Saar-FDP fordert Westerwelles Rückzug
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Miese Umfragewerte, miese Stimmung: Die FDP kommt nicht zur Ruhe, die Kritik an Parteichef Guido Westerwelle wächst. Der saarländische Landesverband fordert jetzt, dass Westerwelle den Parteivorsitz aufgeben sollte - um Schaden von der Partei abzuwenden.
Der Unmut in der FDP über den Parteivorsitzenden Guido Westerwelle schwelt weiter. Der Generalsekretär der Saar-FDP, Rüdiger Linsler, forderte Westerwelle vor dem Hintergrund der dramatisch gesunkenen Umfragewerte auf, sein Amt als FDP-Chef zur Verfügung zu stellen. «Ich bin der festen Überzeugung, dass dies ein notwendiger Schritt ist», sagte der Generalsekretär der Saar-FDP, Rüdiger Linsler, der Saarbrücker Zeitung. Er wünsche sich, «dass Guido Westerwelle dies selbst erkennt, bevor der Schaden an der FDP noch größer wird».
Wenn die FDP auf Bundesebene jetzt nicht die Reißleine ziehe, würden Landes- und Kommunalpolitiker unter dem Bundestrend leiden und bei anstehenden Wahlen um die Früchte ihrer Arbeit vor Ort gebracht. Zuletzt hatte der hessische FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn den Parteichef aufgefordert, sich auf sein Amt als Außenminister zu konzentrieren und nicht mehr zu innenpolitischen Themen zu äußern.
Dafür wurde er jetzt vom schleswig-holsteinischen FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki zur Ordnung gerufen. «Ich kann die Frustration von Hahn verstehen, aber die wöchentlich wiederkehrende Kritik an Guido Westerwelle führt zu nichts», sagte Kubicki dem Hamburger Abendblatt. «Es steht dem Kollegen Hahn eigentlich nicht zu, den Parteivorsitzenden aufzufordern, sich zu bestimmten Themen nicht zu äußern.» Die Probleme, die die FDP in Deutschland derzeit habe, seien zudem nicht allein auf Westerwelle zurückzuführen. «Wer das annimmt, der irrt.»
Die FDP liegt seit Monaten in Umfragen bei fünf Prozent und hat damit fast zehn Prozentpunkte seit der Bundestagswahl eingebüßt. Westerwelle sieht aber keinen Anlass für Kurskorrekturen, um die FDP aus ihrem Umfrageloch wieder herauszuholen. «Die Zustimmung zur FDP wird sehr schnell wieder steigen, wenn die guten Ergebnisse auch unserer Politik immer sichtbarer werden», hatte Westerwelle am Montag nach der ersten Sitzung des FDP-Präsidiums nach der Sommerpause erklärt.
hav/cvd/news.de/dpa
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Was kann man anderes erwarten von der Dirndl traeger partei fdp?? Allesamt von der FDP ab in den Kosovo.
jetzt antwortenKommentar meldenSo sind sie,die "Lakaien der Macht"!Jeder Orts-Kreis-Landes-fdp-ler hat nun die pure Angst den eigenen fetten Arsch nicht mehr wie gewohnt auf einem sicheren Stuhl zu räkeln.50 Jahre haben diese"Finanzmatratzen"den Arbeitnehmern das"hohe Lied der freien Entscheidung"gegen jedwede Staatliche Sicherheiten als Gängelung gepredigt,alles zu privatisieren und dem"freien Spiel der Kräfte"zu überlassen.In den USA nennt amn das"heuern und feuern"!Nur für sich selbst den"sicheren Platz beim Staat"! Nun haben diese"Hotel-Bettvorleger"die Change,Beispiel am Markt zu geben und wie jämmerlich versagen sie.
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