Ohne Auto geht gar nichts in den USA. 20 Tonnen Kohlendioxid verursacht jeder Durchschnittsamerikaner pro Jahr.
Palin und die Klimabetrüger
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Ohne Auto geht gar nichts in den USA. 20 Tonnen Kohlendioxid verursacht jeder Durchschnittsamerikaner pro Jahr.
Von news.de-Redakteurin Rieke Havertz
Die USA sind alles andere als Vorreiter, wenn es um den Klimaschutz geht. Die konservativen Republikaner wagen sich mit teils grotesken Argumenten an die Öffentlichkeit - und haben damit Erfolg.
Die Konservativen haben Recht. Gott hat uns geschaffen und dieses blöde Klima und das Treibhausgas und das Öl und Autos. Irgendwas wird er sich ja wohl dabei gedacht haben. Aber vielleicht war ihm auch nur langweilig.
Marsha Blackburn ist eine patente Frau. Aus den Südstaaten der USA, einen Uniabschluss in der Tasche und seit Jahren verdientes Mitglied der Republikaner. Bis ins Abgeordnetenhaus in Washington hat sie es aus Tennessee geschafft. Derzeit weilt Frau Blackburn in Übersee, auf dem Klimagipfel. Aber nicht, weil sie sich für einen globalen Klimaschutz einsetzen will.
Vor ihrer Abreise durfte sie, stellvertretend für die Republikaner, die wöchentliche Videoansprache aufnehmen. «Wenn Obama seinen Willen durchsetzt, wird das Ergebnis des Klimagipfels in Kopenhagen eine verbindliche Reduktion von Treibhausgasen sein. Das würde Millionen amerikanischer Arbeitsplätze vernichten und unserer wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit in den nächsten Jahrzehnten schwer schaden.»
Klimawandel? Erderwärmung? Globale Krise? Für den rechten Flügel der Republikaner alles Hirngespinste. Und diese Rhetorik kommt bei den Wählern an. Sowohl bei der radikalen Rechten als auch bei «John Doe», dem durchschnittlichen konservativen Amerikaner. Kleinunternehmer, Farmer oder Malocher in der Industrie - klassisches Wählerklientel, das Blackburn nicht versäumt anzusprechen. Die Jobs dieser Menschen sind es, die ihr am Herzen liegen. Schließlich, so merkt die flotte 57-Jährige noch an: Indien und China würden sich auch nicht diesen Klimazielen unterwerfen. Sie sieht die Arbeitsplätze aus Amerika schon gen Osten abwandern.
Dass auch die Republikaner «saubere Luft, sauberes Wasser und saubere Energie» wollen, steht natürlich außer Frage: «Aber wir glauben nicht, dass wir die Menschen durch Steuern um Haus und Hof bringen müssen, um es zu erreichen.» Die Lösungsvorschläge der Republikaner: vage.
Widerstand auch von einigen Demokraten
Alles andere als vage ist der Erfolg, den die Republikaner haben. Einer aktuellen StudieDie American Climate Values Survey wurde von verschiedenen Umweltorganisationen durchgeführt. Schriftlich befragt wurden 3000 US-Bürger über 18 Jahren. Die Rücklaufquote der Fragebögen betrug 58 Prozent (1707 Bögen). zufolge glauben 53 Prozent der republikanischen Wähler, dass zu viel Wind um die Erderwärmung gemacht wird. Unter den Anhängern der Demokraten sind es lediglich 18 Prozent.
Die Studie zeichnet ein wesentlich differenzierteres Bild der Klimadebatte in den USA, als es vielfach in Europa ankommt. «Klimasünder USA», diese pauschale Aussage taugt nicht. «Ich bin überzeugt, dass es eine globale Erwärmung gibt» - 90 Prozent der demokratischen Wähler stimmen dieser Aussage zu. Aber eben nur 54 Prozent der Republikaner. Und auch wenn sich Demokraten und Amerikaner mit einem hohen Bildungsstand der Problematik bewusst sind, gehandelt wird immer noch zu wenig.
Die USA wollen den Kohlendioxidausstoß bis 2020 um 17 Prozent gegenüber 2005 senken. Dies entspricht den Vorgaben, die das US-Repräsentantenhaus im Juni verabschiedete. Die Entscheidung im Senat steht allerdings noch aus. Im Vergleich zu 1990, dem Basisjahr für die Verhandlungen, bedeuten die Ziele jedoch lediglich eine Senkung von drei bis vier Prozent. Gleichzeitig haben sich die USA ehrgeizige Langfristziele gesetzt: Bis 2030 sollen die Emissionen um 41 Prozent sinken, bis 2050 um 83 Prozent.
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Leserkommentare (37)
Das macht nichts wenn Du nicht rein kommst. Es wird Dich niemand vermissen. Du scheiterst wieder einmal an deinem mangelhaften Fachwissen. Es kommen nur Halbwahrheiten u. Spekulationen. Es ist bei Dir wie mit den Politikern. Werden sie dabei ertappt, bezichtigen sie den "Gegner" in letzter Ausflucht als Lügner u. Märchenerzähler. Mich amüsiert es auch das Du mittlerweile Worte von mir übernommen hast, und Du immer unsachlicher, umso hilfloser Du wirst. In deinem Wahn der Rechthaberei, werden Deine ständigen widerholungen dadurch auch nicht wahrer.
jetzt antworten Kommentar meldenKomme gerade rein, ins Forum. Nicht erst seit gestern begleiten die licht- wie geistreichen Randbemerkungen von Longus in erscheckend hinkender Weise. Einmal erfindet er das Ozonloch neu, dann schimpft er auf den Lebensstil anderer. Er hadert dann mit dem Bürgertum, das er mangels ausgewogenem grammatikalischem Feingespür ständig als Bürgerdum schreibt. Das "d" ist der bedeutungstragende Unterschied nach L´s Meinung. Das ist eine fein(d)sinnige Semantik.Nachdem nun die Klimaschwindler in der politischen Minderheit angekommen sind,hat L´s Traurigkeit ein Ende. Dies ist ein klasse Klima,prima.
jetzt antworten Kommentar meldenlohnt sich nicht auf deine ständigen wirren gedanken zu antworten. deine hilflosigkeit und sehr begrenzte welt ist erschreckend.
jetzt antworten Kommentar meldenLongus fällt immer aus der Rolle, wenn er als Märchenerzähler enttarnt wird. Kleinwütig. Gleichwohl sollte Absonderliches nicht ungestraft verbreitet werden können. Hierzu gehört also die Kritik am Klimarausch von Longus. Sein Lebenspessimismus ist sein eigenes Desaster, seine Desaster müssen jedoch andere nicht teilen. Feine Autos und außergewöhnliche Speisen und überhaupt eine personale Sinnlichkeit sind der empfehlbare Lebensstil von ragnaroekr. Eleganz ist der Feind des plebejischen Lebensbildes. Dies gilt auch dann, wenn der Plebs seine Lebensauffassung klimabezogen begründet.
jetzt antworten Kommentar meldenich habe nicht geschrieben das das Ozonloch durch CO2 entstanden ist, mein Vorlauter Ferdy. Der Dummbürger bleibt also bei dir, zumal dein Kommentar genau so unqualifiziert ist wie das Dummgeschwätz von Rangarrock.
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