Briefe in die Todeszelle
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Von news.de-Redakteurin Rieke Havertz
Artikel vom 30.12.2009
Mara Schilling schreibt gerne. Ihr Brieffreund Pete ist Amerikaner, Mitte 40 und wartet in einem Gefängnis in Florida auf seine Hinrichtung. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Was Pete (Name von der Redaktion geändert) getan hat weiß Mara Schilling nicht. Sie ist sich auch nicht sicher, ob sie es erfahren möchte. Was sie weiß ist, dass Pete sterben wird. Denn er sitzt in der «Union Correctional Institution» in Florida in einer Todeszelle. Jeden Monat kommt ein Brief von Pete. Drei, manchmal vier Seiten lang. Er schreibt über seinen Alltag im Gefängnis, seine Wünsche, seine Familie.
Die 32-jährige angehende Lehrerin muss nicht wissen, für welche Straftat Pete verurteilt wurde. «Wenn er meint, dass es an der Zeit ist, es mir zu erzählen, dann wird er es erwähnen», sagt Mara Schilling. Sie hat Angst, ihn dann nicht mehr als den Menschen sehen zu können, der sich ihr in den letzten zwölf Monaten in einem knappen Dutzend Briefen vorgestellt hat. Sie hat ihn noch nie getroffen, ihn nie gesprochen, kennt nur ein Foto. Dennoch sind sie befreundet, sagt Schilling.
Der Briefkontakt ist eng. Für Pete ist es ein Fenster zur Außenwelt. Vermittelt hat diese ungewöhnliche Brieffreundschaft die Schweizer Organisation Lifespark. Schilling hat in einem Zeitungsbericht über den Verein und sein Engagement gelesen. Noch am selben Abend hat Schilling Kontakt zu Lifespark aufgenommen. Was folgte waren lange Vorgespräche darüber, wie es ist und was es bedeutet, einem Inhaftierten Briefe zu schreiben.
Schilling war von Anfang an von der Idee überzeugt, und schon nach drei Wochen war sie Mitglied bei Lifespark, ihre Adresse auf dem Weg in die USA. Aussuchen konnte sie sich ihren Brieffreund nicht. Es gibt eine lange Liste mit Wartenden; als sie sich für eine Brieffreundschaft entschied, stand Pete ganz oben auf der Liste. An den ersten Brief kann sich Schilling noch gut erinnern, sie hat ihn zusammen mit allen anderen sorgfältig aufbewahrt. Und auch, wenn sie alles vorher gut durchdacht und überlegt hat - was es bedeutet, einem Inhaftierten in der Todeszelle zu schreiben, traf sie erst mit der Zeit. «Es ist eine psychische Belastung. Es ist nicht so, als hätte man irgendwo irgendeinen Brieffreund.»
Wieso schreibst du dir mit so einem überhaupt?
Die Themen, über die sich die beiden schreiben, sind vielfältig. Hobbys, Familie, Freundschaften, Alltägliches. Aber es geht auch darum, was Pete gerne noch tun würde, könnte er das Gefängnis verlassen. Spätestens in diesen Momenten ist das Ungewöhnliche wieder präsent, ist sich Schilling bewusst, dass die Brieffreundschaft irgendwann enden wird. Gespräche mit ihrer Familie helfen der 32-Jährigen, damit umzugehen. Zunächst hatten die Eltern Probleme damit, dass sich ihre Tochter bei Lifespark engagiert. «Mittlerweile finden sie es sehr gut und mutig.»
Aber es gibt andere, kritische Stimmen. Warum sitzt er denn? Wann wird er hingerichtet? Wieso schreibst du dir mit so einem überhaupt? Schilling kennt die skeptischen Meinungen, hat harte Dispute hinter sich. Abbringen lässt sie sich von ihrer Einstellungen nicht. «Er ist ein Mensch, ein Mensch macht Fehler, der eine macht größere, der andere kleinere.»
Schilling glaubt daran, dass Pete bereut, was immer er getan hat. Auch, weil er sich bei Lifespark gemeldet hat und nicht nur darauf hofft, vielleicht über die Brieffreundschaft an Geld zu kommen. Diese Negativerlebnisse gibt es auch. Schilling hat Glück gehabt. Sie liegt mit Pete auf einer Wellenlänge, sagt sie. Sie können sich auch über Ideale, ethische Ideen und Beziehungen Briefe schreiben - trotz der völlig verschiedenen Lebenswelten.
