So., 12.02.12

EU-Kommission Rente mit 70 für EU-Bürger?

Artikel vom 28.05.2010

Die EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedsstaaten eine deutliche Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Ohne ein höheres Rentenalter drohten geringere Zahlungen bei höheren Beiträgen. Perspektivisches Ziel: die Rente mit 70.

Die EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedsstaaten eine deutliche Verlängerung der Lebensarbeitszeit ihrer Bürger. Die Financial Times Deutschland berichtete vorab, der Entwurf für ein Grünbuch der Kommission zur Rentenpolitik fordere, das Renteneintrittsalter regelmäßig so anzuheben, dass ein EU-Bürger durchschnittlich nicht mehr als ein Drittel des Erwachsenenlebens im Ruhestand verbringe. Ohne ein höheres Rentenalter drohe eine schmerzhafte Kombination aus geringeren Zahlungen und höheren Beiträgen.

Nach den Berechnungen der EU-Kommission liege das reale Renteneintrittsalter derzeit im Durchschnitt der Union nur knapp über 60 Jahre. Damit gehen die Europäer deutlich früher in Rente als der Durchschnitt aller Mitglieder der Industrieländerorganisation OECD. Dieser Schnitt liegt bei Männern bei 63,5 und bei Frauen bei 62,3 Jahre.

Schon heute kommen dem Bericht zufolge in der EU auf jeden Rentner nur drei aktiv Beschäftigte. 2030 werde das Verhältnis bei unverändertem Renteneintrittsalter auf zwei Aktive pro Rentner sinken und 2060 hätten die Rentner die Mehrheit. Drei Aktive müssten dann für vier Pensionäre sorgen.

Rente mit 70

Eine längere Lebensarbeitszeit und eine höhere Beteiligung am Erwerbsleben könnten diesen Effekt abmildern, gibt die EU-Kommission dem Blatt zufolge zu bedenken. Nach Einschätzung der Kommission würden die Europäer im Jahr 2060 etwa sieben Jahre länger leben als heute. Deswegen solle das Renteneintrittsalter bis dahin auf fast 70 Jahre angehoben werden. Deutschland könne etwa die bis 2030 geplanten kleinen Schritte zur Einführung der Rente mit 67 danach einfach fortschreiben.

Bereits 2005 hatten die EU-Staaten sich vorgenommen, das reale Rentenalter auf 65 zu steigern. Die EU will in ihrer Strategie 2020 außerdem das Ziel festlegen, dass 75 Prozent der 18- bis 65-Jährigen am Erwerbsleben teilnehmen.

Den dringendsten Reformbedarf sieht die EU-Kommission derzeit in Frankreich: Dort gehen Männer mit durchschnittlich 58,7 Jahren in Rente, dem niedrigsten Wert in der EU und OECD.

mac/ivb/news.de/ddp/dpa
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EU-Kommission: Rente mit 70 für EU-Bürger? » Politik » Nachrichten

URL : http://www.news.de/politik/855058766/rente-mit-70-fuer-eu-buerger/1/
Schlagworte:
Leserkommentare (22)
  • Kommentar: 22
  • 01.08.2010 22:01
von
Sauerbier

Renten-Chaos wem wunderts; reale Arbeitslosen Quote ca 6% ..... Begrüssungsgeld für ausländische Facharbeiter.... Das ist leider kein KARNEVALS-WITZ !!!! (es hieß mal wir ein Volk der Dichter und Denker!? wird umgedichtet auf Volk von Dummen u Dämlichen!?) Immigranten-Schwemme hält unvermindert an u im Gegenzug werden Produktionsbetriebe ins Ausland verlegt!?! Und beim nächsten EU-Schwachkandidaten ist der Kollaps der BRD endgültig besiegelt!!!! Das sind die wahren Ursachen der Finanz-Misere und nicht was die bundesdeutsche Presse und die Politkaste die Schuld demagogisch dem Volk anlasten!!!

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  • Kommentar: 21
  • 05.06.2010 11:54
von
pdiddy

Es gibt nur eine Lösung für alle Probleme! Raus aus der EU ! Man hat es offenbar nur noch mit Politikern zu tun, die in die Politik gingen um im Alter perfekt versorgt zu sein.

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  • Kommentar: 20
  • 05.06.2010 11:40
von
pdiddy

LOL! Offenbar sind nun schon die Renten nicht mehr sicher! Was passiert wenn die nächsten EU Länder finanziell den Bach runtergehen-Rente mit 80?

