Schlagstöcke gegen Steinewerfer
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Brennende Autos und zerbrochene Fensterscheiben: Am Rande des G20-Gipfels ist es in Toronto zu Ausschreitungen von gewalttätigen Demonstranten gekommen. Die Polizei zeigte sich vom Ausmaß der Randale bestürzt und nahm mehr als 480 Personen fest.
Nach friedlichen Demonstrationen gegen den G20-Gipfel ist es am Samstag (Ortszeit) in Toronto zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Schätzungsweise 100 militante Demonstranten zündeten Polizeiwagen an und warfen Schaufenster mit Steinen ein. Die Polizei ging mit Tränengas und Schlagstöcken vor. Mehr als 480 Demonstranten wurden festgenommen. Auch am Abend kam es immer wieder zu Zwischenfällen.
Gewalttätige Demonstranten warfen Steine und Flaschen auf Polizisten, die das Tagungszentrum der Staats- und Regierungschefs weiträumig abgeriegelt hatten. 12.000 Sicherheitskräfte waren in Kanadas größter Wirtschaftsmetropole im Einsatz.
«Wir haben noch nie ein solches Maß an willkürlicher Kriminalität und wahlloser Gewalt auf unseren Straßen gesehen», sagte Polizeichef William Blair, der von einem «sehr schwierigen Tag» sprach. «Ich denke, es kam als Schock für jeden Bürger.» Auch das Büro von Ministerpräsident Stephen Harper verurteilte die Ausschreitungen. Wegen der Krawalle konnte der Autokonvoi von Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapateros nicht zu seinem Hotel fahren. Er musste in einem anderen Hotel einquartiert werden.
Die Proteste verliefen zunächst überwiegend friedlich. Ein langer Demonstrationszug bewegte sich vom Provinzparlament im Queenspark durch die Innenstadt. Unter ihnen waren Globalisierungsgegner, Umweltschützer, Gewerkschafter und Frauengruppen. «Widersetzt euch dem Krieg gegen die Armen, lasst die Reichen bezahlen», lautete ein Slogan. Auch beteiligten sich verschiedene Gruppen von in Kanada lebenden Exilanten, die gegen Menschenrechtsverletzungen oder andere Ungerechtigkeiten in ihren jeweiligen Heimatländern protestierten.
«Kein Kapitalismus»
Militante trennten sich von dem Umzug, um Randale zu machen, wie Augenzeugen berichteten. Sie schlugen Schaufensterscheiben insbesondere von bekannten internationalen Ladenketten ein. Ein Schild mit der Aufschrift «Kein Kapitalismus» wurde zwischen die Scherben im Eingang eines «Starbucks»-Cafés gestellt. Mehrere Polizeiwagen gingen in Flammen auf. Auch wurden Privatautos demoliert. Am Abend räumte die Polizei auch den Queenspark, wo nach der Demonstration noch rund 500 Teilnehmer ausgeharrt hatten.
Zu den G20 gehören die stärksten Volkswirtschaften der Erde. In den vergangenen Jahren war es meist bei den Gipfeltreffen der kleineren G8-Staatengruppe zu teilweise heftigen Ausschreitungen gekommen. Um das Konferenzzentrum der Staats- und Regierungschefs in Toronto war ein drei Meter hoher Zaun gezogen. Geschäfte und Restaurants in der Innenstadt von Toronto vernagelten ihre Schaufenster und Fassaden mit Holzplatten.
Die Polizei hat Sondervollmachten, Demonstranten am Zaun um das Tagungszentrum festzunehmen. Jeder, der sich mehr als fünf Meter nähert und sich einer Personenkontrolle oder Durchsuchung widersetzt, kann festgenommen werden. Aktionsgruppen, die von den vorher nicht veröffentlichten Vollmachten überrascht wurden, übten scharfe Kritik.
Ein altes Filmstudio wurde als vorübergehendes Gefängnis für Demonstranten umgebaut. Der Sicherheitseinsatz kostet allein 930 Millionen Kanada-Dollar, umgerechnet 729 Millionen Euro.
hav/news.de/dpa/ap
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@ 1,2 Es ist immer wieder erstaunlich, welch unverschaemt geballten Schwachsinn eine einzige Person zu verzapfen vermag.
jetzt antwortenKommentar meldenAn alle Linken: Statt 150,- € für die Kippen jedes Monat lieber 150,- € für die Riesterrente. Vorsorgen statt kiffen und später uns auf der Tasche liegen. Linken Müll hinter dem Stacheldraht wegsperren.
jetzt antwortenKommentar meldenTypisch Links. Randale und Gewalt ganz wie bei den Sozialisten Honecker, Hitler und Stalin. Enteignung und Entmündigung durch den Staat. Die besser Alternative: Eigenverantwortung statt Staat. Verhütungsmittel statt Lebensmittelspenden für Afrika. Leistung statt Geld für dt. Hartz-IV-ler. Wer in jungen Jahren gearbeitet und Altersvorsorge (Eigenheim/ Kapitallebensversicherung/ Riesterrente) betrieben hat, braucht im Alter nicht die Tafel. Ich habe ab 53 Jahren ein schuldenfreies Haus und ab 60 meine Riesterrente. Vorsorgen statt randalieren. Von linken Versagern kann nichts erwarten
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