Der Sonntag in Kürze News am Morgen

Sachsen-Anhalt wählt - Schwarz-Rot oder SPD/Linke? (Foto)
Die Spitzenkandidaten der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (von links nach rechts): Wulf Gallert (Die Linke), Reiner Haseloff (CDU) und Jens Bullerjahn (SPD). Bild: dpa

Superwahljahr 2011: In Sachsen-Anhalt wird heute ein neuer Landtag gewählt. Außenminister Westerwelle mahnt zur Wahrung der Menschenrechte in Syrien und ein Hoch beschert Deutschland Sonnenschein. Der Sonntag im news.de-Nachrichtenüberblick.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die zwei Millionen Wahlberechtigten entscheiden mit ihrer Stimmabgabe über die Zusammensetzung und Sitzverteilung des Parlaments, das für fünf Jahre gewählt wird. Um die 91 Sitze bewerben sich 389 Kandidaten. Neben 13 zur Wahl zugelassenen Parteien stellen sich auch vier Einzelbewerber zur Wahl. Seit der Wahl vor fünf Jahren regiert in Sachsen-Anhalt eine Koalition aus CDU und SPD. Umfragen sehen die CDU in der Wählergunst vorn, SPD und Linke nahezu gleichauf. Für FDP, Grüne und die rechtsextreme NPD wurden Werte um die Fünf-Prozent-Hürde ermittelt.

Westerwelle verurteilt Gewalt in Syrien. Der FDP-Außenminister hat mit Besorgnis auf die jüngsten Übergriffe auf Demonstranten in Syrien reagiert. Die Nachrichten die gewaltsame Niederschlagung von Demonstrationen in Syrien sehe er mit großer Sorge, erklärte der FDP-Politiker in Berlin. Deutschland verurteile jegliche Gewalt gegenüber friedlichen Demonstranten und erwarte, dass die grundlegenden Menschen- und Bürgerrechte sowie rechtsstaatlichen Prinzipien gewahrt und geschützt werden.

Özdemir kritisiert Deutschlands Enthaltung bei Libyen-Resolution. Er halte die Enthaltung für falsch, sagte Grünen-Parteichef Özdemir in Mainz. Deutschland gehöre nicht an die Seite Russlands und Chinas, sondern müsse an der Seite der Demokratiebewegung stehen. Beide Länder hatten sich in dem UN-Gremium ebenfalls enthalten. Es könne keinen Zynismus der Macht geben, sagte Özdemir. Es gehe darum, ein klares Signal an Libyens Staatschef Gaddafi zu senden.

Umfrage: 62 Prozent der Deutschen für Militärschlag gegen Gaddafi. Die Deutschen unterstützen den Militäreinsatz gegen den libyschen Machthaber Muammar al Gaddafi. Nach einer Emnid-Umfrage für die Zeitung Bild am Sonntag finden 62 Prozent diesen Schritt richtig. 31 Prozent sind gegen die militärische Intervention. Gleichzeitig sind 65 Prozent der Bundesbürger dagegen, dass sich die Bundeswehr an den Angriffen beteiligt. 29 Prozent sprechen sich dafür aus, das auch Deutschland Truppen entsendet.

Hoch Marieluise bringt Sonnenschein. Heute ist es anfangs teils neblig oder bewölkt, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Danach scheint aber meist die Sonne und es bleibt überall trocken. Die Luft erwärmt sich auf 5 Grad Celsius im Nordosten und bis auf 13 Grad entlang des Rheins. In der kommenden Nacht wird es dann jedoch erneut kalt mit Tiefstwerten zwischen minus zwei und minus zehn Grad. Morgen ist es nach der Auflösung einzelner Nebelfelder meist heiter. Nur im Norden kann es teils stärker bewölkt sein. Die Temperaturen steigen auf 8 bis 15 Grad.

cvd/mat/news.de/ddp

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