So., 12.02.12

Zusatzbeiträge Acht Euro sind nicht genug

Artikel vom 03.02.2010

Die geplanten acht Euro Zusatzbeiträge sorgten bereits für Proteste. Da wird die Ankündigung erster Kassen, noch höhere Beträge zu fordern, weiteren Unmut unter Versicherten auslösen.

In der Debatte um die geplanten Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung fordern erste Kassen mehr als acht Euro. Die BKK Westfalen-Lippe verlange zwölf Euro, sagte Vorstandschef Willi Tomberge der Bild-Zeitung.

«Das ist viel gerechter, denn es enthält eine deutlich soziale Komponente», sagte Tomberge. Eine Pauschale von acht Euro könne ohne Einkommensprüfung erhoben werden, während darüber liegende Zusatzbeiträge ein Prozent des Bruttoeinkommens des Versicherten nicht übersteigen dürfen.

«Die acht Euro zahlen also Student und Unternehmer gleichermaßen, unsere zwölf Euro hingegen werden bei Versicherten, die unter 1200 Euro haben, angepasst», so BKK-Chef Tomberge. Ein Student mit 500 Euro Einkommen zahle also nur fünf Euro Zusatzbeitrag.

Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) erhebt für ihre 40.000 Mitglieder rückwirkend zum Januar 2010 den höchstmöglichen Zusatzbeitrag von einem Prozent des Einkommens. «Wir machen die Ein-Prozent-Regelung, weil das sozial gerechter ist, als von allen Versicherten acht Euro pauschal zu nehmen - egal, ob Student oder Mitglied mit 400.000 Euro Nettoeinkommen.» Das sagte GBK-Vorstandschef Helmut Wasserfuhr. Er bestätigte damit einen Bericht der Rheinischen Post . Maximal können so 37,50 Euro monatlich zusätzlich auf die Versicherten zukommen.

Vor einer Woche hatten große Krankenkassen wie die DAK und die KKH-Allianz angekündigt, einen Extrabeitrag von acht Euro von ihren insgesamt mehr als sechs Millionen Versicherten zu erheben. Andere Kassen wollen folgen. Das Bundeskartellamt geht seitdem zahlreichen Beschwerden nach.

hav/seh/ivb/news.de/dpa
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Zusatzbeiträge: Acht Euro sind nicht genug » Politik » Nachrichten

URL : http://www.news.de/politik/855042951/acht-euro-sind-nicht-genug/1/
Schlagworte:
Auslösen, Beitragsbemessungsgrenze, Bild-Zeitung, BKK, BKK-Chef, Bruttoeinkommens, Debatte, Ein-Prozent-Regelung, Einkommen, Einkommensprüfung, Enthält, Euro Abendkarte, Euro Abstufung, Euro AG, Euro Allianz, Euro Almagro, Euro Amtsgericht, Euro Anleger, Euro Antrieb, Euro Anwaltskosten, Euro Auftragseingang, Euro Ausweitung, Euro Bafög, Euro Basket, Euro BayernLB, Euro Beihilfen, Euro Berufseinsteiger, Euro Bestechungsgelder, Euro Bewahrung, Euro Bewerbungen, Euro BGH, Euro Brutale, Euro Brutto, Euro Cargo, Euro Cissé, Euro Commerzbank, Euro Coup, Euro Coupé, Euro Darstellung, Euro David, Euro Deutlich, Euro Devisenexperten, Euro Devisenhändler, Euro Eigenkapital, Euro Einkommen, Euro Entscheidung, Euro Eon, Euro Ergo-Chef, Euro Erklärt, Euro Estland, Euro EU-FinanzrahmenHintergrundpapier, Euro Euro, Euro Europas, Euro EURS, Euro Familienticket, Euro Fathi, Euro Finanzspritzen, Euro Foto, Euro Freibetrag, Euro Gegenüber, Euro Geißler, Euro Gesucht, Euro Gewinne, Euro GEZ-Gebühren, Euro Götze-Berater, Euro Gunnar, Euro Gustav, Euro Hamburger, Euro Hannelore, Euro Hauptgrund, Euro Haus, Euro Hausbesitzer, Euro Hinzu, Euro Infineon, Euro Jahresumsatz, Euro Januar, Euro Juni, Euro Kalender, Euro Kamele, Euro Kassenhüter, Euro Klopapier, Euro Köln, Euro Kreditbranche, Euro Kredittranche, Euro Kunde, Euro Landessportministerin, Euro Ledige, Euro Lehman-Zertifikate, Euro Leoni-Chef, Euro Liefernebenkosten, Euro Media-Saturn, Euro Mitmachen, Euro Nachwuchsregisseur, Euro Nothilfe, Euro Notkredite, Euro Ovtcharov, Euro Präsident, Euro Rechtssache, Euro Reinhard, Euro Richter, Euro Royer, Euro Sälzer, Euro Samstag, Euro Sánchez, Euro Schwarzgeld, Euro SNB, Euro Spielplan, Euro Sportausschuss, Euro Streit, Euro Stromkosten, Euro Tageskarte, Euro Tester, Euro Trainer, Euro Turbulenzen, Euro Umsatzsteuer, Euro Unterstützung, Euro Verbrauchern, Euro Verheiratete, Euro Verkaufsstart, Euro Verluste, Euro Verschnaufpause, Euro Verwarnungsgeld, Euro Volker, Euro Volksbanken, Euro Vorjahr, Euro Vormittagshandel, Euro Vorrangiges, Euro Vossloh, Euro VW, Euro VW-Chef, Euro Wachstumsmotor, Euro Website, Euro Wechselkurs, Euro Zahlen, Euro Zahlungspflicht, Euro Zusatzbeitrag, Euro Zusätzlich, Freitag Euro, GBK, Gemeinsame, Heilberufe, Helmut Geier, Helmut Hack, Helmut Kiener, Helmut Klemme, Helmut Kohls, Helmut Marko, Helmut Schröder, Helmut Tschiersky-Schöneburg, Informationen, Januar, Kassen Bund, Kassen Johann-Magnus, Kassen Prof, Kassen Saab, Kassen Zusatzbeiträge, Köln, Komponente, Krankenversicherung, Mitgliedern, Pauschale, Post DHLBundesnetzagentur, Post Schwerin-GWD, Post Schwerin100126, Post Schwerin200256, Post Schwerin34, Post UK, Prozent, Rheinischen, Richter Beschwerden, Student, Tomberge, Ulrich Post, Unternehmer, Versicherten, Vorstandschef, Westfalen-Lippe, Willi Beck, Willi Daume, Willi Lemke, Willi Loose, Willi Mathiszik, Willi Ruttensteiner, Willi Schulz, Willi Tomberge, Young Euro, Zusatzbeitrag, Zusatzbeiträge,
Leserkommentare (5)
  • Kommentar: 5
  • 08.02.2010 17:28
von
Kritikosos