Auf eine Hinrichtung kann man sich nicht vorbereiten
Pete ist Mitte 40, hat Kinder, die er nicht sieht und neben Schilling und zwei weiteren Brieffreunden lediglich Kontakt zu seiner Mutter. Schilling lebt ein komplett anderes Leben. Trotzdem gibt es ein Jahr und elf Briefe nach dem ersten Kontakt eine gemeinsame Basis, die auch private Themen zulässt. Doch Normalität wird sich nie einstellen, sagt die 32-Jährige: «Immer, wenn ich mir die Umstände wieder verdeutliche oder er mir schreibt, wie es im Gefängnis abläuft, ist es schon sehr heftig.»
Über den Verein gibt es jederzeit die Möglichkeit, mit anderen Mitgliedern zu sprechen oder bei Problemen Ansprechpartner vermittelt zu bekommen. Bis jetzt hat Schilling darauf noch nicht zurückgegriffen. In jedem Fall wird sie, sollte Pete ihr nicht sagen, wann es soweit ist, von Lifespark über den Tag der Hinrichtung informiert. Dass dieser Moment schlimm wird, weiß Schilling. Aber sie weiß auch, es ist eine Konsequenz und gehört zu dieser Brieffreundschaft dazu. Genauso, wie es für sie dazu gehört, dass die Brieffreundschaft mit Pete seit einem Jahr ihr Leben bereichert.
Ob sie nach Pete noch einmal Briefe in die USA schicken und versuchen wird, eine neue Beziehung mit einem Inhaftierten in einer Todeszelle aufzubauen - Mara Schilling weiß es nicht. Denn auf die Hinrichtung eines Freundes kann man sich nicht vorbereiten.
che/news.de
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Trost spenden wenn auch nur mittels Briefe ist doch besser als permanent an der Umweld herum zu basteln und den Klimafeldzug der Regierung den Kindern einzubleuen wie gut, wie erfolgreich, wie erforderlich und wie unbezahlbar,da finde ich die Sache des erfolglosen Schreibens an einen Zellengenossen schon als die bessere Beschäftigungsalternative ob der einsitzende Genosse davon Profit erfährt ist eine Frage die unsereiner nicht beantworten kann auf alle Fälle die Bevölkerung ist aufgerüttelt durch die Briefe an einen Todeskanditaten in Schwarzeneggers Kalifornien.
jetzt antwortenKommentar meldenClaude Levi-Strauss, geb. 1908, franz. Ethnologe. Lesenswert: Traurige Tropen; Das wilde Denken 1962; Mythologica IV Der nackte Mensch, 1971. Der Autor untersuchte auf wissenschaftlicher Basis ca. 1000 Mythen in Südamerika. Traurige Tropen dürfte auch Dich ansprechen. Im wilden Denken werden die magischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse als gleichwertig erkannt.
jetzt antwortenKommentar meldenmir ist nur ein levi-strauss bekannt, der als goldsucher in kalifornien lebte u. quasi die jeans erfunden hat. seine geschichte kenne ich nicht. aber die geschichte der europäischen einwanderer in den usa. wie der "weisse mann", der sich zu seiner zeit grösstenteils als "krone der schöpfung" verstand, mit den eigentlichen besitzern (ureinwohner) der länder weltweit umgegangen ist, ist auch heute noch eine schande. wer vor anderen menschen keine achtung hat u. sie zu tode bringt, hat kein mitleid verdient. im übrigen bin u. muss ich ich hier nicht herzlich sein.
jetzt antwortenKommentar meldenZunächst wäre es schade, wenn Sie das Forum verlassen würden. Ich jedenfalls habe Ihre Herzlichkeit und Ihren gesunden Menschenverstand geschätzt. Dem gegenüber verblasst die Leuchtkraft des Antipoden. Levi-Strauss, ein wahrer Weltenkenner, hat einmal bekannt, dass schon seine Begegnung mit Naturvölkern Gewalt ist. Soweit zum schonsamen Umgang gewisser Herren mit der Kultur und der Natur. Fremd auch seine Idee mit dem Trunke, wieder ist es eine Frau, die Ursache des Übels sein soll. Jedenfalls ist es schwer, sich auf dieses Niveau herabzutrinken.
jetzt antwortenKommentar meldenfortsetzung: u. wenn ich in diesem land erlebe das ihr mit eurer lebensweise, konsumverhalten u. gedankenlosigkeit mit zum untergang der wenigen noch verbliebenen naturvölker beitragt, kommt mir die galle hoch wenn ich hier manches lese. ihr erscheint mir wie die nützlichen idioten der raffgierigen. wirklich echte menschlichkeit u. zuneigung ohne berechnung durfte ich grösstenteils nur bei sogenannten "primitiven" naturvölkern erleben. und ich bin glücklich das ich in meiner stadt wenigstens 4 echte freunde habe, die meine weltansicht verstehen.
