Seehofer rechnet mit Gabriel News am Morgen

Seehofer erwartet Gabriel als SPD-Kanzlerkandidaten (Foto)
Horst Seehofer geht fest davon aus, dass Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat ins Rennen geht. Bild: dpa

Der bayerische Ministerpräsident Seehofer geht davon aus, dass der SPD-Vorsitzende Gabriel als Kanzlerkandidat 2013 ins Rennen gehen wird. Beim Besuch von Bundespräsident Wulff in Katar ist ein Fahrzeug der Delegation in einen Unfall verwickelt worden. Der Sonntagmorgen im Nachrichtenüberblick.

UN-Konferenz einigt sich auf Klima-Fahrplan. Die Unterhändler auf der Klimakonferenz im südafrikanischen Durban haben einen Durchbruch erzielt. Am frühen Morgen verständigten sie sich auf einen Fahrplan für ein rechtlich verbindliches Klimaabkommen, das spätestens 2020 in Kraft treten soll. Dieses Mandat, das vor allem die EU gefordert hatte, war bis zuletzt hoch umstritten. Am Ende einigte sich die Klimakonferenz auf eine Formulierung, die verschiedene Formen rechtlicher Verbindlichkeit vorsieht. Erstmals würde ein solches Abkommen alle Staaten zu umfassenden Klimaschutzmaßnahmen verpflichten. Die Verhandlungen darüber sollen bis spätestens 2015 abgeschlossen sein.

Von Gabriel bis Wowereit
Das «Who is Who» der SPD

Seehofer rechnet mit Gabriel als SPD-Kanzlerkandidaten. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer geht davon aus, dass der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat 2013 ins Rennen gehen wird. «Darauf können Sie mich verhaften», sagte der CSU-Chef der Zeitung Welt am Sonntag wörtlich. Ex-Kanzler Gerhard Schröder habe der SPD die Seele geraubt, Gabriel habe sich vorgenommen, sie ihnen wieder zurückzugeben - durch einen glasklaren Linksruck, sagte Seehofer. Ex-Finanzminister Peer Steinbrück sei dagegen ein getesteter Wahlverlierer. Den SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier dagegen schätze er, doch habe auch er schon einmal eine Wahl verloren - gegen Kanzlerin Angela Merkel.

Unfall bei Wulff-Reise in Katar. Beim Besuch von Bundespräsident Christian Wulff in Katar ist ein Fahrzeug der Delegation in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Während der Fahrt zum Damenprogramm von Bundespräsidenten-Gattin Bettina Wulff sei der Wagen mit Pressevertretern von einem anderen Fahrzeug gerammt worden, hieß es in Doha, der Hauptstadt des Golf-Emirates Katar aus Delegationskreisen. Niemand aus der Delegation sei verletzt worden, der Wagen der Deutschen sei beschädigt worden.

Westerwelle besucht Ground Zero in New York. Außenminister Guido Westerwelle hat gestern in New York die Gedenkstätte für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 besucht. Der FDP-Politiker legte am Ground Zero einen Kranz nieder. «Die Bilder vom 11. September wird man nie vergessen», sagte Westerwelle. Es sei der schrecklichste Terroranschlag, «den es je gegeben hat». Dass nun an diesem Ort Neues entstehe, sei ein «Sieg über den Terror». Beeindruckt äußerte sich der Minister über die Neugestaltung des Geländes.

Seehofer, Stoiber und Co.
Die CSU und ihre Vorsitzenden

Starkes Erdbeben erschüttert den Westen Mexikos. Ein starkes Erdbeben hat den Westen Mexikos erschüttert. Auch in der gut 170 Kilometer entfernten Millionenmetropole Mexiko-Stadt schwankten Hochhäuser und wurden viele Menschen in Angst versetzt. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS wurde das Beben mit einer Stärke von 6,7 registriert. Das Epizentrum habe 40 Kilometer südwestlich von Iguala im Staat Guerrero gelegen. Der Bürgermeister der Hauptstadt, Marcelo Ebrard, teilte mit, es seien keine größeren Schäden gemeldet worden, in einigen Teilen Mexiko-Stadts sei aber die Stromversorgung ausgefallen.

cvd/news.de/dapd

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