Beitragserhöhung bei den Krankenkassen wieso, es stellt sich hier mal die Frage bei ständig sinkendem Ärzteeinkommen, Billigmedikamenten und und sonstig fallenden Kosten im Gesundheitswesen wer frisst das Geld hier auf doch nicht die Versicherten oder, ist offensichtlich wieder mal ein politischer Abgriff der hier in Szene gesetzt wird wozu brauchen wir ein Gesundheitsministerium das sich selbstgefällig verhält und den Bürgern das Geld aus den Taschen zieht ich für meinen Teil hätte gerne gewusst wieviel pro Bürger und Jahr an Kassenkosten ausgegeben werden und wieviel Bürger wieviel in die Kassen einzahlen, davon hört man von unseren Berufs-Vertuschungs-Politikern nichts.

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  • Kommentar: 4
  • 05.02.2010 01:04
von
viech666
Antwort auf Kommentar 3

Da wäre ich jetzt aber mal vorsichtig mit meinen Forderungen! Wer so argumentiert, spielt Rösler in die Hände und unterstützt die Kopfpauschale! Soll die Solidargemeinschaft wirklich abgeschafft werden? Jeder Kopf eine Pauschale, egal ob und was er verdient? Das ist ungerecht, trifft die Armen und Familien. Ich glaube auch nicht, daß ein paar Familienangehörige in Anatolien das Bedürfnis und die Möglichkeit haben, relevante Kosten zu verursachen. An der Selbstbedienung der Pharmakonzerne aus den Kv-Kassen und den anderen Ursachen der Misere ändert es nichts. Auch nur noch AOK wäre arm.

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  • Kommentar: 3
  • 03.02.2010 14:48
von
antiabzocke

Wenn sich mehrere Kassen zu einer zusammenschließen, dann kann man viel Geld bei der Verwaltung, Pacht und Nebenkosten(nur ein Gebäude statt mehrerer) sowie dem Vorständen (nur ein Vorstand statt mehrerer) einsparen. Auch keine Zuschüsse für die Abtreibung gesunder Kinder - Mord finanziere ich nicht. Info von einem Bekannten - Beruf: Gemeindemitarbeiter. Auch keine Mitversicherung ausländischer Familienangehöriger. Es kann nicht sein, dass die Ehefrau und zehn Kinder in Anatolien mitversichert sind, wenn er hier durch hartz IV versichert ist.

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  • Kommentar: 2
  • 03.02.2010 14:23
von
Matze

LESTER MAUL stimme ich voll und ganz zu. Was diese ungeheure Vielzahl von Krankenkassen an Geld verschwendet, ist ungeheuerlich. Weg mit diesem "Wasserkopf"!!! Bei diesem Einheits-Beitragssatz reichen maximal 5 Kassen vollkommen aus.

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  • Kommentar: 1
  • 03.02.2010 13:14
von
cowboy1939

Wann wird eigentlich ein fähiger Gesundheitsminister von Frau Merkel eingesetzt. Der jetztige will die Katze nicht aus dem Sack lassen, weil die Gelben Angst haben das ihre Umfragen noch weiter sinken, schön wärs ja.

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