jetzt antwortenKommentar meldenwer einmal mit dem rucksack um den globus getrampt ist, hat den menschen erkannt. und wenn man nach 15 jahren nach deutschland zurückkehrt, und feststellen muss das eine angebliche kulturnation genauso verblödet, gedankenlos u. raffgierig ist wie überall in der welt, kann man den dummbürger der hier sein geseier abgibt nur verachten. ihr masst euch an hier kommentare über vorkommnisse abzugeben, von denen ihr nicht die geringste ahnung habt. man sollte erst alles mit eigenen augen gesehen, u. alles gerochen u. gespürt haben, bevor zu irgend einer sache stellung nehmt.
jetzt antwortenKommentar meldenLongus habe dich noch mal Ausgegraben weil mich dein Kommentar Jntressiert!! Ich Kaufe keine frigitte (Brigitte )sondern eine Tageszeitung und schaue mir die schönen Schwarzen Zeilen an . Dir würde ich Empfehlen ein Buch über Anstand und Sitte +Menschlichkeit zu Kaufen die du Angeblich Ausübst (Kaum Zu Glauben )es sei den du hast deinen Saft mit Wisky Vedünnt und kommst vom Hochstuhl nicht runter . Das Genick brauchst du nicht zu Brechen das wäre nicht Menschlich . So nun kommst du in den Papierkorb und dan Ent(ferne ) ich dich .!!!!!!!!!
jetzt antwortenKommentar meldenmir scheint, deine mutter hat dir als baby immer whiskey in die milch getan. anders kann ich mir den schwachsinn den du ständig schreibst nicht länger erklären.
jetzt antwortenKommentar meldenDie Rede: "ich habe das oder jenes erlebt, daher gilt für alle.." ist als subjektiver Maßstab nachvollziehbar, objektiv jedoch sozial verwerflich. Vielleicht verständlich (aber nicht akzeptabel) wäre die Rache, dann geht es um einen konkreten Sachverhalt, den Täter eines Verbrechens gegen ein Opfer, das jemanden nahesteht. L spricht jedoch von allen Tätern, auch solchen, die er als Täter nicht kennt. Diese Behauptung disqualifiziert sich als Selbstjustiz. Im Übrigen war die Frage des logischen Bruchs von Ausnahmen des Tötungsverbots von R aufgeworfen worden.
jetzt antwortenKommentar meldenja...bleib mal fern. kauf dir lieber eine frigitte, und schaue dir die schönen bunten modefotos an.
jetzt antwortenKommentar meldenmir scheint, deine mutter hat dir als baby immer whiskey in die milch getan, weil du da auch schon ständig am krakelen warst. anders kann ich mir den schwachsinn den du ständig schreibst nicht länger erklären. du hast sicherlich im gegensatz zu mir, noch keine wertvollen menschen durch kriminelle verloren. darum hast du auch nicht das recht über meine gefühle und einstellungen zu mördern zu spekulieren. dein vernageltes kleinbürgerhirn ist garnicht in der lage auch nur annähernd nachzuvollziehen, was es heisst im beisein echte freunde durch gewalteinwirkung zu verlieren. dummschwätzer !!
jetzt antwortenKommentar meldenLongus hat einen Bruch in seiner Logik.Dieser führt stets an der gl. Stelle zum Ausrasten.Denn ernsthaft will er doch nicht dartun,dass den Opfern durch den Tod d. Mörders geholfen werden kann.Dies gilt richtig verstanden auch für die Angehörigen,für die Longus sich einsetzen will. Für R ist Longus ein offenes Buch.Er kann nur so reagieren,wie er dies in seiner Verzweiflung macht.Klar jedoch ist, dass die Todesstrafe eine Ausnahme vom Tötungsverbot ist. Auch Longus muss lernen, dass damit das Tötungsverbot abgeschafft ist.Zur Begründung einer Ausnahme treten weitere hinzu, möglw. mörderische.
jetzt antwortenKommentar meldenWeist du Longus du bist ein Uhngewöhnlich netter Mensch einer zum Kotzen . Du brauchst aber nicht zu Antworten auf solche Kommentare kann ich (jeder ) Verzichten . Auserdem Habe ich mich bei News Verabschiedet . Nun Verblöde du mal schön weiter Besserwisser auf dem ( Hochstuhl)!
jetzt antwortenKommentar meldendann seier mal weiter. vielleicht hilft es ja den hinterbliebenen der ermordeten, das fremde leute mitleid mit den mördern haben.
jetzt antwortenKommentar meldenmir scheint, deine mutter hat dir als baby immer whiskey in die milch getan. anders kann ich mir den schwachsinn den du ständig schreibst nicht länger erklären.
jetzt antwortenKommentar meldenLieber etwas Geseier als die Ewig Besserwisserei . Vielleicht ist ja da eine Unbewältigte Sache dahinter . Ich rede jetzt von Frau zu Mann.
