Parteien Leutheusser: «FDP darf sich nicht einseitig auf Union ausrichten»

Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat den Liberalen eine Öffnung zur SPD empfohlen. «Die FDP darf sich nicht einseitig auf die Union ausrichten», sagte sie vor der am Sonntag beginnenden FDP-Präsidiumsklausur dem «Hamburger Abendblatt».

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Leutheusser: «FDP darf sich nicht einseitig auf Union ausrichten» Bild: dpa

Hamburg (dpa) - Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat den Liberalen eine Öffnung zur SPD empfohlen. «Die FDP darf sich nicht einseitig auf die Union ausrichten», sagte sie vor der am Sonntag beginnenden FDP-Präsidiumsklausur dem «Hamburger Abendblatt».

In den Ländern hätten die Liberalen «immer auch mit anderen Parteien als der Union koaliert». Jetzt müsse analysiert werden, was die Veränderungen im Parteiensystem für die FDP bedeuteten. «Scheuklappen helfen da nicht», betonte die Bundesjustizministerin.

Die FDP sei ein verlässlicher Koalitionspartner, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. «Aber Fakt ist: Das Parteienspektrum verändert sich.» Die Parteien änderten ihre Positionen. Bis auf die Linkspartei orientierten sich inzwischen alle an der Mitte. Schnittmengen zwischen SPD und FDP gebe es in der Außen- und Verteidigungspolitik. «Die SPD wird kein Interesse daran haben, als Juniorpartner der Grünen zu enden.»

news.de/dpa

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