Nützlich, nicht gefährlich
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Ein Haus hat keine Persönlichkeitsrechte. Deshalb darf jeder beliebige Spaziergänger in Deutschland jede beliebige Fassade fotografieren. Nichts anderes macht Google nun mit Street View. Warum regen sich plötzlich alle auf?
Google Street View sorgt für jede Menge Empörung. Nicht nur die Politiker sind aufgebracht und fordern neue Gesetze. Auch der Mann auf der Straße fragt sich: Ist mein Vorgarten bald im Internet zu sehen? In unserem Videokommentar meint news.de-Redakteur Michael Kraft: Die Panik ist völlig unangebracht.
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mik/ivb/news.de
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jetzt antwortenKommentar meldenrecht hat er, der herr kraft. das sommerloch wird wieder kräftig mit lauter unsinn gefüllt und die schreier wissen überhaupt, wogegen oder wofür sie überhaupt den mund aufmachen.
jetzt antwortenKommentar meldenIch glaube, dass diese Street-View-Aktion unbedingt erforderlich ist, um zu sehen, wie die Städte vor dem Krieg einmal ausgesehen haben. Ebenfalls nach einem Erdbeben würde es beim Wiederaufbau helfen.
jetzt antwortenKommentar meldenIn Open Street Map ist jedes Haus mit GPS Koordinaten verzeichnet. Google Earth hat jedes Haus erfasst und in jedem GPS System sind diese Daten drin. Über Google Maps kann ich bei den meisten auch sehen, wer in welchem Haus wohnt. Wenn ich auch nur eine Ansicht von oben habe, kann ich sehen, ob es ein Gartenhaus gibt, einen Swimmingpool oder ob der Garten aufgeräumt ist. Und für die, die den Krimilellen Aspekt in den Vordergrund stellen, kann ich auch sehen, ob im Garten Kinderspielzeug oder eine Schaukel (liegt) steht. Und das alles ohns Street View.
jetzt antwortenKommentar meldenKann mich nur anschließen: der Hype ist völlig unangebracht. Seit Monaten werden in der Seifenoper "Rote Rosen" Gebäude und Straßenzüge in Lüneburg abgelichtet. In Krimis aus München wurden massenhaft Villen in Bogenhausen mit Innen- und Außenansichten abgelichtet und europaweit über Satellit verbreitet. Ich kann mich nicht erinnern, daß jemand dagegen protestiert hätte.
jetzt antwortenKommentar meldenMan sehe sich doch mal in der jüngsten Emnid Umfrage an, wer diesem künstlich injizierten Hype gegen Google folgt. Von den 52% der sog. Gegner sind 67% Frauen aber nur 32% Männer. Was will ich damit sagen? - ganz einfach, wer von der Materie überhaupt keine Ahnung hat der steht am weitesten an der Front und schreit am lautesten. Das ist meine Erfahrung aus dem täglichen Leben und so ist es auch hier.
jetzt antwortenKommentar meldenAlso ich kann den Hype gegen Goolge Street View auch nicht nachvollziehen. Wenn ich nicht will, dass mich Google womöglich in einer peinlichen Situation ablichtet, dann darf ich mich eben nicht in der Öffentlichkeit in eine peinliche Situation begeben. Ich denke auch, dass man zur heutigen Zeit des Internet, in dem sich jeder höchstpersönlich zum Gläsernen Menschen macht indem er sein Leben in Facebook, MySpace, Twitter preis gibt, sollte sich niemand mehr darüber beschweren, weil lediglich ein Foto seines Hauses im Internet erscheint. Mensch. Die machen doch keine Bilder von Euch beim Sex...
jetzt antwortenKommentar meldenWas die rechtliche Lage angeht, weiß doch auch niemand, dass es verboten ist z.B. den Eifelturm zu fotografieren und das Bild später auf seiner eingenen Homepage oder bei z.B. WKW zu veröffentlichen. Es sei denn er hat die Erlaubnis im Vorfeld eingeholt. Infos darüber findet man im Internet (Suchbegriffe: Persönlichkeitsrecht, Panoramafreiheit). Aber das ist den meisten Menschen egal. Aber bei Fotos von ihrem Haus machen sie einen Aufstand.
jetzt antwortenKommentar meldenDie Diskussion kommt daher, dass sich die Menschen nicht mehr mit den Themen befassen sondern einfach nur dem Herdentrieb folgen. Einer sagt was gegen Street View und alle schließen sich an. Wenn ich mir anschaue, wieviele Sozialen Netzwerke es gibt und wieviele Menschen dort ihr ganzes Leben ausbreiten (bishin zu ihren sexuellen Vorlieben) kann ich das mit dem Street View auch nicht verstehen. Sußerdem hat doch jeder schonmal entweder einen Menschen fotografiert, den er nicht kennt oder ein Gebäude, das einem nicht gehört.
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