Ägypten
Anarchie in Kairo

Chaos in Ägypten: Bei den Unruhen starben bis Sonntag mindestens 150 Menschen. Nobelpreisträger El Baradei schließt sich trotz Hausarrest den Demonstranten an, während der Westen weiter demokratische Reformen und Meinungsfreiheit fordert.

Nach der politischen Revolte droht Ägypten in Anarchie zu versinken: Plünderer, Brandstifter und Räuber terrorisieren die Bevölkerung in vielen Landesteilen. Bis Sonntag starben 150 Menschen bei den Unruhen. Aus Gefängnissen brachen - mit Hilfe von außen - tausende Insassen aus, darunter Schwerverbrecher und islamistische Extremisten. Die Proteste gefährden auch die antiken Kunstschätze des Landes. Im Ägyptischen Museum, wo der Schatz des Tutanchamun ausgestellt ist, kam es zu Plünderungen und Zerstörungen. Arabische Fernsehsender zeigten Bilder von umgestürzten Figuren und eingeschlagenen Vitrinen in der weltberühmten Antikensammlung.

Merkel telefoniert mit Mubarak

Dem seit 30 Jahren regierenden Präsidenten Husni Mubarak gelang es auch mit Medienzensur, einer Fernsehansprache und einer neuen Führungsriege nicht, die Massenproteste gegen ihn zu stoppen. Kanzlerin Angela Merkel drang in einem Telefongespräch mit Mubarak auf eine friedliche Lösung des Konflikts.

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1 Kommentare
  • oliver

    31.01.2011 09:58

    Die Mullahs müssen entmachtet werde:"Iman ist nicht zu hause", sonst wird das nichts mit der Demokratie! Islamisten aus dem Gefängis, wir sollten in Deutschland unsere Grenzen dicht machen und alle Muselmanen nach Ägypten bringen, ganz besonders die Salafiden!

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