300 Milliarden Dollar Obama plant Joboffensive

US-Präsident Barack Obama plant ein 300-Milliarden-Programm, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der US-Präsident steht unter Druck. Umfragen zufolge ist seine Beliebtheit auf den tiefsten Punkt gesunken.

Höhenflüge vorbei: Schlechte Umfragewerte für Barack Obama (Foto)
Höhenflüge vorbei: Schlechte Umfragewerte für Barack Obama  Bild: dapd

US-Präsident Barack Obama will nach US-Medienberichten bei seiner Rede am Donnerstag ein 300 Milliarden Dollar schweres Programm zur Schaffung von Arbeitsplätzen vorschlagen. Das Programm umfasse Steuererleichterungen, die Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen aus dem Bundeshaushalt sowie direkte Hilfen an US-Staaten, um beispielsweise Entlassungen von Lehrern zu verhindern, hieß es in US-Medienberichten.

Mit Steuersenkungen könnten der Konsum und die Nachfrage nach Dienstleistungen angekurbelt werden, schrieb die New York Times. Obama wollte am Donnerstag dem Kongress seine Vorstellungen zur Arbeitsmarktpolitik vorlegen.

Die Zustimmung der Amerikaner zur Politik von Obama ist derweil nach einer jüngsten Washington Post/NBC-Umfrage auf den bisher tiefsten Punkt gesunken. Demnach finden es nur noch 43 Prozent der Bürger gut, wie der Demokrat insgesamt seinen Job versieht.

US-Wahlkampf: Das sind Obamas Gegner

53 Prozent geben dem US-Präsidenten schlechte Noten. Bei der Wirtschaftspolitik und beim Kampf gegen die Arbeitslosigkeit steht Obama laut der am Dienstag veröffentlichten Erhebung sogar noch schlechter da. 62 Prozent bewerten seine Arbeit negativ, nur 36 Prozent spenden ihm Lob.

san/iwi/news.de/dpa

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