Rasmussen übernimmt Führung
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Die Präsidentin des Klimagipfels, Connie Hedegaard, ist zurückgetreten. Sie wird aber weiter informell tätig sein. Neuer Konferenzleiter wird der dänische Ministerpräsident Lars Loekke Rasmussen. Vor den Toren wird derweil weiter protestiert.
Die Präsidentin der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen, Connie Hedegaard, hat am Mittag ihren Rücktritt erklärt. UN-Klimachef Yvo de Boer erklärte, Hedegaard werde aber weiter die informellen Gespräche leiten, Rasmussen werde aber nun formell die Führung der Konferenz übernehmen. Der Ministerpräsident machte Hedegaard zu seiner speziellen Vertreterin.
Hedegaard selbst sagte, es sei nun, da die Staatschefs an den Gesprächen teilnehmen, angemessen, dass Rasmussen die Leitung übernehme. Am Freitag werden die Staats- und Regierungschefs zu den Gesprächen erwartet.
Die Verhandlungen waren zuletzt ins Stocken geraten. Nicht nur wegen inhaltlicher Streitigkeiten, sondern auch wegen Klagen einiger Delegationen wie Brasilien und China an der Verhandlungsführung. Sie werfen den dänischen Gastgebern mangelnde Objektivität und Intransparenz vor.
Pfefferspray gegen Demonstranten eingesetzt
Unterdessen hat die dänische Polizei einen ersten Sturm militanter Demonstranten auf den Tagungsort des Gipfels abgewehrt und etwa 160 Beteiligte festgenommen. Nach Medienangaben setzten die massiv aufgebotenen Polizeikräfte Hunde und Pfefferspray gegen eine kleine Gruppe ein, als Beteiligte den Zaun um das Messezentrum Bella Center überklettern wollten. Ein Polizeisprecher sagte: «Die Demonstranten kommen da nicht rein. Das steht so fest wie Granit.»
Vorerst friedlich ist gleichzeitig der angemeldete und legale Hauptdemonstrationszug der Organisation «Climate Justice Action» von einer nahe gelegenen Metrostation zum Klimagipfel verlaufen. Augenzeugen berichteten, dass die 2000 bis 3000 Teilnehmer mit dem Motto «Reclaim Power» («Verlangt die Macht zurück») vor allem wegen des großen Presseaufgebots vor ihnen nur langsam vorwärtskamen. Die Verantwortlichen bekräftigten ihren Willen zu «zivilem Ungehorsam mit friedlichen Mitteln».
Dänemarks Polizei setzte ihren betont harten Kurs gegen Demonstrationen rund um den Klimagipfel fort. Sie hatte am Vortag den deutschen Sprecher der Organisatoren, Tadzio Müller, wegen Verdachts auf Planung krimineller Aktionen festgenommen. Bus- und Metrolinien konnten am westlichen Rand von Kopenhagen nur eingeschränkt verkehren. Seit der ersten Demonstration zum Klimagipfel am vergangenen Samstag wurden gut 1500 Teilnehmer festgenommen, die große Mehrzahl von ihnen «vorbeugend» und ohne konkrete Verdachtsmomente. 350 von ihnen sind Deutsche.
hav/mat/nbr/news.de/ap/dpa
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Wie es bei diesem Spektakel weitergeht ? Rasmussen übernimmt das Ruder, diese Person ist Hartliener der schon in Sachen NATO fehlamplatz ist.Das ganze ist wie eine Seifenblase mit ernsten Hintergrund. Durch Klimawandel Landunter und gleichzeitig Dürre, riesige Völkerwanderungen werden einsetzen. Die Gefahr von Kriege usw ist zu erwarten.
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