Mi., 22.05.13

Studien Wie Hartz-IV-Empfänger so ticken

Hartz-IV-Empfänger (Foto)
Hartz-IV-Empfänger setzen sich aus allen möglichen Bevölkerungsgruppen zusammen. Bild: iStockphoto / news.de (Montage)

Von news.de-Redakteur Christian Mathea
Hartz-IV, das steht für Menschen, die den ganzen Tag nichts tun und an der Flasche und am Fernseher hängen. Doch keine Bevölkerungsgruppe ist so unterschiedlich wie die der so genannten Hartzer. Nicht einmal der Fakt, dass alle arbeitslos sind, stimmt. 

Arno Dübel heißt er. Er ist seit fast 30 Jahren arbeitslos und hat offenbar viel Spaß dabei. Großschnäuzig tingelte der 53-Jährige durch Deutschlands Talkshows und sprach überzeugt in die Kameras: «Ich will nicht arbeiten.» Warum auch?

Sieht so etwa der typische Hartz-IV-Empfänger aus? Lange Haare, Tränensäcke, mieses Lächeln? Oder gehört Dübel noch zu den besseren der etwa 6,5 Millionen Hartzer, wie sie umgangssprachlich oft genannt werden? Das glaubt man, wenn Filmemacherin Rita Knobel-Ulrich beginnt, über Hartz-IV-Empfänger nachzudenken. In der Talksendung Anne Will sprach sie von Rabeneltern, die natürlich niemals arbeiten würden, und das Geld ihrer Kinder besser in Playstation und Alkohol investieren.

Arbeitsverweigerung
Hartz-IV als Protest
Video: news.de

Dieses Klischee des faulen Drückebergers, der sich auf Kosten des fleißigen deutschen Arbeiters den ganzen Tag die Sonne auf den Bauch scheinen lässt, prägt unser Bild der Langzeitarbeitslosen. Doch eins vornweg: Den Hartz-IV-Empfänger gibt es gar nicht. Wenn sich eine Personengruppe der Bevölkerung stark unterscheidet, dann ist es diese - und sie ist groß.

Wer sind die Hartz-IV-Empfänger überhaupt?

Knapp 6,5 Millionen Menschen in Deutschland bekommen Hartz-IV. 1,8 Millionen davon sind erst gar nicht erwerbstätig. Nicht etwa, weil sie faul sind oder Tagverschläfer, sondern weil es meist Kinder und Jugendliche sind. Bleiben also noch knapp fünf Millionen. Per Definition sind sie in der Lage, mindestens drei Stunden pro Tag zu arbeiten.

1,3 Millionen tun das übrigens auch. Sie arbeiten in der Wirtschaft für so wenig Geld, dass ihnen der Staat etwas zum Überleben dazugeben muss. Das sind meist so genannte Aufstocker. Die Deutsche Wirtschaft macht's möglich.

Bleiben also noch etwa 3,4 Millionen, wovon sich wiederum mehr als eine Million fortbilden lässt oder das 100. Bewerbungstraining durchmacht.

Summa summarum sind noch etwas mehr als zwei Millionen für die Vermittlung übrig - für sie wird nach einem neuen Job gesucht. Etwas mehr als zwei Millionen, darunter viele Ältere über 50 Jahre, Ausländer und Ungelernte mit großen Schwierigkeiten, einen Job zu finden - laut liberalen Verbalattacken alles Menschen, die angeblich nicht arbeiten wollen.

Aber für derartige Beschuldigungen ist die Zahl der Sanktionen, die wegen Arbeitsverweigerung verhängt werden, einfach zu niedrig. Laut Bundesagentur für Arbeit liegen die Werte unter drei Prozent - berechnet auf alle Hartz-IV-Empfänger in Vermittlung.

Trotz dieser geringen Quote von Arbeitsverweigerern glaubt auch die Bevölkerung daran, dass Hartz-IV-Empfänger faul sind. Laut einer Umfrage des Instituts für Meinungsforschung in Allensbach glauben 57 Prozent der Deutschen, dass viele Erwerbslose nicht arbeiten wollen. 33 Prozent meinen, dass dies nur «Einzelfälle» sind.

Wie Hartz-IV-Empfänger so drauf sind

Aber wie ticken sie genau? Wollen sie wirklich nicht arbeiten? Wissenschaftliche Studien dazu gibt es wie Sand am Meer. Dazu ein Überblick:

Nach einer älteren Untersuchung des Instituts für Arbeits- und Berufsforschung (IAB) sind Hartz-IV-Empfänger überhaupt nicht faul. Sie würden sogar ungünstige Arbeitszeiten, lange Arbeitswege und Beschäftigungen unter ihrem Qualifikationsniveau annehmen. Nur eins wollen sie nicht: Umziehen. Offenbar ist Hartz-IV-Empfängern das soziale Umfeld wichtiger als eine Chance in einer neuen Stadt.

In einer erst im August vorgestellten Studie bestätigt das IAB diese Ergebnisse erneut. Die große Mehrheit der Hartz-IV-Empfänger bemühe sich um einen Job, betonen die Arbeitsmarktexperten in Nürnberg. Doch die Erfolgsaussichten seien gering - nur etwas mehr als ein Viertel der Jobsuchenden sei in dem Befragungszeitraum von vier Wochen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Nach Ansicht der Experten ist das ein Indiz, dass es nicht an mangelnder Motivation liege, wenn Langzeitarbeitslose ohne Job blieben und auf staatliche Hilfe angewiesen seien.

