News am Morgen
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Es regnet und stürmt ohne Aussicht auf Besserung. Kanzlerin Merkel beendet ihre Energiereise im Wasserkraftwerk und Finanzminister Schäuble ruft uns weiter zum Maßhalten auf. Diese und weitere Nachrichten in den News am Morgen.
Windkraft, Atomkraft und heute ein Wasserwerk. Am letzten Tag ihrer «Energie-Reise» besucht die Kanzlerin heute das Wasserkraftwerk Rheinfelden in Baden-Württemberg. Sie trifft dort den Chef des Stromkonzerns EnBW, Hans-Peter Villis. Gestern hatte die Kanzlerin der Atomwirtschaft schlechte Nachrichten überbracht und die Manager auf zusätzliche Belastungen eingestimmt. Laut Süddeutscher Zeitung sollen die Konzerne als Gegenleistung für längere Kraftwerkslaufzeiten Geld in den Ausbau von Ökostrom investieren. Auch der Vorsitzende der Monopolkommission, Haucap, forderte die Regierung auf, die Atomwirtschaft nicht zu schonen.
Knapp acht Millionen Euro für Pakistan. Zuschauer der ZDF-Sendung Hilfe für Pakistan haben kräftig gespendet, knapp acht Millionen Euro waren es kurz nach der Sendung. «Das Geld kommt bei den Menschen an», sagt Kanzlerin Merkel. Die Bundesregierung hat bisland 70 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Finanzminister Schäuble verteidigt das Sparpaket. Der Bild-Zeitung sagte er, es mache keinen Sinn, Bürger und Unternehmen alle paar Wochen mit neuen Verlautbarungen zu verunsichern. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung forderte er zum «Maßhalten» auf. Bei nüchterner Betrachtung werde es noch mindestens bis 2012 dauern, bis wir wieder eine konjunkturelle Normallage erreicht haben. Angesichts der Konjunkturentwicklung sieht Schäuble jedoch Chancen für Steuersenkungen noch in dieser Legislaturperiode. Zudem kündigte der Minister Erleichterungen bei der Steuererklärung an.
Bleibt Nadja Benaissa bei den No Angels? Der Manager der Popgruppe sagte, er wisse nicht, ob Benaissa im Dezember mit den anderen drei Bandmitgliedern die Tournee fortsetze. Die Frauen seien aber erleichtert, dass jetzt Klarheit herrsche und das Ganze vorbei sei. Benaissa wurde vom Amtsgericht Darmstadt zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Sie hatte einen Mann mit dem Aidsvirus angesteckt, obwohl sie von ihrer HIV-Infektion wusste.
Tornado und Starkregen sorgen für Chaos in NRW. Im Kreis Steinfurt wurde nach heftigen Regenfällen der Katastrophenalarm ausgerufen. In Rheine droht ein Rückhaltebecken zu bersten und ein Industriegebiet zu überfluten, im Kreis Herford wurden Unterführungen und Straßen überschwemmt. Ein Tornado richtete In Bad Salzuflen erheblichen Schaden an. Menschen kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden.
Der Sommer verabschiedet sich langsam aber sicher. Heute und am Wochenende ist in ganz Deutschland mit Schauern und Gewittern zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Das Thermometer klettert morgen auf 21 und übermorgen nur auf 20 Grad. Heute werden in Süddeutschland immerhin noch bis zu 25 Grad erreicht. Aber auch dort muss - wie im Rest des Landes - mit Regen gerechnet werden.
cvd/news.de/dpa/ddp
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