Rösler rät zum Wechsel
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Die Diskussion um die umstrittenen Zusatzbeiträge geht unvermindert weiter: Der Gesundheitsminister hält Gebühren von acht Euro für unsozial - und empfiehlt den Versicherten, nach Alternativen zu suchen.
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hält die Zusatzbeiträge, die viele Krankenkassen einführen wollen, für unsozial. «Ob Gering- oder Gutverdiener, alle zahlen dieselbe Summe. Das empfinden die Menschen als ungerecht», sagte Rösler der Bild. Jede Krankenkasse stehe deshalb in der Pflicht, alles zu tun, um Zusatzbeiträge für ihre Versicherten zu vermeiden. Rösler rät, über einen Wechsel der Kasse nachzudenken. «In anderen Bereichen ist der Wechsel längst üblich. Wenn mir mein Stromanbieter zu teuer ist, sehe ich mich ja auch nach einem anderen um», sagte der FDP-Politiker. Es gebe noch genügend Kassen ohne Zusatzbeiträge.
Die Diskussion um die Einführung von Zusatzbeiträgen geht unterdessen weiter. Die Vize-Präsidentin des Bundesversicherungsamts, Sylvia Bohlen-Schöning, nahm die gesetzlichen Krankenkassen gegen den Verdacht der Kartellabsprache im Zusammenhang mit den Zusatzbeiträgen in Schutz. «Eine Preisabsprache kann ich noch nicht erkennen», sagte sie der Financial Times Deutschland.
Jede Kasse sei per Gesetz dazu gezwungen, von ihren Mitgliedern einen Obolus zu kassieren, wenn sie mit den regulären Einnahmen aus dem Gesundheitsfonds nicht mehr auskomme. «Eine Kasse, die absehbar unterfinanziert ist, muss einen Zusatzbeitrag erheben. Sie hat gar keinen Spielraum, weil sie keine Schulden machen darf», sagte Bohlen-Schöning, die das für die Kassenfinanzen zuständige Bundesversicherungsamt derzeit kommissarisch leitet.
Experten fordern Positivliste für Medikamente
Der Vize-Präsident der Bundesärztekammer, Frank-Ullrich Montgomery, wehrt sich gegen Schuldzuweisungen aus der Politik. «Wir haben davor gewarnt, dass es zu diesen Zusatzbeiträgen kommen wird, wenn die Politik weiter ungebremst das Leistungsversprechen an die Menschen gibt», sagte Montgomery der Leipziger Volkszeitung. Ein Gesundheitssystem, das allen immer alles verspricht, werde zwangsläufig immer teurer. «Wenn wir nicht mehr genug Mittel haben, allen alles zu geben, dann müssen wir das öffentlich diskutieren», forderte der Ärzte-Funktionär.
Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem sprach sich für eine Positivliste bei Arzneimitteln aus, um die Kosten im Gesundheitswesen zu dämpfen. «Wir müssen endlich davon weg kommen, dass ein Medikament auf den Markt gelangt und automatisch von der Kasse bezahlt werden muss», sagt Wasem der Saarbrücker Zeitung. Eine Möglichkeit wäre, ein neues Medikament für ein Jahr auf Probe zuzulassen und in dieser Zeit eine Prüfung vorzunehmen, ob der höhere Preis tatsächlich in einem vernünftigen Verhältnis zur Wirkungsverbesserung steht, erläuterte Wasem.
Seehofer: «Laufe Sturm gegen Kopfpauschale»
Kritik an Rösler kam vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU). «Wenn acht Euro bereits ungerecht sind, was ist, wenn die gesamte Krankenversicherung auf dieses System umgestellt wird», fragte der ehemalige Bundesgesundheitsminister und drohte mit einem Sturmlauf gegen die Einführung einer Kopfpauschale im Gesundheitswesen.
Die Reformpläne der FDP seien «völliger Nonsens». Bei der Einführung einer Kopfpauschale werde ein Sozialausgleich mit Steuergeldern zweistellige Milliardenbeträge kosten. «Das ist blanke Illusion.» Seehofer sagte: «Ich werde genauso wie 2004 dagegen Sturm laufen, absolut Sturm laufen.»