Unterschied zwischen Ost und West

Übrigens: Es gibt den Hartz-IV-Ossi und den Hartz-IV-Wessi – und der Wessi ist wohl fauler, zumindest sagen das die Forscher. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in einer Studie aus dem Jahr 2008 festgestellt, dass es in Ostdeutschland einen großen Teil an Arbeitslosen gibt, die eine Beschäftigung annehmen würden und sich selbst um die Stellensuche kümmern. In Westdeutschland finden sich laut DIW dagegen relativ viele Arbeitslose, die eine ihnen angebotene Stelle ausschlagen würden.

Und was hilft, um den Hartz-IV-Empfänger wieder in den Job zu bringen? Natürlich Leistungen kürzen. Zumindest sieht das das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) so und legt natürlich auch eine passende Studie vor. Demnach steigt mit der Verhängung einer Sanktion die Bereitschaft der Leistungsempfänger, einer Beschäftigung nachzugehen. So hätten Erwerbslose mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent innerhalb von acht Monaten wieder eine reguläre Arbeit gehabt, soweit sie von Jobcentern mit strenger Sanktionspraxis betreut wurden.

Voraussetzung dafür ist natürlich erstmal, dass es Jobs gibt. Doch das einzige, was Hartz-IV-Empfängern meist angeboten wird, sind Aufstocker- und Zeitarbeitsjobs. Nur sieben Prozent schaffen darüber den Weg in eine feste Stelle. Das IAB, von dem die Zahlen stammen, interpretiert das Ergebnis als gut. So sei die Leiharbeit immer noch eine bessere Alternative zur Arbeitslosigkeit. «Leiharbeit ist zwar keine breite Brücke, aber zumindest ein schmaler Steg in Beschäftigung», sagte IAB-Direktor Joachim Möller.

Bekommen Hartz-IV-Empfänger zuviel?

Nun kann man sich durchaus darüber streiten, ob sieben Prozent wirklich als Erfolg gewertet werden können. Die Verdienste dieser Brückenjobs sind zumindest äußerst dürftig und der Weg daraus ist äußerst schwierig. Das bestätigt sogar die OECDDie Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat 32 Mitgliedsstaaten. Die meisten davon gehören zu den Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen. in einer Studie, in der sie die Situation von Arbeitslosen in verschiedenen europäischen Ländern verglichen hat. Ergebnis: Nirgendwo in Europa ist es so schwierig, aus der Sozialhilfe herauszukommen wie in Deutschland. In dieser Studie hat die OECD auch festgestellt, dass der einzelne Hartz-IV-Empfänger ohne Beschäftigung weniger bekommt als in anderen OECD-Ländern.

Übrigens: Den Hartz-IV-Satz von 359 Euro halten einige Forscher immer noch für viel zu hoch. Zwei Chemnitzer Wissenschaftler schlagen vor, den Betroffenen nicht mehr als 132 Euro auszuzahlen. Das machen sie daran fest, was ein Warenkorb für den täglichen Bedarf kostet - und zwar in Chemnitz. Man sollte dazu sagen, dass die Experten Finanzwissenschaftler sind, ein Soziolge hätte wahrscheinlich andere Maßstäbe angesetzt. 

Und genau das muss man immer im Blick haben, wenn man derartige Studien liest: Wer hat die Untersuchung durchgeführt, und wer hat sie in Auftrag gegeben.

hav/reu/news.de

Leserkommentare (51) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Anti-SPD
  • Kommentar 51
  • 11.04.2013 12:26
 

Ihr wisst doch alle gar nicht was wirklich läuft: Ich kenne jemanden, der ist 45 Jahre alt, ist Hartz IV-Empfänger und hat seit fast 22 Jahren nicht mehr gearbeitet. Er verkauft nebenbei gebrauchte Autos und betreibt, schwarz natürlich, eine Auto-Aufbereitungsfirma. Ohne Steuern, ohne Abgaben. Er besitzt eine 2-motorige Motoryacht, fährt immer tolle Autos, schenkt seiner Freundin einen gerade mal 5 Jahre alten Mercedes 280 SLK, fliegt mit ihr 2-3 mal im Jahr nach Mallorca und die beiden gehen natürlich jeden Abend schön essen. Noch Fragen?

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  • suchearbeit
  • Kommentar 50
  • 22.01.2013 11:06
 

ich war auch an der Meinung, dass Harz IV Empfänger nur faul sind und die Stadt ausnutzen bis ich von meine Stelle vor ende Probezeit gekündigt bin. Ich habe hohe Qualifikation und Erfahrung aber wenn ich mich auf eine Stelle bewerbe, die genau meinen Profile passt , denn entweder bekomme ich kein Antwort oder schnelle Absage. Ich denke weile ich einen Emigrant bin und viele wollen mein Name in der Firmenstruktur oder im Vordergrund nicht stellen. Ich denke Denke deutschland hat sehr viel positive Seite, aber mit toleranz und gleisch chance für alle ist das noch nicht soweit.