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  • Kommentar: 19
  • 30.05.2010 18:39
von
Peter Fischer

Ist doch klar, wenn das Rentenalter auf 70 heraufgesetzt wird, werden doch nur noch sehr wenige das Rentenalter erreichen und unser korruptes Politikergesindel kann sich noch mehr in die eigenen Taschen stecken, oder das Geld sinnlos im Ausland verteilen.z

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  • Kommentar: 18
  • 30.05.2010 07:23
von
Pro Libertate

Der Staat lügt und betrügt. Er kann seinen angeblichen Verpflichtungen absolut nicht nachkommen. Das stand schon fest, als jeweiligen Programme aufgegleist wurden. Die ganze Idee des Sozialstaates ist vollkommen korrupt und pervers. Wenn eine Supermarktverkäuferin alles, was sie dem Staat an Abgaben liefert (auch über den Arbeitgeber) statt dessen in eine Lebensversicherung investieren könnte, dann würde sie mit 500'000 bis 1 million Euro in den Ruhestand gehen - und zwar wann es ihr passt! Und könnte den Nachkommen etwas hinterlassen. Höhere Einkommen verlieren noch viel mehr.

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  • Kommentar: 17
  • 30.05.2010 07:20
von
Pro Libertate

Was kommen muss, das kommt. Die Rente durch Umverteilung ist ein Pyramidenschwindel. Ein Betrug. Aber alle sind darauf reingefallen und fanden es noch toll. Natürlich, die ersten durften ja gross abkassieren und mit fetter Rente ins Alter. Aber die nachfolgenden Generationen müssen nun die Rechnung dafür zahlen. Die Umverteilungsrente ist total untragbar und muss abgeschafft werden. Wenn jeder für sich selber spart, dann geht es ALLEN besser, auch und besonders denen mit klinem Einkommen.

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  • Kommentar: 16
  • 29.05.2010 10:03
von
hpklimbim

Andernfalls laufen wir ernsthaft Gefahr, dass der soziale Friede noch in dieser Legislaturperiode zerbrechen wird.

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  • Kommentar: 15
  • 29.05.2010 10:02
von
hpklimbim

Noch vor einer Woche hat man zum Zweck der Steuererhöhung (Gruß an den Wahllügner Guido W.) versucht, finanziellen Bedarf für die Bildung (und die Einbildung unserer Politiker) zu begründen, jetzt versucht man den Weg über die Rente. Man erklärt damit auch indirekt die vorsätzliche Zweckentfremdung der Rentenbeiträge für Griechenland u. a. Wenn das ein Normalsterblicher macht, wird er sofort wegen Betrug vor Gericht gezerrt. Politischer und amtlicher Nachweis der Zweiklassengesellschaft. Das ist Politik ohne jegliches Maß und Ziel. Es wird Zeit, daß dieses Drecksgesindel zum Teufel gejagt wird

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  • Kommentar: 14
  • 28.05.2010 20:53
von
Felix Kroll
Antwort auf Kommentar 13

Das ist absolut richtig, die Frauen müssen vor Abgeordneten geschützt werden.

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  • Kommentar: 13
  • 28.05.2010 19:52
von
tomahawk

Ausgerechnet die, welche schon nach wenigen Dienstjahren eine fette Pension bekommen, schreien. Rentenalter erhöhen. Jagdt diese Bande dahin, wo sie hingehört. ZUR HÖLLE. Schwedische Abgeordnete brachten ein Gesetzentwurf ein, zum "Schutz der FRau". Der Grund... Die Abgeordneten waren anstatt im Parlament ,im Bordell. Ich vermute mal, das auch deren Verstand dort geblieben ist

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  • Kommentar: 12
  • 28.05.2010 17:44
von
Hans Dampf

http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/renteneintrittsalter-ab-50-schon-zum-alten-eisen_aid_416266.html soviel zur Erhöhung des Rentenalters.... es geht in Wirklichkeit nur um die Abzüge da niemand solange arbeiten kann. @rattly: das hab ich doch so ähnlich geschrieben^^; Polizei ist davon ausgenommen, die machen Schicht und arbeiten auch schwer. Die Polizei ist oft genug der Sündenbock. Ich mein schon die Bleifstiftabrecher in Berlin, den Landtagen, der Eu etc. Mindestens die Hälfte dieser Leute ist überflüssig...

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  • Kommentar: 11
  • 28.05.2010 17:34
von
rattly
Antwort auf Kommentar 10

Wie zu 100% leistungsbezogene Entlohnung der Politiker und Beamten??? Dann müssten die Polizeibeamten aber doppeltes Gehalt kriegen, das wäre zum einen in Ordnung. Alle anderen müssten am Monatsende noch Geld bringen (keine Leistung - kein Geld) und die Staatsfinanzen wären auf einen Schlag saniert. Aber leider ist das nur ein schöner Traum.

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  • Kommentar: 10
  • 28.05.2010 15:42
von
Hans Dampf

Wielange dauert es in Deutschland bis die Leute endlich auf die Strasse gehen. Die Griechen haben es vorgemacht. Wir sollen zur verdummten zahlenden Volksmasse für einige wenige werden. Schafft endlich diesen Wohlfahrtsstaat ab und zahlt Politikern und Beamten zu 100% leistungsbezogene Bezahlung. Es bliebe viel Geld übrig für die Leute die Deutschland wirklich aufgebaut haben! Auf 2 arbeitende Leute kommen inzwischen 3 dieser Schmarotzer wie soll das weitergehen? Diese EU ist Versailles ohne Krieg!!!!!