jetzt antwortenKommentar meldenLongus - und das wird im Forum nicht verkannt - ist eine soziale und psychologisch interessante Sollbruchverzweiflung. Daher gleitet er bei jedem Thema auf seine Spannungsverhältnisse ab. Denn es ist zunächst für die soziale Normalempfindung klar, dass ein Mann in einer Todeszelle ein Mann bleibt und weibliche Nähe sucht. Hieraus einer Frau Vorhaltungen zu machen, ist eine sehr interessante Eigenart in L´s Psychologie. Aufschlussreich auch seine Reaktion, in der von Geseiere gesprochen wird. Der Psychologe spricht hier von seelischen Vor-Prägungen der Erwartungsenttäuschungen.
jetzt antwortenKommentar meldenSchon erschreckend das geschriebene geseier hier zu lesen. sorry, aber anders kann ich´s nicht bezeichnen. ich mag sehr wohl frauen...wenn ich mit ihnen von mann zu mann reden kann. aber nicht jene, die ständig meinen, den anbetungswürdigen gutherz-engel spielen zu müssen. ich möchte euch mal lesen wenn einer eurer angehörigen durch einen kriminellen oder amokläufer zu tode gekommen ist. trotz einiger fehlurteile in usa, sitzen 90% sicherlich nicht ohne schuld in der todeszelle. und laika...du hast meinen kommentar garnicht verstanden. lesen bis der groschen fällt.
jetzt antwortenKommentar meldenIch sehe das Genau so und Glaube wenn jemand so Kommentiert der mag keine Frauen .
jetzt antwortenKommentar melden... Ein Mensch der sich für die Schwachen einsetzt, ihnen eine Chance gibt und zuhört, ja sogar aktiv hilft, sollte nicht verurteilt werden, sondern unterstützt werden. Ein guter Lehrer zeichnet sich jedoch durch genau diese Qualitäten aus. Leider gibt es davon viel zu wenig und das nicht zuletzt, weil der Beruf als Lehrers noch immer mit Tadel und Strafe verbunden ist anstatt mit Verständnis und Mitgefühl. Vielleicht ist das der Grund, warum unsere Schüler so demotiviert sind, hoffnungslos und aggressiv.
jetzt antwortenKommentar melden... Das Alles hat nichts mit dem unbefriedigten Kommunikationsdrang von Frauen zu tun, sondern das ist eine Lebenseinstellung vor der man den Hut ziehen sollte. Ich habe Respekt vor Menschen, die sich bereit erklären so einer Feundschaft eine Chance zu geben.
jetzt antwortenKommentar meldenNatürlich ist es einfacher retrospektiv Ratschläge zu geben, doch Getanes kann man nicht mehr rückgängig machen, denn die Vergangenheit ändert man nicht mehr. Diese Macht haben wir nur für die Zukunft. Diese Häftlinge haben jedoch keine Zukunft und keine Hoffnung mehr. Das ist wahrscheinlich das schlimmste, was einem Menschen passieren kann. In dieser Situation jedoch den Menschen zu sehen, ihm zu ermöglichen am Leben teilhaben zu lassen, das nennt sich Menschlichkeit.
jetzt antwortenKommentar meldenDies ist kein gutes Frauenbild, das deinige. Opfer einer Frau in der Todeszelle, weil die Frau dem Todgeweihten Briefe schreibt. Das ist gemein. Woher weißt du denn, dass der Todeskandidat schuldig ist. Und wenn schon, was hat der arme Mensch vorher durch sein Opfer erleiden müssen. Auch viele Frauen leiden unter den Männern und dann wird gesagt, sie seien ja verheiratet. Wer will da der Richter sein und sagen, die FRau mus s ich schlagen lassen.
jetzt antwortenKommentar melden...wenn eine Lehrerin mit solcher Brieffreundschaft mir auch keinesfalls geeignet scheint, Jugendliche auf ihre Zukunft vorzubereiten, so dürfte sie doch zumindest Verständnis für die armen fehlgeleiteten Jugendlichen aufbringen, die ein Gemetzel in der Schule veranstalten.
jetzt antwortenKommentar meldenfrauen reden gerne viel...besonders am telefon, und gerne sehr lange. aber sie schreiben auch gerne. wenn sie mal niemanden haben dem sie schreiben können, kommt es auch schon mal vor das sie die feder in ihr blut stecken und sich selbst einen brief schreiben. aber jemand in der todeszelle ist natürlich ein dankbares opfer. für das opfer des todeskandidten allerdings, ist der genuss des briefelesens für immer beendet. hinterher eine tat bereuen ist leicht. sich vorher über das leben ansich und vor allem über das anderer menschen gedanken machen, wäre besser gewesen.
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