidenten warf Nahles vor, sich in ein Geflecht aus Halbwahrheiten verstrickt zu haben. Sie habe erhebliche Zweifel, dass Wulff diese Affäre übersteht.

Neuseeland befürchtet weitere Ölpest. Nach dem Auseinanderbrechen des auf ein Riff gelaufenen Containerschiffes «Rena» drohen der neuseeländischen Küste weitere Ölverschmutzungen. Zwar hatten Experten nach der Havarie des Schiffes im Oktober vergangenen Jahres die Treibstofftanks weitgehend leergepumpt. Es wird aber noch weiteres Öl in dem Wrack vermutet. Bei starkem Seegang mit Wellen von sieben Metern Höhe war das Heck der «Rena» vom Rest des auf Grund liegenden Schiffes abgerissen. Laut der Schifffahrtsbehörde sitzt der Bug des 47.000-Tonnenschiffes nach wie vor auf dem Riff fest.

Ägypten vor klarem Wahlsieg der Islamisten. Bei der Parlamentswahl in Ägypten zeichnet sich ein haushoher Sieg der Islamisten ab. Bei der dritten Wahlrunde gewannen die als moderat-islamisch eingestuften Muslimbrüder in sieben von neun Provinzen die meisten Stimmen. Die radikale Partei des Lichts sicherte sich in den restlichen beiden Provinzen eine Mehrheit. Das teilte das ägyptische Staatsfernsehen mit. Bereits in den ersten beiden Wahlrunden hatten sich die Islamisten rund zwei Drittel der Sitze im Abgeordnetenhaus gesichert. Mit der Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses wird erst Mitte des Monats gerechnet.

Zahl der Cholera-Toten in Haiti auf 7000 gestiegen. Auf Haiti sind bislang etwa 7000 Menschen an der Cholera gestorben. Jeden Tag kommen etwa 200 Neuerkrankungen hinzu, teilte die Panamerikanische Gesundheitsorganisation mit. Es sei eine der größten Cholera-Epidemien in einem Einzelland in der jüngsten Geschichte, sagte Vize-Direktor Jon Andrus. Haitis Regierung hatte Mitte Dezember 2011 die Zahl der Cholera-Fälle mit 520.000 angegeben. Andrus betonte, zur Beseitigung der Infektionskrankheit seien weitere Anstrengungen und Investitionen nötig, um jedem Einwohner sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen zu bieten.

Auto stürzt von Berliner Autobahn in Kleingartenkolonie. Auf der Berliner Stadtautobahn A111 ist Abend eine Frau mit ihrem Wagen von einer Brücke mehrere Meter tief in eine Kleingartenkolonie gestürzt. Die Frau kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Sie hatte aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der Wagen durchschlug die Seitenbegrenzung der Brücke, stürzte etwa acht Meter in die Tiefe und landete in der Kleingartenkolonie, die sich unter der Brücke befindet.

cvd/news.de

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Eselohr
  • Kommentar 1
  • 08.01.2012 11:21

Griechenland ist zu retten, indem die Gläubigerländer gänzlich auf ihre Forderungen verzichten und Griechenland sich selbst überlassen. Die Griechen werden sehr schnell merken wie es sich ohne die Unterstützung anderer Länder lebt, nämlich sehr bescheiden (im Gegensatz zu jetzt).

Kommentar melden
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig