Terroralarm in Amsterdam
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Die niederländischen Behörden haben auf dem Flughafen Schiphol in Amsterdam zwei arabische Passagiere festgenommen, die einen Terroranschlag geprobt haben sollen. Die beiden Männer hätten anscheinend Bombenattrappen im Gepäck gehabt, zitiert der Sender ABC US-Ermittler.
«Es ist fast sicher, dass das ein Probelauf, ein Test war», sagte ein ranghoher US-Fahnder. Ein niederländischer Behördensprecher bestätigte die Festnahmen. Nach amerikanischen Angaben wird Ahmed Mohamed Nasser al-Soofi und Hezem al-Murisi, die von Chicago aus nach Amsterdam geflogen waren, «Vorbereitung eines Terroranschlags» angelastet.
Dem Bericht zufolge war der in Detroit (US-Staat Michigan) lebende Al-Soofi zuvor am Flughafen von Birmingham (US-Staat Alabama) wegen seiner «voluminösen Kleidung» aufgefallen, als er von dort nach Chicago fliegen wollte. Bei ihm habe man 7000 Dollar in bar gefunden und in seinem Koffer mehrere mit Klebeband zusammengebundene Handys und Armbanduhren, ein Teppichmesser und drei große Messer. Da kein Sprengstoff aufgespürt wurde, sei der laut Aussage eines Nachbarn aus dem Jemen stammende Mann in die Maschine gelassen worden.
In Chicago habe er sein Gepäck für einen Flug nach Washington mit Anschluss nach Dubai und in den Jemen aufgegeben. Den Flug selber habe er nicht angetreten und sich stattdessen mit Al-Murisi getroffen, mit dem er dann stattdessen nach Amsterdam gereist sei. Das herrenlose Gepäck sei aus der Maschine entfernt worden, nachdem klar war, dass Al-Soofi nicht an Bord war.
mac/ivb/news.de/dpa
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