Auszeichnungen Obama zeichnet Merkel mit Freiheitsmedaille aus

Große Ehre für die Bundeskanzlerin: US-Präsident Barack Obama wird Angela Merkel (CDU) mit der «Medal of Freedom», der höchsten zivilen Auszeichnung der Vereinigten Staaten würdigen.

Obama zeichnet Merkel mit Freiheitsmedaille aus (Foto)
Obama zeichnet Merkel mit Freiheitsmedaille aus Bild: dpa

Washington (dpa) - Große Ehre für die Bundeskanzlerin: US-Präsident Barack Obama wird Angela Merkel (CDU) mit der «Medal of Freedom», der höchsten zivilen Auszeichnung der Vereinigten Staaten würdigen.

Neben ihr werden 14 weitere Persönlichkeiten mit der «Freiheitsmedaille» ausgezeichnet, darunter der frühere US-Präsident George Bush, wie das Weiße Haus am Mittwoch in Washington mitteilte. Die feierliche Verleihung soll Anfang nächsten Jahres im Weißen Haus stattfinden.

Die Geehrten «verfügen über vielfältige Hintergründe und haben sich in vielen verschiedenen Feldern hervorgetan», erklärte Obama. «Aber alle haben ein außergewöhnliches Leben, das uns inspiriert, unsere Kultur bereichert und unser Land und unsere Welt zu einem besseren Ort gemacht hat.»

In der Mitteilung wird hervorgehoben, dass Merkel als erste Frau und als erste Persönlichkeit aus dem Osten an der Regierungsspitze steht. «Sie hat oft betont, dass Freiheit die schönste Erfahrung ihres Lebens ist.»

Die «Freiheitsmedaille» geht den Angaben zufolge an Menschen, die einen herausragenden Beitrag «für die Sicherheit oder das nationale Interesse der USA, den Weltfrieden sowie kulturelle oder andere bedeutsame öffentliche Belange» geleistet haben. Ausgezeichnet werden neben Merkel unter anderem die Investorenlegende Warren Buffett, der weltberühmte Cellist Yo-Yo Ma, die Holocaust-Überlebende Gerda Weissmann Klein, der prominente US-Umweltschützer John Adams und der schwarze amerikanische Bürgerrechtler John Lewis.

Zu den früheren Geehrten zählen neben anderen der ehemalige britische Premierminister Tony Blair oder der damalige australische Regierungschef John Howard.

Mitteilung des Weißen Hauses

news.de/dpa

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