Sarrazin-Debatte kostet SPD Punkte
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Was Parteichef Sigmar Gabriel befürchtet hat, wird Wahrheit: Die SPD leidet unter dem Streit um einen Parteiausschluss von Provokateur Thilo Sarrazin. Umfragen zufolge lehnt jeder zweite Deutsche den Rauswurf ab. Sarrazins Thesen bekommen viel Zustimmung.
Viel Unterstützung für Thilo Sarrazin: Jeder zweite Deutsche (50 Prozent) lehnt nach einer Umfrage für das Hamburger Magazin Stern eine Entlassung des umstrittenen Bundesbank-Vorstandsmitglieds Sarrazin ab. Dass die Bundesbank ihn vor die Tür setzen will, findet rund ein Drittel (34 Prozent) richtig. 16 Prozent hatten bei der Frage keine Meinung.
In der vergangenen Woche hatte der Vorstand der Bundesbank entschieden, sich von Sarrazin wegen dessen polemischer Äußerungen über die Integration von Zuwanderern zu trennen. Über die Abberufung muss nun Bundespräsident Christian Wulff entscheiden.
Ein ähnliches Bild ergibt sich auf die Frage, ob Sarrazin aus der SPD ausgeschlossen werden sollte. Jeder Zweite (50 Prozent) hält es nach der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für falsch, dass die Partei Sarrazin nicht mehr als Mitglied dulden will. 34 Prozent sagen, es sei richtig, dass die Partei ihn loswerden will. Auch in der Anhängerschaft der SPD überwiegen die Ausschluss-Gegner: 50 Prozent der SPD-Wähler sind der Umfrage zufolge gegen einen Parteiausschluss des einstigen Berliner Finanzsenators, nur 43 Prozent befürworten ihn.
Insgesamt finden Sarrazins Thesen in der Bevölkerung wenig Widerspruch. Gefragt, wie sie alles in allem Sarrazins Äußerungen bewerten, sagten 61 Prozent, sie stimmten ihnen teilweise zu, 9 Prozent teilten sie sogar ganz. 22 Prozent erklärten, Sarrazins Ansichten seien inakzeptabel. 8 Prozent hatten keine Meinung dazu.
Die Sozialdemokraten spüren den Sarrazin-Malus
Unterdessen lässt die parteiinterne Diskussion um die Thesen und den angestrebten Parteiausschluss ihres umstrittenen Mitgliedes Thilo Sarrazin die SPD in der Wählerzustimmung fallen. Nach dem Forsa-Wahltrend des Stern und des Fernsehsenders RTL sinken die Sozialdemokraten im Vergleich zur Vorwoche um 2 Punkte auf 25 Prozent. Es ist ihr schlechtester Wert seit Mitte Mai. Die Grünen hingegen kletterten um 2 Punkte und erreichten mit 21 Prozent ein neues Allzeithoch. Auch die Linke gewinnt laut Umfrage einen Punkt und steht nunmehr bei zehn Prozent.
Die Union erreicht den Angaben zufolge wie in der Vorwoche 31 Prozent. Die FDP geht um einen Punkt auf 5 Prozent zurück. Damit liegt das linke Lager aus SPD, Grünen und Linkspartei mit 56 Prozent 20 Punkte vor Union und FDP.
Erneut im Ansehen der Bevölkerung gestiegen ist laut der Erhebung SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich nach dem Wahltrend 33 Prozent für Steinmeier entscheiden, ein Punkt mehr als in der Vorwoche, und 39 Prozent für Angela Merkel. Bei der sozialdemokratischen Alternative Sigmar Gabriel würden sich 24 Prozent für den SPD-Chef entscheiden und 48 Prozent für die Bundeskanzlerin.
che/mac/news.de/dapd/dpa
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Ich kann mir vorstellen,das der Begriff:deutsche sind gleich Nazies,haubtsächlich von den Türken kommt. Türken werden in ihren Moscheen sythematisch gegen Deutschland aufgehetzt.Diese Tatsache hat mir selbst ein gläubiger Türke erzählt und gestern bezeichnet mich eine junge Türkin:"was guckst Du so,Du Hitler Nazie?" Wie kommt sonst eine ca.20-lährige Türkin zu einer derartigen Bemerkung?
