Im Jemen Top-Terrorist Al-Awlaki getötet

Mission erfüllt: Anwar al-Awlaki galt als einer der gefährlichsten Terroristen der Welt, die Amerikaner wollten ihn, «tot oder lebendig». Bei einem Luftangriff im Jemen soll der Hassprediger nun ums Leben gekommen sein. 

Top-Terrorist Anwar al-Awlaki (Foto)
Anwar al-Awlaki galt als einer der gefährlichsten Terroristen weltweit. Bild: dapd

Anwar al-Awlaki, einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, soll im Jemen getötet worden sein. Das meldete der Nachrichtensender Al-Arabija unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Sanaa. Die US-Regierung bestätigte laut einem Bericht der Tageszeitung New York Times den Tod des Al-Qaida-Predigers.

Stammesführer berichteten dem Sender, Al-Awlaki sei in einem Gebiet an der Grenze zwischen den Provinzen Al-Dschauf und Marib im Norden bei einem Luftangriff ums Leben gekommen. Dort seien zwei Fahrzeuge bombardiert worden. Unklar ist laut New York Times, ob jemenitische Truppen oder US-Spezialkräfte den 40-Jährigen getötet haben. Nach offiziell nicht bestätigten Informationen von Al-Arabija starb er durch die Attacke einer US-Kampfdrohne.

Kampf gegen Terror: Der meistgesuchte Terrorist der Welt

Terrorist mit US-Pass

Der jemenitische Hass-Prediger mit US-Pass hatte mehrfach zur Tötung von Amerikanern aufgerufen. Die USA führen ihn auf einer schwarzen Liste, nach der er «tot oder lebendig» gefasst werden soll. Erst im Mai sollen die USA versucht haben, ihn mit einer Kampfdrohne zu töten.

Al-Awlaki wurde in den USA geboren und stand der Terrororganisation al-Qaida sehr nahe. Er hatte Islamisten im Jemen rekrutiert, um Anschläge im Ausland auszuführen. Er soll auch im Kontakt mit dem Amokläufer von Fort Hood gestanden haben, der Ende 2009 auf einem Militärstützpunkt in Texas 13 Menschen getötet hatte.

eia/sca/news.de/dpa/dapd

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Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • vnz
  • Kommentar 2
  • 30.09.2011 13:01
Antwort auf Kommentar 1

Aha, wieder jemand der diesen Driss glaubt. 1. Ist der Großteil von alledem erstunken und gelogen, 911 ist und bleibt eine selbstverübter "Anschlag" als anlass zum Krieg. Bedenke dass die USA mit Waffenhandel/Produktion das meiste Geld verdient und schon seid Jahren sabbernd hinter den Rohstoffen der Arabischen-"Welt" her sind. Des Weiteren find ich es Barbarisch und unmenschlich, nein - Es ist Barbarisch und unmenschlich den Tod eines Menschens mit Freudenfesten und Patriotischen Parollen zu feiern. Ob Terrorist oder nicht, der Tod ist etwas was nicht befeiert werden sollte.

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  • Mailyn Pelagio
  • Kommentar 1
  • 30.09.2011 12:05

Und wieder einer weniger. Die Lücken unter den Terroristen werden offenbar immer grösser. Der Drohneneinsatz der USA muss daher unvermindert anhalten.

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