Geheimes CIA-Papier im Internet veröffentlicht
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Nach Veröffentlichung der geheimen Afghanistan-Papiere hat Wikileaks ein neues Dokument ins Internet gestellt. In dem CIA-Papier werden Mutmaßungen angestellt über das internationale Ansehen Amerikas, falls US-Bürger Anschläge verübten.
Die Enthüllungs-Website Wikileaks hat wie angekündigt erneut ein Dokument des US-Geheimdienstes CIA veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine als geheim eingestufte, drei Seiten umfassende Analyse. Betrachtet werden mögliche Konsequenzen für den internationalen Anti-Terror-Kampf, wenn US-Bürger im Ausland Anschläge verüben sollten.
Das Papier wurde von einer CIA-Sonderabteilung angefertigt, die nach den Anschlägen vom 11. September gegründet wurde. Es ist nach Ansicht von US-Medien nicht brisant. Wikileaks hatte bereits häufiger Papiere von der «Red Cell» veröffentlicht.
Das Dokument untersucht, was passieren würde, wenn US-Bürger zum Beispiel von dem Terrornetzwerk Al-Kaida rekrutiert würden, um im Ausland Anschläge zu verüben. Der Fokus liegt auf der Frage, wie sich das Bild von den USA ändern würde und ob internationale Regierungen sie weiter im Kampf gegen den Terrorismus unterstützen würden.
Unterdessen wurden in Schweden Vorwürfe gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange deutlich relativiert. Bei den Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe gegen ihn hat die Staatsanwaltschaft einen Rückzieher gemacht. Oberstaatsanwältin Eva Finné kündigte am Mittwoch die komplette Einstellung aller Ermittlungen zum Vergewaltigungs-Vorwurf einer Frau an. Bei einem zweiten Fall wird der Verdacht «sexueller Belästigung» zu «Belästigung» abgeschwächt.
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