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Während die Gewerkschaft Transnet mit Warnstreiks droht, tritt Joachim Gauck in den Kandidatenstreik: Er will nicht noch einmal als Bundespräsident kandidieren. Und in England geht die Flucht eines mutmaßlichen Mörders blutig zu Ende.
Im August drohen Streiks im Bahnverkehr
Mitten in den Sommerferien könnte es im deutschen Schienenverkehr zu Arbeitsniederlegungen kommen. Bei den am Montag in Frankfurt/Main beginnenden Tarifverhandlungen für die Deutsche Bahn geht es nach einem Bericht der Zeitung Die Welt neben mehr Lohn auch um einen sogenannten Branchen-Tarifvertrag. Ab 1. August seien Warnstreiks möglich, wurde der Chef der Verkehrsgewerkschaft Transnet, Alexander Kirchner, zitiert.
Gauck lehnt erneute Kandidatur ab
Der gescheiterte Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck will sich nicht erneut um das Amt des Bundespräsidenten bewerben. Er gehe nicht davon aus, in fünf Jahren wieder Kandidat zu sein, sagte der 70-Jährige dem Nachrichtenmagazin Focus. Auf die Frage, welche Rolle er im öffentlichen Leben künftig spielen wolle, sagte Gauck: «Das fragen mich viele und ich mich auch.» Lobend äußerte sich Gauck über den neu gewählten Bundespräsidenten Christian Wulff. «Die Deutschen werden ihn und seine junge Frau mögen», sagte Gauck.
Mordverdächtiger erschießt sich auf der Flucht
Am Ende einer einwöchigen Flucht hat sich ein mutmaßlicher Mörder in England mit einem Kopfschuss getötet. Wie der britische Sender Sky News am Morgen berichtete, wurde Raoul Moat bei der Ankunft im Krankenhaus von Newcastle für tot erklärt. Die Polizei hatte den 37-Jährigen am Freitagabend an einem Fluss in Rothbury im Nordosten Englands entdeckt und sechs Stunden lang versucht, ihn zur Aufgabe zu bewegen. Moat schoss sich schließlich in den Kopf. Der Verdächtige soll am vergangenen Samstag in der Nähe der Stadt Gateshead im Nordosten Englands den neuen Partner seiner Ex-Freundin erschossen haben - nur wenige Stunden, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen worden war.
100 Tote in Pakistan
Die Zahl der Todesopfer eines Attentats im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan ist auf mindestens 100 gestiegen. Das berichtete der pakistanische Fernsehsender GEO TV. Bei dem Anschlag am Freitag wurden mehr als 100 Menschen zum Teil schwer verletzt. Ein Sprecher der pakistanische Taliban sagte GEO TV, seine Organisation habe den Anschlag begangen. Terroristen hatten vor dem Amtssitz der Regionalverwaltung im Stammesgebiet Mohmand im Nordwesten des Landes eine Autobombe gezündet.
cvd/sck/news.de/dpa
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