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  • kila01
  • Kommentar 49
  • 21.01.2013 23:46
 

Ich kenne auch Hartz IVler, die arbeiten wollen, aber nicht gelassen werden. Es hält sich aber die Waage mit denen in meinem Bekanntenkreis, die können, aber meinen, Geld vom Staat sei bequemer! Da krieg ich auch die Wut! Ich kann mir von meiner Ausbildungsstelle (Versicherungskauffrau) gerade so mit familiärer unterstützung ein Auto leisten (allein ginge das nicht.) Wer zahlt meine Wohnung, die ich gerne hätte? Hätte ich kein Abi gemacht und wäre ich nicht in Lehre gegangen, müsste ich nicht mehr zu Hause wohnen.

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  • fatkat
  • Kommentar 48
  • 11.01.2013 08:43
 

@Kommentar 45: ja das ist nicht gerechtfertigt, dass arbeitende Menschen so wenig verdienen, und deshalb sollten die Löhne endlich angehoben werden. Sie fallen genau auf das rein was die Regierung mit ihrere Propaganda beabsichtigt: sie treten nach unten anstatt zu kapieren, dass die da oben das Problem sind und die arbeitende Bevölkerung ausbeuten. Aber nach unten treten ist halt typisch Deutsch.Übrigens gibt es real mehr als 6 Mio Alose und nur 400.000 offene Stellen. Das sollte einem zum Denken geben

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  • susesorglos
  • Kommentar 47
  • 11.01.2013 08:17
 

Vergesst eins nicht: Es gibt nicht mehr genug Arbeit für Alle, von der man seinen Lebensunterhalt noch normal bestreiten kann. Die Zeiten sind vorbei. Vollbeschäftigung wird immer weniger. Nur mal so zur Info, falls es noch Menschen gibt, die es noch nicht mitgekriegt haben und immer noch denken, ALLE Hartz4-Leute sind faul und wollen gar nicht arbeiten!!!

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  • susesorglos
  • Kommentar 46
  • 11.01.2013 08:03
 Antwort auf Kommentar 45

Ja, schön, hackt weiter auf diesen Leuten rum, die schon ganz unten sind. DU hast das System auch nicht verstanden, dass das von Regierung usw. genau so gewollt ist. Anstatt zusammen zuhalten und im Grossen und Ganzen was dagegen zu tun, dass wir hier unten alle ausgebeutet werden, nee, da wird nochmal nachgetreten. Kuckt ja nicht über euern den Tellerrand hinaus.. Und passt auf, dass ihr eure Arbeit behaltet. Denn heutzutage ist nicht mal der sicherste Job sicher!!

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  • Krypteria
  • Kommentar 45
  • 27.10.2012 21:01
 

Es kann nicht sein, dass fleißige Menschen, die jeden Tag aufs neue für ihr Geld arbeiten gehen und das für vllt. 100-150 Euro mehr, wie ein Hartz4 Empfänger von unseren Steuergelder bezieht. Das kann einfach nicht sein, dass ist nicht zu tolerieren, dass ist WAHNSINN!! Arbeitende Menschen die jeden Monat dem Staat und damit auch den Hart4 Empfänger Geld einbringen, sollten besser belohnt werden. DAS IST AUSBEUTE UND NICHT GERECHT!!!! Ich finden es auch nicht gerechtfertigt, dass der Satz des AlgII weiter angehoben wird.

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  • Andreas
  • Kommentar 44
  • 27.09.2012 13:45
 Antwort auf Kommentar 43

Du hast doch einen an der Klatsche....

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  • Sklaventreiber
  • Kommentar 43
  • 05.08.2012 23:40
 

So, so, ein Hartzer geht ins Ausland. Das ist aber ganz schlimm. Vor allem wenn er dort am Ende noch eine Alternative zur Hartz IV - Sklaverei findet und dann gut leben kann. Das ist ganz schlimm. Sklaven muss es schlecht gehen! Ich kenne mehrere Langzeitarbeitslose, die sich heimlich in Selbstregie fortgebildet haben und dann im Ausland hochdotierte Führungsposten erhalten haben. Ganz schlimm, Das muss man verbieten, Die Hartzer müssen unten gehalten werden, damit wir alle richtig darauf treten können.

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  • sahib
  • Kommentar 42
  • 10.08.2011 13:15
 

Stellt Euch mal folgenes vor: unbrauchbare und teure Fahrkartenautomaten, Ausfälle duch Schwarzfahrer, Demolierte Polster, Randalierende Besoffene, Einsätze der Polizei, alles für und wegen öffentliche Verkehrsmittel - warum zum Teufel setzt man die „Harzer“ nicht als Schaffner in die Busse und Bahnen der öffentlichen Verkehrsmittel? - und bezahlt sie ordentlich? Die Arbeitslosen wären weg und die „Harzer“ hätten ein anständiges Leben und würden nicht mit 1-Eurojobs staatlich prostituiert.

