Obama will einen Kompromiss
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Die Gesundheitsreform von US-Präsident Obama soll jedem Bürger eine Versorgung gewährleisten. Doch das Billionen-Projekt wird seit Monaten massiv torpediert. Das Zünglein an der Kompromisswaage sind die Republikaner.
Vor dem für Donnerstag geplanten Treffen zur umstrittenen Gesundheitsreform hat US-Präsident Barack Obama Demokraten und Republikaner zu einem Kompromiss aufgerufen. Obama sagte in seiner wöchentlichen Ansprache, Vertreter beider Parteien sollten eine gemeinsame Basis zur Lösung des seit Generationen bestehenden Problems suchen. Deshalb habe er sie eingeladen. Der Präsident warnte vor einem «politischem Theater».
Der Entwurf des Präsidenten soll an diesem Montag auf der Internetseite des Weißen Hauses veröffentlicht werden, berichtete die Washington Post am Sonntag in ihrer Online-Ausgabe. Grundlage sollten die beiden voneinander abweichenden Texte bilden, die von den demokratischen Mehrheiten im Abgeordnetenhaus und im Senat verabschiedet wurden. Die Republikaner lehnen die bisherigen Pläne ab und wollen ein völlig neues Reformprojekt.
Die Gesundheitsreform, die jedem Amerikaner den Zugang zu einer Krankenversicherung ermöglichen soll, ist eines der wichtigsten innenpolitischen Vorhaben der Präsidentschaft Obamas. Seine Demokraten haben ihre strategische Mehrheit von 60 Stimmen im Senat verloren. Dort können die Republikaner jetzt das Projekt blockieren.
Nach Angaben des Weißen Hauses soll das Gipfeltreffen den Gesetzgebungsprozess wiederbeleben. Einige Republikaner sehen in dem Termin ein politisches Manöver und haben ihre Teilnahme offengelassen. Auch deswegen sei der Erfolg der Gespräche ungewiss, schreibt die Washington Post.
Die Hauptstreitpunkte des Vorhabens sind die hohen Kosten der Reform, die nach Schätzungen mehr als eine Billion Dollar im Zeitraum von zehn Jahren betragen - und Obamas Plan, eine öffentliche Krankenversicherung als Alternative zu den privaten Anbietern aufzulegen. Eine solche Option soll letztere zu mehr Kostendisziplin zwingen und mehr Bürgern den Zugang zu einer Krankenversicherung eröffnen: Mehr als 30 Millionen Amerikaner haben bisher keine.
dpa
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zum Komm1 ja die Anpassung findet ja schon lange statt, vor ca 15 Jahren hat man Direktoren noch mit normalen hohen Gehältern dotiert und dann kam die Titel-Änderung ins Spiel "Management" und damit eine ungeheure brutale Ausbeutung der arbeitende Masse. Brutalste Rationalisierungen nahmen ihren Anfang der einzelne Werk- tägige wurde über die Grenzen seiner Arbeitskraft belastet damit Manager ihre Bonis und Gehälter mehr als 100 fach erhöhen konnten! Das ist importierte Unmenschlichkeit u Brutalität "made in USA!!! So können nun die freien Kapazitäten and Menschen-Material auf Kriegschauplätzen verheizt werden!
jetzt antwortenKommentar meldenLieber tomahawk, könntest du mir mal verraten, was an dem gesetzl. Zwangsversicherungssystem "Krankenversicherung" so gut sein soll. Anm.: Ich bin kein Globalisierer, sondern für die Regionen, jedenfalls erklärter Gegner von Großbürokratien. Nach meiner Meinung ist das deutsche Krankenkassen-System pleite, leistungsunfähig, teuer, selbstherrlich und dem Versicherten als Patienten feindlich gesinnt, jedenfalls keine Institution, deren Mitglied zu werden sich lohnt. Im Übrigen halte ich den Einfluss der Politik auf die Kassen für inakzeptabel, gleich ob es um Gesundheit oder Finanzen geht.
jetzt antwortenKommentar meldenTja und nun wollen die Globalisierer das deutsche Sozialsystem, dem der USA anpassen. Welche schwachmatischen Geistesgrößen.
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