Do., 23.05.13

FDP in der Krise Schmeißt Westerwelle den FDP-Vorsitz hin?

Druck auf Westerwelle wächst (Foto)
Denkt über einen Rückzug nach: FDP-Chef Guido Westerwelle. Bild: dpa

Seit Monaten steckt die FDP im Umfragetief und Guido Westerwelle in der Krise. Laut Medienberichten soll er im Urlaub über einen Rücktritt vom Parteivorsitz nachgedacht haben. Alles Quatsch, sagt die Partei.

Die FDP hat einen Medienbericht über Rücktrittsgedanken von Parteichef Guido Westerwelle zurückgewiesen. «Von Rücktritt war nie die Rede», sagte ein Parteisprecher am Sonntag. Die Bild am Sonntag hatte berichtet, Westerwelle habe bei einer Veranstaltung der FDP-Bundestagsfraktion drei Tage vor seiner Hochzeit gesagt: «In meinem Urlaub auf Mallorca habe ich über einen Rücktritt vom Parteivorsitz nachgedacht.

In einem Interview mit der Zeitung Sonntag Aktuell wies der FDP-Chef und Außenminister Forderungen aus seiner Partei nach einer Ämtertrennung zurück: «Die Kanzlerin ist gleichzeitig CDU-Vorsitzende, und der bayerische Ministerpräsident ist gleichzeitig CSU-Chef. Sie tun das, weil sie - so wie ich auch - das Gewicht ihrer Partei in der Koalition stärken wollen.» Die Ämter seien auf dem Bundesparteitag im Herbst letzten Jahres bewusst zusammengeführt worden.

Guido Westerwelle
Der gelbe Vorzeigemann in der Krise

Zugleich räumte Westerwelle Fehler der Koalition in den ersten Monaten der gemeinsamen Regierungszeit ein. «Wir haben uns anfangs in dieser Frage zu sehr von Jahreszahlen, Monaten und Fristen leiten lassen. Wir haben eine volle Legislaturperiode und gehen jetzt Schritt für Schritt vor», sagte Westerwelle mit Blick auf die von der FDP angestrebte Steuerentlastung.

Westerwelle stellt sich aber nach der parteiinternen Kritik nun der Parteibasis auf insgesamt vier Regionalkonferenzen im September und Oktober. Nach einer ersten Konferenz in Siegburg, sollte er am Sonntag nach Ulm kommen. Weitere Konferenzen folgen am 30. September in Schwerin und am 8. Oktober in Halle. Für den 24. Oktober ist zudem eine große Kreisvorsitzendenkonferenz in der FDP-Parteizentrale in Berlin geplant.

Brüderle warnt Parteifreunde vor Westerwelle-Kritik

Bei den Regionalkonferenzen soll es viel Raum und Zeit für Fragen und Antworten zwischen Basis und Parteiführung geben. Inhaltlich soll es um die für den Herbst geplante Agenda und das Regierungshandeln sowie das Wahljahr 2011 und die Vorbereitung der Landtagswahlen gehen. Die Veranstaltungen sind nicht öffentlich, damit die Parteimitglieder die Möglichkeit erhalten, «sehr intern» mit der Parteispitze zu sprechen, wie ein Parteisprecher sagte.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle stärkte FDP-Chef Guido Westerwelle demonstrativ noch einmal den Rücken. Es wäre unfair und falsch, die Probleme auf eine Person zu reduzieren, sagte er der Bild am Sonntag. «Die Mannschaft muss jetzt zusammenstehen», sagte Brüderle. Unter Westerwelle habe die FDP das beste Ergebnis ihrer Geschichte erreicht. «Seine Stärken werden bald wieder deutlicher werden. Ich stehe hinter ihm.»