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  • Helmuth Schrickel
  • Kommentar 41
  • 05.01.2011 15:25
 Antwort auf Kommentar 38

Wie Hartz-IV-Empfänger so ticken.Hallo ich trickse jeden Tag ,ich mache mir vor zu arbeiten und verdiene Geld zu Leben . Doch die Wahrheit ist ich arbeite kostenlos und schreiben Bewerbungen und Lebensläufe ,ja Lebensläufe denn mein Leben hat sich geändert . Das tägliche Leben hat sich geändert zu meinen Lasten und wird von Tag zu Tag schlechter . Meine Armut ist das was mir geblieben ist ,mein Guthaben und mein Stolz ist schon lange fort . Wie soll ich jetzt meinen Lebenslauf schreiben ,ich erfahren im Leben ,betrogen von der Gesellschaft ausgebeutet in ein 1 Euro-Job . mit Schulden .

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  • hacker20260
  • Kommentar 40
  • 04.12.2010 11:29
 

... ich kenne mindestens einen Harz4er , der seit 6 Jahren jedes Jahr nach Pattaya / Thailand fliegt. Jeden Winter. Immer 6 Monate Winterurlaub. Der Berliner hat sich in Thailand fest eingerichtet. - So weit so gut. Was mich aber nervt, warum interessiert das niemanden ? Wer nachweislich den Staat bescheisst sollte bestraft werden, aber nicht nur der, sondern auch der Sachbearbeiter des Arbeitsamtes. Jedes Jahr 6 Monate, warum merkt das keiner ? Immerhin gibts massenweise ALG2er die ehrlich sind und nicht im fernen Ausland rumfliegen.

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  • debema
  • Kommentar 39
  • 03.12.2010 11:13
 

HARTZIV-Allimentierung ist mehr, als nur die 360€/Monat. Zuschüsse für: Schulbücher, Schulessen, Kulturkurse, KLassenfahrten, Wohngeld, Heizkosten, Zuschüsse für Internet, Möbel, Museum, Arzt, Bekleidung, Allimentezahlungen z.B.. Das alles muß aber von dem normal Arbeitnehmer aufgebracht werden, wenn er seinen Verpflichtungen nachkommen will. Das Palaber der Oppositionspolitiker ist also erbärmlich und verhöhnt diejenigen, die die Gelder für HARTZIV aufbringen müssen, statt von den HARTZIV-Leuten Dankbarkeit für die Gesellschaftsleistung zu verlangen.

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  • Paka
  • Kommentar 38
  • 20.10.2010 02:44
 Antwort auf Kommentar 24

Sehr schön gesagt, denn genau so ist es. Leider lassen sich viel zu viele Leute aufhetzen, anstatt selbst zu denken. Die allerwenigsten Arbeitslosen sind faul, und was das dazuverdienen angeht, verdiene doch mal zu H4 dazu. Dann sieht man, wieviel wieder abgezogen wird. Arbeiten wird sozusagen bestraft.

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  • blablabla
  • Kommentar 37
  • 27.09.2010 18:17
 

Die anderen bekommen Prügel. Die Herren die glauben 120 € seien als Sozialhilfeausreichend leben in der Steinzeit. Denen gönne ich es dass sie in ihrem Leben einen solchen Abstieg haben und einmal im Leben von Hartz leben müssen. Die verdienen soviel und würden mit einer solchen Umstellung gar nicht klar kommen. Die jenigen Schwervediener die am weitesten das Maul aufreissen haben in Wiklichkeit keine Ahnung, sind Weltfremd und würden beim Regelsatz verungern. Der derzeitige Regelsatz, die viel zu geringe Erhöhung, Sanktionen, Studiengebühren und die Dividendenaussc

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  • blablabla
  • Kommentar 36
  • 27.09.2010 18:16
 

5 € mehr. Damit komm ich noch nicht einmal mit meinem Kleinen ins Kino. Bekomme set April ebenfalls Hartz 4. Bin sozusagen Diplomierter Hartzer. Aber Hauptsache von unseren Steuern bekommen Bänker ihre Dividenden ausgezahlt. Dividenden die auf unbestimmte Zeit ja angeblich verboten sind. Gerade die von der Hypo Real. Die mit Steuergeldern und Milliarden schweren Steuergeldern saniert wird. Dessen noch nicht genug vekommt ein Bänker auch noch wegen seiner langen 18 Momnate für diese Bank auch noch 20.000 € monatlich ausgezahlt. Aber das ist halt unser Staat. Die einen streichelt er.

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  • Tulpe44
  • Kommentar 35
  • 27.09.2010 16:14
 

Esgibt diese und diese Hartz4 Empfänger und dann noch die anderen

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  • blablabla
  • Kommentar 34
  • 27.09.2010 14:21
 

Hallo ngridcyriax, anscheinend haben Sie den Artikel nicht richtig gekesen. Wer lesen kann istvom Vorteil.

