Christian Wulff Anzeige wegen Nötigung

Christian Wulff (Foto)
Immer mehr Ärger für den Bundespräsidenten. Bild: dapd

Weiterer Ärger für Christian Wulff: Bei der Staatsanwaltschaft in Berlin ist Anzeige gegen ihn wegen Nötigung erstattet werden. Ein Anfangsverdacht wird überprüft, aber die Anzeige ist nicht die einzige: Es liegen noch weitere gegen den Bundespräsidenten vor.

Nach dem Drohanruf des Bundespräsidenten Christian Wulff bei Bild-Chefredakteur Kai Diekmann prüft die Staatsanwaltschaft Berlin, ob in dem Fall ein Anfangsverdacht der Nötigung besteht. «Wir haben eine Anzeige wegen Nötigung im Zusammenhang mit der Mailbox-Nachricht erhalten», sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Dienstag. Er bestätigte damit einen Bericht der Berliner Zeitung.

Steltner betonte, die Anzeige komme nicht von einem der Beteiligten, sondern von einer dritten Person und sei per E-Mail eingegangen. Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet, in solchen Fällen einen Anfangsverdacht zu prüfen.

Wulff hatte nach Angaben der Bild-Zeitung mit einem Anruf bei Chefredakteur Diekmann persönlich versucht, einen kritischen Artikel des Blattes zu verhindern. Demnach hat er bei der Botschaft auf Diekmanns Mailbox auch mit strafrechtlichen Konsequenzen gegen den verantwortlichen Redakteur gedroht.

Die Wulff-Affäre
Alles begann mit einem Privatkredit

Hat Wulff Sponsoren angeworben?

Steltner sagte, neben der Anzeige wegen Nötigung seien noch zwei bis drei weitere Anzeigen wegen der Finanzierung des Privathauses des Bundespräsidenten eingegangen. Diese habe man an die Staatsanwaltschaft Hannover abgegeben.

Unterdessen wurde bekannt, dass Christian Wulff in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident dem Eventmanager Manfred Schmidt zumindest indirekt Sponsoren für eine Veranstaltung verschafft. Wulff habe den Vorstandschef des Hannoveraner Versicherungskonzerns Talanx persönlich auf den 2009 von Schmidt organisierten «Nord-Süd-Dialog» aufmerksam gemacht, teilte Talanx dem Stern mit. Auch der Touristikkonzern TUI bestätigte dem Magazin, von der Staatskanzlei von der Veranstaltung und der Möglichkeit eines Sponsorings erfahren zu haben. Beide Firmen zahlten dem Bericht zufolge mehrere tausend Euro für den «Nord-Süd-Dialog», für den Wulff Schirmherr war.

beu/news.de/dapd

Leserkommentare (19) Jetzt Artikel kommentieren
  • ERRDIER
  • Kommentar 19
  • 10.01.2012 14:42

Mein Kommentar :159 ist auch ein Kommentar auf "ANZEIGE WEGEN NÖTIGUNG" (habe aber bis jetzt noch keine Antwort gelesen). Es wäre für Ausländer doch interessant mal Ihre Meingung zu 159 zu lesen denn ich muss ja nicht zu 100% richtig liegen mit 99 wäre ich auch schon zufrieden. Ihr ERRDIER

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  • Gas
  • Kommentar 18
  • 07.01.2012 22:32
Antwort auf Kommentar 14

Bitte bei Andeutung an zu teures Gas Vergleiche anderer Anbieter bei scheinbarer Festlegung. Sonst Quatsch!

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  • Arsch
  • Kommentar 17
  • 07.01.2012 22:28
Antwort auf Kommentar 15

Erzähl doch mal zu dem Kanzler Kohl deine Geschichten! Oder bist du da DUMM? Gorbarschow und seinem Sauf-Nachfoger?Oder dem Deal mit den Franzosen um die Tankstellen im Osten? Oder bist du da wider DUMM? Willst Du noch mehr wissen? Oder bist Du wider DUMM? Schreib mal weiter,ich und das Forum will alles wissen!

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