jetzt antwortenKommentar meldenWas hat nun die Debatte zu Sarrazin mit "Schande,Nazi-Zeit,Polemik und der ewigen durch geistig Minderbemittelte zum Thema zu sprechen,dann die persönliche WAHRHEIT auszukotzen?Auch das"WIR"und die"ANDEREN",stereotypes Abwerten von Leuten,die nicht in der Lage sind,mit Fakten zu argumentieren!Also Josi,vielleicht hast du ja außer so viel Nazi-Rechtvertigung noch ein paar Einsichten zum Theme:"Sarrazin-Debatte kostet SPD Punkte"!?!
jetzt antwortenKommentar meldenEs ist von Beginn an durch Herrn Erhard(Wirtschaftsminister,Kanzler,kein CDU-Mitglied)mit dem Ruf nach Gastarbeitern bis vor zwei Jahren das Thema:"Deutschland Einwanderungsland"von der cdu/csu"brutalst verdrängt"worden.Immigration(deutsch lernen und hier arbeiten)mit Asyl zu mischen,ist auch nicht besser als das Vermengen der Türken,Araber Mit Religion,Kultur und Juden-Gen durch den"Sarrazenen"mit nachweislich muslimischen Vorfahren und arabischen Genen!Herr Buschkowski,SPD-Bürgermeister von Berlin-Neuköln ist für mich Beispielhaft vor Ort.Der braucht zu ernsten Themen keine"Deutschtümelei"!
jetzt antwortenKommentar meldenIch empfinde es mittlerweile als echte Schande Deutsche zu sein. Nicht etwa wegen der uns immernoch nachhaftenden Nazi-Zeit, mit der nicht mal meine verstorbenen Großeltern noch was zu tun hatten, sondern mit der immer wiederkehrenden Polemik aus Reihen der Politiker, weil sie Angst haben, dass man im Ausland wegen einer ausgesprochenen WAHRHEIT (!) als Nazis gesehen wird! Diese Last legen wir uns hier immerhin selbst auf und nicht die Anderen. Keiner sollte das vergessen, aber predigen müssen wir das auch nicht Jahr für Jahr mit nem Kranz. Nach über 60 Jahren!
jetzt antwortenKommentar meldenHerr Sarrazin gründen Sie doch eine erneuerte SPD es wird Zeit! Es warten schon "ZIG-Tausende" auf ihren EINTRITT! Name ganz einfach; Von Hinten nach "VORNE" nämlich DPS "Deutsche Partei des Sozialen!" Sie sind es einem "KURT SCHUMACHER" schuldig!
jetzt antwortenKommentar meldenMit der IMMIGRATION ist es von Beginn an "schräg" gelaufen, denn was will man schon regulieren wenn die Politiker in ihrer masoschistischen Haltung, auf Grund der NAZI-Hypothek, keine konsequente Auswahl und Limitierung von Asyl-u Immigranten getroffen haben! Es wurden gegen die Scheiss-Deutsche-Rufer nichts unternommen, obwohl Petitionen eingereicht wurden, dieses zu ahnden. Wer wundert sich da noch über "Kreuzberg und Neuköln"? Kein Wunder, dass wir ein Volk von Masoschisten wurden. LEIDER
jetzt antwortenKommentar meldenWas machen bloß die armen Menschen,welche keine Bild-Zeitunng lesen? Sind sie nun dumm,unpolitisch,etwa Ausländer oder Leute ohne das Juden-Gen? Rolf, bild dir deine Meinung!
jetzt antwortenKommentar meldenWenn man in einer Partei nicht mehr die Wahrheit sagen darf, die anstehenden Probleme wegdiskutiert werden und man die Realität nicht erkennen will, sollte man den Verein SPD aiflösen, wie einst die SED. Wir brauchen auch Menschen, die in einem Staat den Mut haben die Fehler und hohen Kosten des Staates mal zu analysieren. So steht die Integrationspolitik als Fehlpolitik im Fadenkreuz. Wenn man den Artikel der Bild vom 8.9.2010 liest, kann man es nur bgrüßen, wenn endlich jemand die Wahrheit anspricht. So kann und darf es nicht sein, aber deshalb aus der Partei entfernen?
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