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  • davi
  • Kommentar 33
  • 25.09.2010 16:39
 

Ich habe eine unheilbare Krankheit habe versucht zu arbeiten in arbeiterprobung wo ärtzte vor ort intregriert waren, ich wollte es die komplette Zeit durchziehen, bis mich intrgrierte Ärtzt nach unten bestellten und ich von den aus entlassen wurde auf Grund meiner Krankheit da es zu schlimm ist und ich eine blutanemie bekam. Was kam mir wurde das Geld mündlich gekürtzt vom Jobcenter später flatterte sorgar jedesmal rechnung ins haus was ich bezahlen soll.Ich sollte sogar beim jobcenter erscheinen obwohl ich im Krankenhaus war.Dies natürlich auch alles mündlich das ich auch nix in der Hand habe

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  • ingridcyriax
  • Kommentar 32
  • 25.09.2010 15:17
 

Thema Hartz-IV-Empfänger usw. Kranke Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, die sollen auch unterstützt werden. Aber davon haben wir nicht so viele! Mehr haben wir Menschen, die sich die Stütze holen, vorm Fernseher sitzen, Aschenbecher überquellen und leere Bierflaschen sich stapeln.Wer mit Kinder überfordert ist und dafür kein Geld hat, sollte garnicht erst Kinder in die Welt setzen. Wenn ich aus meinem Leben was machen möchte, gehe ich arbeiten und lebe nicht von dem Geld anderer Leute.Ich arbeite mir die Knochen kaputt und die liegen bis Mittags im Bett.

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  • HartzIVRentner
  • Kommentar 31
  • 24.09.2010 17:43
 Antwort auf Kommentar 29

Pedro wollen Sie den Hartz Achipel? Wenn ja, weiter wie Göbbels kreischen und sich einfach wählen lassen. Anschließend ab nach Sibierien mit dem faulen Pack oder in die Lager. Denn Arbeit macht frei - nicht wahr? Man, gehen Sie mir aus den Augen Sie Brauner!

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  • lahnkind77
  • Kommentar 30
  • 24.09.2010 16:32
 Antwort auf Kommentar 29

Richtig lesen, dann wird Ihr erster Satz überflüssig. Schüler und Student zählt auch als Beruf und streng genommen sind Schulbesuche und Studien sogar FULLTIME-JOBS!!! Wer eine längere Schul- und Studienzeit durchlaufen hat, den können Sie nicht als Schmarotzer titulieren, immerhin haben die sich anderweitig beruflich orientiert. Vielleicht teilen Sie uns jetzt doch nochmal mit, wer Ihrer Meinung nach diese "Schmarotzer" sind.

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  • Pedro
  • Kommentar 29
  • 24.09.2010 15:06
 

Wem das Hatz IV Geld nicht ausreicht der kann ja auch noch arbeiten gehen und sich zusätzlich noch ein Taschengeld dazu verdienen. Möchte nicht wissen wie viele noch nie gearbeitet haben und Hartz IV beziehen. Solche Typen gehören rund um die Uhr beschattet und zur Arbeit heran gezogen. Wer unverschuldet Hartz IV bekommt weil er arbeitslos geworden ist dem steht mehr Geld zu wie den Schmarotzern wo noch nie gearbeitet haben.

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  • gsw
  • Kommentar 28
  • 24.09.2010 13:58
 

Wenn 1,8 Millionen Kinder & Jugentlichen sind - ohne Ausbildung oder ohne Jobs, warum meint dann die SPÖ wir brauchen noch mehr arbeitlosen Jugendlichen damit die Alterspensionen bezahlt werden können, und dies sogar finanziell untestützen will? Wäre es nicht möglich, dass mit wenige Leute, uns allen besser gehen wurden? Kindergeld nur für die ersten 2 Kinder!

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  • hellboy
  • Kommentar 27
  • 09.09.2010 11:45
 

Natürlich gibt es faule Penner wie dieser DÜBEL. Aber der größte Teil der betroffenen Langzeitarbeitslosen ist arbeitswillig! Diese Kampagnen, gesteuert von der Politik und der Wirtschaft gegen die schwachen und vom Schicksal gezeichneten Mitbürger sollen doch nur von den wahren Missständen in diesem System ablenken! Leider wird das auch noch immer wieder durch die Medien einseitig ausgeschlachtet. Jeder von und kann schnell nach 12 Monaten ALG I zum "Hartzer abrutschen" ! Das sollte Keiner vergessen!

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  • hpklimbim
  • Kommentar 26
  • 19.08.2010 13:30
 Antwort auf Kommentar 23

Habe ich bislang noch nicht gemerkt, dass die FDP für und zur freie(n) Marktwirtschaft steht. Die hält sich eher an die Vetternwirtschaft - siehe Westerwelle und die Angelegenheit mit den Hotelmatrazen. Meine, Deine - Unsere - für jeden von uns beiden die Hälfte, und der Rest kann zuschauen. Das ist das wahre Gesicht der FDP im Jahre 2010. Theodor Heuss würde sich im Grabe herum drehen.

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  • Uwe Hotze
  • Kommentar 25
  • 19.08.2010 11:34
 

Mann für alle, genau SO ist es!

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  • antidiffamierer
  • Kommentar 24
  • 19.08.2010 10:15
 

Endlich fangen auch die Medien an, zu differenzieren. Die Gründe, warum Menschen zu Hartz IV Opfern werden, sind genauso verschieden wie die Menschen selbst. Die bisherige jahrelange Hetze und Diffamierung (begann mit Einführung des ALG II), und damit verbundene Gleischsetzung aller Arbeitslosen als ein bestimmter asozialer Menschentyp ist unerträglich. Nimmt starke sozialrassitische Züge an. Dabei haben sich vor allem Politiker und Medien hervor getan und haben erreicht, dass Schwache gegen noch Schwächere zu Felde ziehen. Hartz Iv ist das Schlimmste, was Politiker der BRD "beschert" haben.