Um aus dem Tief herauszukommen, forderte der stellvertretende FDP-Vorsitzende von seiner Partei mehr Disziplin: «Durchhalten, konsequent arbeiten, mit Klarheit das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen. Wir haben beste Chancen, wir müssen sie nur ergreifen.»

jek/cvd/news.de/dpa/dapd

Leserkommentare (24) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Ole
  • Kommentar 24
  • 21.09.2010 12:06
 Antwort auf Kommentar 20

Was hast du nur mit deiner schönen verständlichen Sprachrhetorik angestellt! Die littlebonitos werden richtig "malle"in "the little brain"!

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  • littlebono
  • Kommentar 23
  • 21.09.2010 11:35
 Antwort auf Kommentar 20

na toll! und du denkst, mit spd/ grünen oder vielleicht sogar den kommunistenpack wird es besser? erhalte dir deine scheinwelt!!!

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  • Ole
  • Kommentar 22
  • 21.09.2010 11:11
 Antwort auf Kommentar 20

Bin weder in der Kunst des Vermutens daheim,oder als Zufallsexperte wie hier im Forum die Mehrheiten tätig.Bin gegen Meinungseinfalt und bestimmt nicht für Polypolisten,die aufgrund ihrer marktbeherrschenden Position als Monopolisten(die 4 "Stromer")die Konkurrenz-und Wettbewerbsmärkte von den politischen"Miniminalleistern"aus fdp und cdu/csu,sog.Regierung,abkaufen lassen! Ich strebe "die Kultur des Miteinanders im Sinne geteilter Verantwortung"an!Das versteht wohl jeder im Forum!

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  • otto
  • Kommentar 21
  • 21.09.2010 10:44
 Antwort auf Kommentar 19

Man könnte es auch mit den Worten von Jörges ausdrücken:"Der KLeinwuchs des liberalen Personals ist der Größe der Idee nicht gewachsen"!Das Interpretationsmonopol liegt zum Glück weder beim sich"selbstauflösenden Dirk N ebel"noch bei "Adam Ries-Brüderle,minus+minus=plus",oder sich im politischen Winde wiegenden"Bambus Rösler"(auf gut deutsch für den Edel-Migranten,das Fähnchen nach dem Winde drehen),oder dem mehrverdienen Hotel-Vorsizenden der Spaßpartei,fdp,nebenher Ministrant für das Amt des Äußersten,Guido!Sinn dieser Luschen ist auch nicht mit der geschliffensten Rhetorik vermittelbar.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 20
  • 20.09.2010 18:06
 Antwort auf Kommentar 17

Wieso, werter Ole, bist du denn stochastischer Nachfragepolypolist in den Fragen der Meinungsvielfalt oder nur wirtschaftlicher Minimalleister?

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 19
  • 20.09.2010 17:57
 Antwort auf Kommentar 18

Jeder geistige Gegenstand kann niemals ohne sein Gegenteil wahr gedacht werden. Sinn mit Otto wäre Widersinn. Mit menschenverachtendem Blödsinn sollte daher auch ein Otto sparsam umgehen. Zumal sich der Sinn seiner Leerformeln nicht erschließt. Es gilt in Vollendung: Die Summe der Teile sind ungleichgewichtig dem Ganzen. D.h. das Interpretationsmonopol auf Welt liegt jedenfalls nie bei Otto.

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  • otto
  • Kommentar 18
  • 20.09.2010 16:52
 Antwort auf Kommentar 8

ragnarök als Götterdämmerung zu bezeichnen ist eine Fehlinterpretation.Übersetzungsfehler,spielt bei Wagner eine Rplle...ragna=Gott+rök,Ursache,Sinn des Ursprungs! Nur scheint der ursprüngliche Sinn des unter RAGNAROEKR schreibenden irgentwie abhanden gekommen sein! Meistens schreibt dieser menschenverachtenden Blödsinn.

