Terror im Namen Allahs
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Von Eva Krafczyk
Artikel vom 17.04.2010
Die Muslime in Afrika sind traditionell tolerant, sie leben mit ihren christlichen und andersgläubigen Nachbarn meist friedlich zusammen. Nun aber sind auch auf dem schwarzen Kontinent Extremisten und Terroristen auf dem Vormarsch.
Die Mörder riefen den Namen Allahs, als sie im März in den frühen Morgenstunden mehrere christliche Dörfer im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau überfielen. Sie steckten Häuser in Brand, hieben mit Macheten und Messern auf die fliehenden Einwohner ein. Blutige Bilanz des Massakers: Rund 500 Tote, unter ihnen vielen Kinder. Die religiöse Gewalt im bevölkerungsreichsten Land Afrikas hatte einmal mehr einen traurigen Höhepunkt erreicht.
Dabei leben Christen und Muslime in Nigeria wie auch in vielen anderen Ländern Afrikas im allgemeinen friedlich und überwiegend harmonisch zusammen. In vielen Orten mischt sich morgens der Klang von Kirchenglocken mit dem Ruf des Muezzin. Von einem Konflikt der Kulturen kann keine Rede sein, da christliche wie muslimische Gläubige in der Regel ähnlich konservative Moralvorstellungen teilen.
Christliche Kirchenführer und Politiker wünschen den Muslimen am Ende des Ramadan zum Zuckerfest «Eid Mubarak», muslimische Geistliche revanchieren sich mit Weihnachts- und Ostergrüßen. Manchmal allerdings, so wie in Zentralnigeria, vermischen sich wirtschaftliche Konkurrenz, religiöse Unterschiede und ethnische Animositäten zu einem explosiven Cocktail.
Daneben sind es die religiösen Extremisten, die auch in Afrika das Bild des Islam trüben und zunehmend Ängste vor Terror auslösen. Etwa die radikalislamischen Kämpfer der al-Schabaab und Hisbul-Islam Milizen in Somalia. Sie kämpfen am Horn von Afrika gegen eine gemäßigt islamische Regierung, die im vergangenen Jahr sogar islamisches Recht als Gesetzesgrundlage einführte.
Doch diese Interpretation der Scharia ist den Radikalen zu lax. In den von den Islamisten kontrollierten Gebieten im Süden und Zentrum Somalias wird dagegen islamisches Recht in seiner radikalen Interpretation praktiziert, wurden schon mehrfach Ehebrecher zu Tode gesteinigt und Dieben die Hand amputiert.
Auch in Westafrika wollen die Extremisten aktiv werden
Die Kämpfer von al-Schabaab haben Anfang des Jahres angekündigt, dass sie sich für einen weltweiten heiligen Krieg dem Kommando von al-Qaida unterstellen. Somalia, seit fast 20 Jahren ohne funktionierende Regierung und von Bürgerkrieg und Clanrivalitäten zerrissen, galt schon zuvor als eines der Hauptrekrutierungsgebiete islamischer Terroristen.
Der erste große al-Qaida-Anschlag waren die Sprengstoffattentate auf die US-Botschaften in Nairobi und im tansanischen Daressalam vor fast zwölf Jahren. Seitdem gibt es immer wieder Berichte über al-Qaida-Terroristen in Somalia, aber auch in den islamischen Küstengebieten Kenias, wo sie um Geld und Anhänger werben.
Doch auch in Westafrika haben regionale islamische Hardliner den Schulterschluss mit dem Netzwerk von al-Qaida gesucht. Der al-Qaida-Zweig im Maghreb hatte im vergangenen Jahr in Mali einen britischen Touristen entführt und ermordet. Anfang des Jahres hat «al-Qaida im islamischen Maghreb» angekündigt, ihre Aktivitäten auch nach Nigeria und in andere westafrikanische Staaten auszudehnen - kurz nachdem der Terroranschlag eines im Jemen ausgebildeten jungen Nigerianers an Bord eines amerikanischen Airbus gescheitert war.
che/mac/news.de/dpa
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Irrer Titel des Artikels. Moslime haben sich auch in Afrika ausschließlich durch Gewalt ausgebreitet. Die waren nie Tolerant. Auch die Nordafrikanischen Länder wurden von ihnen durch Krieg erobert. Selbst wo die Schwarze Kiste in Mekka steht, stand früher eine Kirche. Zu Kommentar 2... Was Hitler damit zu schaffen hat, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Hitler war kein Christ und führte auch keinen "Heiligen Krieg" im Namen Gottes gegen Juden.
jetzt antwortenKommentar meldenSorry hab dafür kein verständnis überhaupt was von den da unten kommt alles was mit krieg oder terror aus geht heist es immer heiliger krieg in Namen Allahs so ein Schwachsinn wo steht es den geschrieben das Allah oder Gott Kriege geführt hat??deswegen glauben ist eine sache aber Allah[Gott]damit reinzuziehen nur um Terror und gewalt auszuführen hat nichts mit glauben zutun.dann könnte ich ja auch sagen Adolf Hitler hat ein heiligen krieg geführt in namen Gottes in dem er die juden vernichtet hat.mann soll sich ja wehren um die gerechtigkeit wegen.aber den namen Allah[gott]aus dem spiel lassen
jetzt antwortenKommentar meldenVon diesen "christlichen" Dörfern ging vorher ein Massaker an "islamischen" Hirten aus.Daß dort nomadisierende Hirten und sesshafte Bauern verschiedene Religionen und auch Interessen haben ist geschichtlich gewachsen,hierzulande wird alles natürlich durch die islamophobe USrael-Brille gesehen und über selbigen Kamm geschoren.Das Hauptproblem dort ist doch der Mangel an staatlicher Autorität und die Tradition der Verpflichtung zur Rache, was man sich in Europa kaum mehr vorstellen kann und daher kann man wohl dem Kochen der antiislamischen Süppchen mit eigentlich untauglichen Zutaten nicht widerstehen!
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