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  • Der Mann für alle
  • Kommentar 23
  • 19.08.2010 09:36
 

Hartz 4, Aufstocker ? Leider ja, es gibt zu viele Aufstocker und die FDP propagiert diese System sogar. Man ist erstaunt, dass eine Partei die für die freie Marktwirtschaft steht solch ein Eingreifen des Staates für ein sinnvolles Mittel erachtet. Freie Marktwirtschaft aber verbietet das Eingreifen des Staates in solche Arbeitsverhältnisse und Firmen die nicht in der Lage sind ihre Angestellten zu finanzieren haben in einer freien Marktwirtschaft nichts verloren. Viel Billiglohn wenig Vollbeschäftigung da muss etwas gemacht werden. Nur noch 1% der Beschäftigten darf ein 400 Euro Jobber sein.

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  • hpklimbim
  • Kommentar 22
  • 19.08.2010 09:31
 Antwort auf Kommentar 11

Die Mitarbeiter der Arge vor Ort haben doch gar kein Interesse an Ihrem Umzug. Da hätten die Morgen dann einen weniger zum Verwalten! Und es sind doch 70 % mehr Job-Center geplant, und wohl auch 70 % mehr Mitarbeiter in diesen Affenställen und 70 % mehr Leistungsempfänger. Irgend wie müssen die sich ja rechtfertigen. Also schön in Ostfriesland bleiben und auf Kosten der Allgemeinheit Däumchen drehen!

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  • hpklimbim
  • Kommentar 21
  • 19.08.2010 07:46
 

Es gibt nach meinen Feststellungen mindestens zwei Gruppen, die auf üble Art und Weise von Hartz IV betroffen sind - die tatsächlich Betroffenen, die trotz nachhaltiger Bemühungen keinen Job bekommen, und die, bei denen der Staat zum Lohn zuschießen muss, was nichts anderes als Subventionen sind für die Arbeitgeber, bei denen diese Leute arbeiten. Der Steuerzahler darf dafür bluten. Den Rest stufe ich als Schmarotzer ein - einschließlich eines Teils der Mitarbeiter der Job-Center, die sich mit dieser zum Teil völlig unsinnigen Arbeit auf Kosten der Allgemeinheit aushalten lassen.

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  • Jakester
  • Kommentar 20
  • 19.08.2010 02:53
 Antwort auf Kommentar 9

"Die Frechheit und Dümmlichkeit vieler Politiker schürt geradezu sozialen Sprengstoff." Es gibt zu viele Menschen, die dem Trugschluss unterliegen die durch Politik'er verursachten, so umfangreich fuerchterlichen Fehlentwicklungen, unterlaegen 'Dummheit, 'Unfaehigkeit, Inkompetenz, ... oder aehnlichen, fast entschuldbaren 'Fehlleistungen. Wuerden all diese Menschen, alleine die Millionen von Geschaedigt'Gepeinigten realisieren, dass es sich ausschliesslich um Intention/Absicht handelt, waeren die Politiker dem Pranger ein gutes Stueck naeher. Boesartige Absichten sind unentschuldbar.

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  • Benny
  • Kommentar 19
  • 19.08.2010 01:21
 

2]für die jenigen die nicht wissen wovon ich rede hier mal ein link wo auch für alleinerziehnde väter usw mit drin stehen.http://www.harald-thome.de/media/files/SGB%20II%20DA/FH-21---08.06.2010.pdf ist mal sehr intressant für gewisse personen.

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  • Benny
  • Kommentar 18
  • 19.08.2010 01:16
 

tick tack mal abgesehen wie wir ticken was mich momentan anwurmt ist das MEB Mehr bedarf für Ernährung §21SGB es wurde eine Neue Reglung getroffen das chronisch kranke alles abgelehnt wird und einer der vollkost essen darf jetzt mehr geld bekommt.momentan für ich ein klein krieg gegen diese Neureglung.weil es auf keinste weise untermauert wird noch das es begutachtet wurde.das hat einfach das Deutsche verein für öffentliche und private fürsorge so bestimmt.da könnte doch jeder kommen und solche sachen umändern. das wär mal was für NEWS.de weil es fast 1mio menschen betrifft.

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  • Brutus
  • Kommentar 17
  • 18.08.2010 23:30
 

(Teil 2) Wenn das Amt mir sagen würden Ok "zieh mit deine Frendin Zusammen und wir zahlen die helfte der Miete und Geld zum Leben, wurden die bei mir zb. 250€ Sparen, jetzt stell auch das vor das X 2000 000 Hartz 4 Empfänger die das auch machen würden wäre das im Jahr über 500 000 000 € die sie Sparen könten,, neben effekt wäre mehrerer Wohnungen frei und die mietspiegel würden runter gehen also noch mehr gesparrt...also eine ketten reaktion..