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  • Kommentar: 9
  • 28.05.2010 15:37
von
vincent

Wenn, dann deckungsgleich bei Rentnern und Pensionären. Ebenso alle in die GKV, PKV nur als private Zusatzversicherung. Damit wären schon einige finanzielle Probleme gelöst.

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  • Kommentar: 8
  • 28.05.2010 15:35
von
Hans Dampf

Die Sache ist die das es nicht darum geht bis 70 zu arbeiten sondern mit 60 bis 65 wegen Krankheit oder ähnlichem aus dem Arbeitsleben auszuscheiden und dann hohe Abzüge in Kauf zu nehmen obwohl vorher 50 Jahre eingezahlt wurde! Wir sollen blechen und später nichts oder nur dne Mindestsatz bekommen.... so sicher ist die Rente in Deutschland. Aber Hauptsache die Lehrer, Politiker etc können mit 55 aufhören und ihre Pension geniessen. Sie sind eben die Elite des Landes. Es werden Milliarden an andere Länder gezahlt aber für die späteren Rentner ist nichts mehr übrig

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  • Kommentar: 7
  • 28.05.2010 14:14
von
Meinung

Erst wenn es keine Arbeitslose mehr gibt, und das es Arbeitslose gibt, daran sind die Politiker schuld , sollte man daran denken und diesmal mit Recht ,die Arbeitszeit zu verlängern. Arbeitszeit verlängern, Harts vier und noch Arbeitslosengeld zahlen,passt nicht zusammen. Sehr wohl passt so ein Denken in die Norm der Wohlhabenden, den sie sind Gewinner dieser Denkart.

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  • Kommentar: 6
  • 28.05.2010 14:02
von
Felix Kroll

Die Arbeitgeber betreiben doch keine Altersheime. Mit 60 Jahren in Rente gehen und Platz machen für die junge, kernige, dynamische und intelligente Generation. Von einem Toten ist kein Furz zu erwarten. Die Alten sollten lieber als Politiker eingesetzt werden.

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  • Kommentar: 5
  • 28.05.2010 13:35
von
hpklimbim

EU-Vorschriftenhansel - hier schon nichts gewesen, dort erst recht nichts Sinnvolles zuwegege gebracht. Aber fett kassiert. Kein Wunder, wenn die Rentenkassen durch zielstrebige Zweckentfremdung geleert sind - trotz des mehr als faulen Spruchs unseres Weihnachtsmanns der Nation - Nobby Blüm. Um die haftungsrechtliche Inanspruchnahme unserer Politiker zu erreichen, werden wir wohl doch noch auf die Straße gehen und Steine werfen müssen. Eigentlich hatte ich mir für meine alten Jahre etwas anderes gewünscht. Es scheint aber unumgänglich zu sein.

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  • Kommentar: 4
  • 28.05.2010 13:29
von
hpklimbim

Aus Straßburg und Brüssel kommt doch nur noch Scheiße. Zu Beginn der Woche habe ich erst die Vorschriften fürs Rasenmähen herunter geladen. Demnach ist auch in Kleingartenanlagen ab 17:00 Uhr und Samstags ab 14:00 Uhr Schluß - damit die Beamten unter den Kleingärtnern dort ungestört sind. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die selbstständigen Dienstleister unaufhörlich. Warum dann nicht gleich die Rente erst ab 100 oder 120??? Die EU ist pleite - aber das auf hohem Niveau. Und Arbeitsplätze schaffen wird das auch nicht. Was nach wie vor fehlt, ist eine sinnvolle Arbeitsmarktreform.

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  • Kommentar: 3
  • 28.05.2010 12:58
von
Dimmu

Vorschlag: Die EU- Experten beschließen ein Gesetz, wonach jeder Rentner über 65 mit verbundenen Augen bei Rot über die Straße gehen muss.So wird man das Problem in den Griff bekommen.Haben die Herrschaften eine Ahnung, was es heutzutage bedeutet, mit über 60 in 3 Schichten für einen Hungerlohn in der Produktion zu arbeiten? Wohl kaum.Im Kapitalismus wird der Arbeiter ausgequetscht wie eine Zitrone und wenn er verbraucht ist, wird er lästig wie Müll.Dann gehen die Demütigungen auf den Ämtern weiter. Der einfache Arbeiter ist nichts wert in diesem Sch...system, sein Leben lang unterdrückt.

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  • Kommentar: 2
  • 28.05.2010 12:50
von
Werner Böhme

Ein Herr Blüm hat mal gesagt " Die Rente sei sicher" Er hat nur seine gemeint Und die der Spezi "Politiker" Wer will und kann sollte Auswander denn in der sog.BRD GmbH ist kein Blumentopf zu gewinnen.Dann müßten die Politiker mal selbst arbeiten.

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  • Kommentar: 1
  • 28.05.2010 12:26
von
walter

Hurra Deutschland!!!!!!!!!!!! Hauptsache unseren Pensionären geht es gut.Der Arbeiter soll doch arbeiten bis er Umfällt ,dann spart man viel Geld.

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