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  • Ole
  • Kommentar 17
  • 20.09.2010 16:36
 Antwort auf Kommentar 4

Vor allen Dingen ist sie Vorbild bei der"Selbstversorgung"! Diese Blutegel des demokratischen Staates saugen überall als Abgeordnete,versuchen alles zu privatisieren,verdienen dabei das zweite mal über die Lobbyistenschiene,lassen sich von den Hotelbesitzern kaufen,machen den Kotau vor der Pharmaindustrie und machen nun die vier großen"Stromer"entgegen den eigenen Biebelsprüchen der freien und sozialen Markwirtschaft zu Oligarchen.Der Kommentator isr der fdp-Finanzmatratzen-Sprüchedepp!

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 16
  • 20.09.2010 11:12
 Antwort auf Kommentar 8

Dass der Liberalismus streitbarer werden muss, zeigen die Kommentare der Freiheitsfeinde. Außerhalb von Schlägen unterhalb die Gürtellinie, teilweise im Fäkalienjargon, manchmal in der Gossensprache, wird nichts Erwähnenswertes geschrieben. Die Freiheit muss daher wieder die Lehrmeisterin zu einer geistig-moralischen Ertüchtigung werden, sonst wird die deutsche Wirklichkeit zum Spielball psychotischer Verwerfungen. Die pol. Aufgabe der FDP und auch von Westerwelle sehe ich in der Ablösung der Zwangssozialisierung und der Gestaltung von entwicklungsfähigen bürgerlichen Lebensverhältnissen.

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  • Oliver
  • Kommentar 15
  • 20.09.2010 08:50
 

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, gell Westerwelle. Wann wird nur endlich mal der multikultiwahn aufhören.

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  • Friedrich Schlenker
  • Kommentar 14
  • 19.09.2010 22:31
 

Unsere Politiker sind nur noch die Hampelmänner der Wirtschaftsbosse und es spielt keine übergeortnete Rolle wer wen wählt und was wer sagt. Es ist bezahltes und geschmiertes Theater nach Shakespeare Manier wie beim wrestling auch wo in Voräumen schon abgekartet ist was sein soll und zum Schein fetzen sich die bezahlten Trottel damit wir uns dran aufgeilen - und keiner durchblickts. Es liegt an uns ob wir uns weiterhin von der Bild bilden lassen und von Kopftot - TV.

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  • wm
  • Kommentar 13
  • 19.09.2010 21:26
 Antwort auf Kommentar 4

ICH MÖCHTE NUR WISSEN, WANN DIESER SCHWACHKOPF MAL DIE FRESSE HÄLT!

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  • gehtnicht
  • Kommentar 12
  • 19.09.2010 20:53
 Antwort auf Kommentar 7

die Angie?ja das wäre für Deutschland ein Gewinn!

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  • gehtnicht
  • Kommentar 11
  • 19.09.2010 20:49
 Antwort auf Kommentar 8

Claus der ehemalge Bürgermeister von Hamburg der Bodo ist doch CDUler wieso erwähnst Du Ihn nicht?dürfen die Schwarzen denn alles?soviel zum Heuchlertum! ok mir geht es nicht um irgendwelche Sexuelle Neigung gewisser Politiker mir geht um die Unfähigkeit von Politikern da rangiert Westerwelle mit Brüderle,Rosler,Niebel,Leuthausen ganz Vorne!

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  • Kommentar 10
  • 19.09.2010 18:43
 

Wegen Verstoß gegen die Netiquette gesperrt

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  • Kommentar 9
  • 19.09.2010 18:31
 

Wegen Verstoß gegen die Netiquette gesperrt

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  • claus
  • Kommentar 8
  • 19.09.2010 18:27
 

Kommentar 4 vom Götterdämmerer ist die einzige Wortmeldung, die Intelligenz verrät. Der Rest ist stumpfsinniger Müll! Daß der warme Wowi Regierender Bürgermeister der deutschen Hauptstadt ist, scheint hier niemenden zu stören. Ach ja, der ist ja ein Roter, die dürfen hierzulande offenbar alles. Was gibt es doch widerliche Heuchler!