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  • Brutus
  • Kommentar 16
  • 18.08.2010 23:29
 

(Teil 1) Sorry muss noch was los werden rege mich schon lange auf über dieses Thema... Die Politiker Reden von Sparen? ein Beispiel wo die ein Fehler gemacht haben... Zb. ich wohne zu zeit Alleine, die Wohnung wird von Hartz 4 bezahlt + 359.00 € zum Leben Sind ca.750€ ingesamt. meine Freundin die Selbständig ist aber nicht für 2 auf kommen die auch eine eigene Wohnung hat. Wenn ich mit ihr zusammen ziehen möchte wird das Amt sagen ich bekomme nichts mehr auf grund eine Eheähnliche verhältniss das sehe ich nicht ein?

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  • Lusi
  • Kommentar 15
  • 18.08.2010 23:15
 

Bekomme Hartz IV weil mein Exmann kein Unterhalt bezahlt für meine kinder.Es ist ungerecht.

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  • Lusi
  • Kommentar 14
  • 18.08.2010 23:09
 

ich bekomme auch Harz IV mit meine 3 kinder. Bin garnicht faul. Ich habe Gemüsegarten. Gehe ab September arbeiten auf 400€ basis. Mus Kripenplatz bezahlen, diesel zu Arbeitstelle. Habe dann wenigar Geld als jetzt das darf nicht sein. Was soll ich machen?????????????

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  • Brutus
  • Kommentar 13
  • 18.08.2010 22:54
 

Hab ein Vorschlag: Alle politiker die sich so ein Scheiss aus denken Sowie HARTZ 4... Sollen Selber mindestens 1 jahr ohne wenn und aber ohne Auswege oder Ausflüchte, auch ihr Fetten kontos Sperren und sonstige Geld Quellen und mit den gleichen altags problemen leben wie ein HARTZ 4 Empfänger.... Wie kann so ein mist ausdenkt....haupsache die haben Ihr Geldbeutel Voll und das Kleine Volk darf zusehen wie sie Klar kommen? Anscheint haben die Vergessen das die von unserern Steuer gelder Leben und nehmen sich was sie wollen und wir durfen mit unser Hunger Löhnen ums überleben Kämpfen...

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  • Trustme
  • Kommentar 12
  • 18.08.2010 19:52
 

Das sehe ich alles nicht so! Denn würde der Deutsche Staat an "Sein eigenes Volk" tatsächlich noch glauben und bessere Löhne bezahlen und mehr Anerkennung zeigen Wäre dies alles lange nicht so übel. Aber leid. beweg. wir uns wiedermal in die falsche Richtung! Hauptsächl. bei den Deutschen ist es ganz brutal schwierig...mal vorwärts zu kommen bzw.in diesem Fall mal wieder etwas zu erreichen.:( Das Gesetz ist bei uns so unmöglich gestaltet, dass es keine Möglichk.lässt Du bleibst "Das Arbeitstier" Jetzt bis ins "VIELLEICHT" hohe Alter. Du existierst nur! WIRKLICH LEBEN NEIN Dann bist du eh tot!

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  • Ute Schoon
  • Kommentar 11
  • 18.08.2010 14:12
 

ich bekomme mit meiner Tochter(15) SGBII Leistungen... Ich will umziehen(nach BW), aber bekomme seitens der Arge immer Absagen. Wenn ich mich bei Firmen bewerbe , kommen immer fragen wie : wann können sie anfangen... wenn ich denen erkläre das ich erst alles beantragen muss und auf bewilligungen warten muss, dann winken diese sowieso ab... sie wollen sofort meine Arbeitskraft.Warum lässt mich die Arge nicht jetzt umziehen und dann vor Ort einen Arbeitsplatz suchen ? in Ostfriesland gibt es keine Arbeit. soll ich bis zur Rente und darüber hinaus Sozialfall bleiben?

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  • wita 1
  • Kommentar 10
  • 18.08.2010 14:07
 

Bin selbst nach 12 Monaten ALG I, trotz 95 Bewerbungen, in ALG II (Hartz IV) gerutscht. Weitere 280 Bewerbungen weiter habe ich dann nach 1,5 Jahren ALG II wieder eine Arbeitsstelle in meinem erlernten Beruf gefunden und bin für 1300,00 € brutto weniger als auf meiner letzten Anstellung ganztags für 900,00 € brutto arbeiten gegangen. Das hatte zur Folge, dass ich, da ich auch noch einen Sohn habe, ergänzende ALG II-Leistungen bekam. Nach Ablauf der 6monatigen Probezeit und nachdem die übrigen Beschäftigten alle ihren Oster- und Sommerurlaub genossen hatten, wurde ich dann wieder entlassen.

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  • Mitdenker
  • Kommentar 9
  • 18.08.2010 13:46
 

Mich ärgert schon seit langer Zeit die Art und Weise, wie in diesem Deutschland mit einem nicht unbeträchtlichem Teil des Volkes umgegangen wird. Die Frechheit und Dümmlichkeit vieler Politiker schürt geradezu sozialen Sprengstoff. Die immer menschenverachtender werdende Berichterstattung, die Talkrunden, welche nur noch auf Hartz IV - Beziehern herumtrampeln und vieles Andere mehr, stellen eine unvergleichbar menschenverachtende und Menschenwürde herunterstufende Alltäglichkeit dar, welche man nicht mehr so pauschal hinnehmen sollte. Es ist ein Verbrechen an Menschen.

