Der Montag in Kürze News am Morgen

Wie realistisch ist ein Terrorangriff auf Deutschland? Wer hat die beiden Jugendlichen in Niedersachsen ermordet? Leben die neuseeländischen Kumpel noch? Und was hält Barbara Bush von Sarah Palin? Fragen und Antworten in den News am Morgen.

De Maizière bekräftigt: Terrorgefahr ist real (Foto)
Wie real ist die Terrorgefahr in Deutschland? Bild: dpa

Sicherheitsbehörden arbeiten unter Hochdruck. Islamistischer Terroranschlag in Deutschland? Nach Informationen aus verschiedenen Quellen befürchten Fahnder einen Sturmangriff auf den Reichstag oder ein Bombenattentat etwa auf einen Weihnachtsmarkt. Innenminister de Maizière sprach von «unverantwortlichen Spekulationen». Nach Medien-Informationen sind zwei Islamisten vor sechs bis acht Wochen in Berlin untergetaucht. Auch der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Bosbach, hat zu Besonnenheit aufgerufen. «Wir sollten unsere Lebensgewohnheiten nicht ändern», sagte er der Onlineausgabe der Bild-Zeitung. Allerdings hätten Terroristen Deutschland seit 2009 verstärkt ins Visier genommen. Derzeit gebe es in Deutschland etwa 100 gefährliche Personen.

Zwei Jugendliche gewaltsam getötet. Nach dem grausigen Fund zweier toter Jugendlicher an einem Bach nahe dem niedersächsischen Bodenfelde dauern die Ermittlungen auch in der Nacht an, wie die Polizei Northeim mitteilte. Nachdem gestern die Leichen des 13 Jahre alten Jungen und eines 14-jährigen Mädchens gefunden worden waren, hatte die Polizei unverzüglich eine Mordkommission eingerichtet. Beide Jugendliche seien Opfer eines Kapitalverbrechens geworden, hatte gestern ein Polizeisprecher mitgeteilt, ohne jedoch weitere Einzelheiten zu nennen. Man stehe erst am Anfang der Ermittlungen.

Polens Rechtsliberale bei Kommunalwahl vorn. Die Regierung in Polen hat nach ersten Prognosen den Stimmungstest bestanden. Die Bürgerplattform von Ministerpräsident Donald Tusk kam bei der Wahl der Regionalparlamente in den Woiwodschaften nach ersten Prognosen landesweit auf 33,8 Prozent. Das berichtete der Fernsehsender TVP Info. Die Zahlen basierten auf Wählerbefragungen. Die Partei des Ex-Regierungschefs Jaroslaw Kaczynski erreichte 27 Prozent.

Japanischer Justizminister tritt zurück. Minoru Yanagida hatte vor einer Woche gesagt, als Justizminister brauche er nur zwei Phrasen parat zu haben, wenn er im Parlament den Abgeordneten Rede und Antwort stehen müsse: «Ich äußere mich nicht zu Einzelfällen» und «Wir gehen angemessen mit der Angelegenheit um entsprechend der Rechts- und Beweislage». Die stärkste Oppositionspartei des Landes hatte damit gedroht, einen Sonderhaushalt zur Ankurbelung der Wirtschaft zu boykottieren, sollte Yanagida nicht zurücktreten.

Bohrung zu eingeschlossenen Kumpel in Neuseeland kommt voran. Drei Tage nach der Gasexplosion soll eine Bohrung den Stollen mit den 29 verschütteten Kumpel noch heute erreichen, sagte der Chef der Pike-River-Kohlemine, Peter Whithall. Noch im Laufe des Tages solle der Bohrer in den in 162 Meter Tiefe unter der Oberfläche verlaufenden Unglücksstollen durchbrechen. Von den vermissten Bergleuten gibt es nach wie vor kein Lebenszeichen. Seit der Explosion am vergangenen Freitag ist der Kontakt zu ihnen abgerissen. Derweil konnten nach einer Überschwemmung in einem chinesischen Kohlebergwerk alle 29 vermissten Bergleute gerettet werden.

Barbara Bush: Palin soll in Alaska bleiben. Die ehemalige First Lady der USA scheint nicht allzu viel von Sarah Palins Präsidentschaftsambitionen zu halten. In einem CNN-Interview mit Larry King, das heute ausgestrahlt werden soll, plauderte Bush aus dem Nähkästchen. Sie habe einmal neben Palin gesessen. Sie sei schön und scheine sehr glücklich in Alaska zu sein. «Ich hoffe, sie bleibt da», fügte die Frau des ehemaligen Präsidenten George W. Bush senior unverblümt hinzu.

In Deutschland wird es immer kälter. Heute regnet es zunächst im Osten und Süden, im Bergland schneit es, wie der  Deutsche Wetterdienst mitteilte. Die Schneefallgrenze sinkt auf 600 bis 800 Meter. Später dehnt sich der Regen weiter nach Nordwesten aus. Nur im äußersten Norden könnte es trocken bleiben. Die Tageshöchsttemperaturen bewegen sich zwischen zwei und sieben Grad. In der kommenden Nacht regnet es zum Teil länger. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 600 Meter. In Hochlagen sind mehr als zehn Zentimeter Neuschnee möglich. Die Temperaturen sinken auf plus vier bis minus zwei Grad.

cvd/news.de/dpa/dapd

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Stefan
  • Kommentar 1
  • 22.11.2010 07:27

Also ich hab heute wirklich total angst.. schließ mich mit meinem pc im keller ein.. ich will ja nicht sterben! :( aber ehrlich.. solche leute..... einfach ne mauer um ihr land.. und fertig!... dann könn die da machen was sie wollen! und sich gegenseitig umbringen.

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