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  • es reicht
  • Kommentar 7
  • 19.09.2010 17:30
 

Au der Herr Wesrerwelle hat ja auch kluge Momente,vielleicht haben wir Glück und er nimmt seine duzfreundin gleich mit.

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  • gehtnicht
  • Kommentar 6
  • 19.09.2010 15:33
 Antwort auf Kommentar 4

zu RAGN.die einzige Aufgabe von Westerwelle ist, so schnell wie möglich sich aus der Öffentlichkeit zuziehen damit Deutschland nicht noch mehr Imageschaden erleidet!Also wenn die FPD nach deiner Ansicht für die abgeklärten Deutschen steht die Leistungen erbringen,muss ich mich fragen was die Leute mit Bildung und Verstand noch hier hält???bestimmt nicht die Guidos,Röslers,Brüderles,höchstens das Mehrwertsteuergeschenk für Hoteliers oder die Gleichberechtigung der Homoehe! Aber keine politische Entscheidung-lachhaft,aber wie sagt die FDP immer steht ja alles KOALITIONSVERTRAG/ lachhaft

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  • Hans Herz
  • Kommentar 5
  • 19.09.2010 14:08
 

Westerwelle sollte den Parteivorsitz aufgeben und sich dafür einsetzen, dass die Mehrwertsteuer-Vergünstigung für das Hotelgewerbe rückgängig gemacht wird. Nur so können er und die FDP wieder zu Anerkennung und Anhängern kommen. Durch seine krass uneinsichtige Haltung zu Anfang der Koalitionsbildung hat er die FDP-Wähler enttäuscht und mit der Durchsetzung der Steuervergünstigung für die FDP-Klientel haben Westerwelle und seine Partei endgültig ihre Anhänger verloren. Dafür müssen Westerwelle mit seinem Rücktritt und die FDP mit dem Rücktritt von der Umsatzsteuererhöhung bezahlen.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 4
  • 19.09.2010 14:05
 

Westerwelle hat auch als Parteichef der FDP noch eine Aufgabe, nämlich den Freiheits- und Leistungsgedanken auf eine breitere Basis zu stellen. Sonst wird Deutschland zum Einwanderungsland, weil Niedrigstleister in jede Ritze des Sozialstaates eindringen. Die FDP hat weiter die Aufgabe, die Besten der Deutschen am Auswandern zu hindern. Und hierzu gehört die Inländerfeindschaft der deutschen Politik, gleich ob grün, rot und schwarz, auf allen politischen Ebenen zu bekämpfen. Die FDP steht für den politischen Selbstbestimmungsanspruch der aufgeklärten Deutschen in Abwehr zu den Minimalleistern.

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  • gehtnicht
  • Kommentar 3
  • 19.09.2010 13:12
 Antwort auf Kommentar 1

genau!jeder Andere würde wegen Meineid angeklagt!

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  • gehtnicht
  • Kommentar 2
  • 19.09.2010 13:10
 

die schönste Nachricht am Wochende,das der Westerwelle gehen will,bei dieser Gelegenheit sollte er nicht versäumen den Rösler und den Suppenkasper Brüderle mit zunehmen! Wenn Merkel auch mal auf die Idee käme würde es endlich wirklich in Deutschland aufwärts gehen! Nicht nur bei den Lobbyisten von Hotels,Atom und Bundesbahn (S21)und Volksdemokratie würde wieder ins Land einkehren! Gott sei Dank ,wären wir das gelb/schwarze Politikergesindel los!

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  • heinzi1
  • Kommentar 1
  • 19.09.2010 13:05
 

Herr Westerwelle, ich bitte Sie auch gleichzeitig vom Amt des Außenministers zurück zu treten. Sie wären der erste Minister der sich an seinen Amtseid erinnert, der u.a. die Klausel enthält, Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden.

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