Die Einführung einer Kopfpauschale würde Kleinverdiener stärker belasten, damit die Gutverdiener weniger belastet würden. «Das verstehe ich bis heute nicht.» Der CSU-Chef erklärte die FDP-Pläne jetzt schon für gescheitert: «Ich sehe für das gesamte kommende Jahrzehnt nicht die Spur einer Chance, das zu realisieren.» Seehofer warnte vor überbordender Bürokratie, wenn eine Kopfpauschale eingeführt werde. Um zu berechnen, wer für einen Sozialausgleich infrage kommt, müsste dann das Einkommen der Bürger genauestens überprüft werden.
mac/cvd/ivb/news.de/dpa
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Wenn alle Krankenkassen den Zusatzbeitrag einfordern,dann wohl in die Privatversicherung wechseln ?Wir sind zwar einfache Menschen ,aber bekloppt sind wir nicht .
jetzt antwortenKommentar meldenGehört noch dazu ,neurdings geben die auch Ratschläge wie Leher mit den Bewegungsdrang der Kinder umgehen sollen . Wissen die nicht ,daß Lehrer so was in der Ausbildung haben und sehr intensiv behandelt wird .Famtom gab so was bekannt .
jetzt antwortenKommentar meldenFragen Sie mal Famtom von der Uni- Leipzig da lernen sie Rhetorik und die Körpersprache . Dies wird auch vermittelt und auch wie man mit einem Patienten sprechen soll .Sie können es auch bei Google erfahren ,wie man so was macht . Sehr gut beschrieben .Man muß es erst lernen ,das sprechen .Entweder ich kann sprechen oder nicht . Aber bitte immer mit Maske auf ,lächeln nicht vergessen .Ich muß doch gut ankommen .
jetzt antwortenKommentar meldenWenn alle Krankenkassen Zusatzbeiträge verlangen ,wo soll man da dann hinwechseln ?Das gekünstelte Gerede hat er in der Ausbildung gelernt . Immer schön lächeln auch .
jetzt antwortenKommentar meldenIch rate dem Rössler auch zu wechseln. Möchte er doch endlich zu einer Reinigungsfirma wechseln und die Wände von der Firma mit den vielen kleinen gelben Päckchen säubern.
jetzt antwortenKommentar meldenThe show must go on!Entschuldigung,habe vergessen,das in Deutschlad deutsch gesprochen wird und unsere Außenministerin,das neu EU-Energie-Oettingerle und der Autobahnstreckenwart der csu der englischen Sprache nicht so genau folgen können. Nun hatte Seehofer den"von und zu und hin und her",als Wirtschaftsminister und "Opelverpopeler"auf Wunsch von der Außenministerin Guido auf den Laufsteg als BmdVg nach Afghanistan geschickt,und geschick wie die Übungskanzlerin mit"Hoffnung auf Zukunft"nun mal ist,hat sie das"Rösl"Rösler auf den Laufsteg für die cdu geschickt!!Röslers Tipp,einfach wechseln,sollten wir mit fdp und cdu in NRW zur Wahl tun!
jetzt antwortenKommentar meldenWenn dem Herrn Rösler nichts anderes einfällt,als die Krankenkasse zuwechseln,dann soll Er sich aus der Politik verabschieden und als Arzt seine Brötchen verdienen damit Er dem Steuerzahler nicht auf der Tasche liegt.Als Filmschauspieler würde Er Gage bekommen.
jetzt antwortenKommentar meldenRösler leidet auch schon am"Merkel-Syndrom".Selber nichts zu tun schützt vor Fehlern.Sollen doch die Versicherten wechseln.Er ist "Be-sitzer"im Sinne von Besetzer des Ministerstuhls und ist Teil der sog."Mikado-Runde".Kohl,Merkel,Rösler;wer sich bewegt hat verloren!
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