Arabische Liga Sanktionen gegen Syrien beschlossen

Die Arabische Liga verhängt angesichts des fortdauernden Blutvergießens in Syrien Wirtschaftssanktionen gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad. Das beschlossen die Außenminister der Liga bei einem Krisentreffen in Kairo.

Arabische Liga beschließt Sanktionen gegen Syrien (Foto)
Solidarität mit ihrem Präsidenten: Pro-Assad-Anhänger auf einer demonstration in Damaskus. Bild: dpa

Der Ministerpräsident und Außenminister Katars, Scheich Hamad bin Dschasim al-Thani, sagte, 19 der 22 arabischen Staaten hätten den Strafmaßnahmen zugestimmt. Nicht gebilligt wurden die Sanktionen den Angaben nach vom Libanon und dem Irak. Syrien ist derzeit von Treffen der Liga ausgeschlossen. Katar hat den Vorsitz des zuständigen Komitees inne.

Laut Beschluss sollen die Guthaben von syrischen Regierungsmitgliedern in arabischen Ländern eingefroren und arabische Investitionen aus Syrien abgezogen werden. Auch ein Reiseverbot für Regierungsmitglieder wurde verhängt. Beschlossen wurde ein Stopp des geschäftlichen Verkehrs mit der syrischen Zentralbank. Damit will die Arabische Liga Assad zu einem Ende der Gewalt gegen friedliche Demonstranten bewegen.

 

brc/news.de/dpa

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Mailyn Pelagio
  • Kommentar 1
  • 27.11.2011 19:17

Ein Eingreifen durch die USA oder gar der UNO in Syrien soll doch sehr gut überlegt sein. Ansonsten man sich erneut den Zorn und den Spott der europäischen rotgrünen Linken auf sich zieht. Im Fall Libyen und Ägypten machen sich die linken Träumer doch gerade alle Ehre. Immerhin geht es bei al-Assad auch um einen Liebling europäischer Grünroter wie bei Gaddafi und Mubarak.

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