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  • Timehunter
  • Kommentar 8
  • 18.08.2010 13:45
 

@ Laberkopf: Das ist richtig! Die Hartz-IV Empfänger in Weiterbildung stehen zu dieser Zeit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Zumindest die, die eine Weiterbildung in einem Fach machen. Diejenigen welche einen Bewerbungskurs oder ähnliche Kurzmaßnahme besuchen stehen dem A-Markt zur Verfügung. Nach 12 Monaten Arbeitslosigkeit mit 50 J. bin ich auch in ALG II gerutscht. Nach 112 Bewerbungen, 3 Vorstellungs-gesprächen und 2 Mal Probearbeiten hat es auch geklappt. Ich habe einen Arbeitsvertrag erhalten. Jedoch sehe ich bei vielen Hartzlern auch eine Psychologische Sperre bei vielen Absagen.

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  • Andre Marks
  • Kommentar 7
  • 18.08.2010 13:42
 

Da dieser Scheinstaat jedes Jahr durch die EU Arbeitsplätze ins Ausland verlagert Gibt es einfach zu Wenig Sozialversicherungspf. Stellen. Stand 06/2010 ca.10 Millionen Arbeitssuchende Menschen gegen 500000 offene Stellen. Willkommen im Wahnsinn. Die Argen geben Druck aber den Standhalten ist Schwierig am einfachsten wäre es mit Zusammenhalt allerdings gewinnt die Scham des Menschen . Andre Marks Wolfsburg Kolonie der Allierten(BRD-GmbH)

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  • Zivaodella
  • Kommentar 6
  • 18.08.2010 13:39
 

Wer solche Information in die Medien setzt sollte erstmal selber davon leben. Diese Meinungsmacher bekommen oft sehr viel Geld von dubiosen Machthabern, die natürlich 2 Klassengesellschaften willentlich und wissentlich erzeugen wollen. Es wird bewußt eine eine Unterschichtklischee erwirkt.... Es ist ein hervorragendes Machtinstrument andere Menschen zu erpressen und zu unterdrücken.... Wenn es so weitergeht werden wir alle bald HartzIV haben. Weil nichts mehr finanzierbar ist....

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  • Brutus
  • Kommentar 5
  • 18.08.2010 13:30
 

Und wenn es diese Scheiss Leih firmen nicht geben würde mit ihren Billig löhnen die grade im höhe Hartz4 bereich ist das man trotdem hartz 4 empfänger ist trotz arbeit weil das geld nicht reicht und hartz 4 beantragen muss Lacherlich... Da sollte Die politiker was ändern... für mich ist ausbeuterei MEIN VORSCHLAG : diese Leierbeiter sollten eigentlich mehr bekommen an lohn sind ja Leih Weise da beschäftig, die firmen die das in anspruch nehmen wird es dann auf daur zu Teuer und sind dann gezwungen Selbst einstellen.... wenn man mehr geld in der tasche kommt mehr geld im umlauf

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  • Egmond
  • Kommentar 4
  • 18.08.2010 13:20
 

Man sollte Filmemacherin Rita Knobel-Ulrich, auf Grund ihrer geistigen Verwahrlosung teeren, federn und anschliessend öffentlich hinrichten. Sie ist eine von zahlreichen Bombenlegern, welche die Verfolgung und Verunglimpfung der Hartz IV-Bezieher auf höchsten Niveau betreibt. In Deutschland ist mittlerweile nach dem Muster der Judenverfolgung im dritten Reich eine regelrechte Hetzjagt auf Hartz IV-Bezieher losgetreten worden. Der Rotfaschist und Ex-Kanzler Schröter hat ja zusammen mit dem Kriminellen Mr. Hartz den Grundstein für diese neue Art der Menschenverachtung gelegt.

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  • Brutus
  • Kommentar 3
  • 18.08.2010 13:17
 

Manche sind auch ungewollt ins hartz 4 rein gerutscht zb. jemand der 30 jahre hart gearbeitet hat und wegen Betriebswirtschaftlichen gründen gegündigt wurde und auf grund des alters ist es schwer wieder arbeit zu bekommen nach 1 jahr ist man automatisch Hartz 4??? früher war das Anders.. Diese Menschen haben ein lebens standard auf gebaut (Haus oder Wohnung gekauft - Auto . Versicherunen - Verträge - Familie usw)andere die nie arbeiten waren haben diese sachen selten und kommen gut aus mit den Geld aus....

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  • Mary1965
  • Kommentar 2
  • 18.08.2010 13:03
 

Wenn Mindestlöne gäbe hätten wir nicht diese Katratrofalen Umständen, und wenn genügend Arbeitsstellen gäbe hätten wir weniger Hartz IV empfänger.

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  • laberkopf
  • Kommentar 1
  • 18.08.2010 12:10
 

Dass Kinder als Kartz4-Empfänger gezählt werden, ist doch mist. Kinder an sich sind nicht arm, sie haben nie ein Einkommen und das ist auch gut so. Was mir hier noch nicht gefällt, ist, dass zwischen Hartz4-Empfängern unterschieden wird, die eine Fortbildung machen und welchen, die nach einem Job suchen. Soll das ein Witz sein? Heißt dass, dass Hartz4-Empfänger in einer Fortbildung nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und gerade keinen Job suchen? Das ist doch Unsinn.

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