Das gibt's noch nicht? Kondompflicht im Freudenhaus geplant

Bordell (Foto)
Gibt es in Bordellen bald eine Kondompflicht? Bild: ddp

Sex ohne Kondom soll es künftig nicht mehr geben: Baden-Württemberg will Prositutierte vor Krankheiten schützen und in Bordellen eine Präservativpflicht einführen. Die soll nicht nur im eigenen Bundesland, sondern in ganz Deuschland gelten.

Die baden-württembergische Landesregierung will den Gesundheitsschutz von Prostituierten verbessern und eine Kondompflicht in Bordellen einführen. Die Kondompflicht sei Teil einer Bundesratsinitiative zur Einführung einer staatlichen Genehmigungspflicht für den Betrieb von Bordellen, hieß es aus dem zuständigen Ministerium. Das Stuttgarter Kabinett hat diese bereits beschlossen.

Wie es in dem Entschließungsantrag heißt, sollen die Betreiber verpflichtet werden, auf die Kondompflicht deutlich sichtbar hinzuweisen und ungeschützten Geschlechtsverkehr nicht zuzulassen.

Für die Landtagsfraktion der Grünen geht der Antrag nicht weit genug. Die frauenpolitische Sprecherin Brigitte Lösch sagte: «Das entscheidende Problem dabei ist, wie die Einhaltung der Kondompflicht in der Praxis überprüft wird.» Sie forderte, den Schutz der Frauen vor übertragbaren Krankheiten in den Mittelpunkt zu stellen. «Deshalb müssen landesweit kostenlose anonyme Untersuchungsangebote für die Frauen angeboten werden.»

ped/news.de/ddp

Leserkommentare (6) Jetzt Artikel kommentieren
  • gehtsnoch
  • Kommentar 6
  • 30.08.2011 19:56

SO EIN BLÖDSINN KANN NUR VON GRÜN KOMMEN!

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  • Meinung
  • Kommentar 5
  • 29.05.2010 14:19

Gesetze sind immer gut. Deshalb sollte auch ein Gesetz her, das baden ohne Strümpfe verbietet, um zu verhindern,dass keiner mehr mit nackten Schweißfüßen ins Wasser geht.

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  • hpklimbim
  • Kommentar 4
  • 29.05.2010 12:36

Und wer mehr als die maximal zulässige Zahl an Stößen pro entrichteten 10,00 Euro braucht, dem wird dann vielleicht gleich ein kostenpflichtiger Besuch beim Hausarzt zur Untersuchung verordnet werden, damit es den notleidenden Ärzten und der noch notleidenderenden Pharmaindustrie wieder besser geht.

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