Diskussion über die «dunkle Seite des Islam»
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Von news.de-Redakteurin Andrea Schartner
Artikel vom 01.12.2009
Das Minarett-Verbot in der Schweiz zieht europaweite Diskussionen nach sich. News.de sprach mit dem Islam-Experten Johannes Kandel über Religionsfreiheit, Moscheebauten und radikal-islamische Kräfte.
Herr Kandel, wie war Ihre Reaktion, als Sie vom Ergebnis des Volksentscheids in der Schweiz gehört haben?
Johannes Kandel: Es hat mich überrascht. Ich hätte doch gedacht, dass eine Mehrheit der Schweizer diese Frage nach dem Verbot zurückweist. Andererseits weiß ich aus der Beobachtung der Situation in der Schweiz, dass es dort schon lange sehr heftige Debatten um Moscheebauten und Minarette gegeben hat. Was hier in Deutschland in dieser Form - jedenfalls was Minarettfragen anbetrifft - noch nicht der Fall gewesen ist.
Glauben Sie, dass es in Deutschland ähnliche Ängste wie in der Schweiz gibt?
Kandel: Ich glaube, solche Ängste gibt es sehr massiv. Allerdings verhindern eine gewisse political correctness und unsere Verfassung ein solches Verbot. Unser Grundgesetz gewährleistet Religionsfreiheit, wozu ganz selbstverständlich die freie Religionsausübung und damit auch der Moscheebau und die Errichtung von Minaretten gehören. Da gibt es bei uns überhaupt keine Frage. Andererseits finde ich es wichtig, dass im Zusammenhang mit der Schweizer Entscheidung über problematische Entwicklungen und die dunklen Seiten des Islam auch in der Öffentlichkeit diskutiert wird.
Haben wir in Deutschland ein falsches Bild vom Islam?
Kandel: Es gibt sicher falsche Bilder vom Islam, wobei ich falsch mal in Anführungszeichen setzen würde. Es gibt sehr unterschiedliche Bilder vom Islam und es gibt natürlich auch Probleme mit Moscheebauten. Beispielsweise die Moscheebauaktion der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) in Köln. Der Bau dieser großen Zentralmoschee ist schon im Vorfeld sehr schief gelaufen. Dort sind die Anwohner und dort ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen eben nicht lange vorher über das Bauvorhaben informiert worden. Man hat es in Eigenregie durchgezogen. Und dann wundert es mich nicht, wenn tatsächlich Ängste entstehen, wenn sich Misstrauen aufbaut, und sich die Menschen fragen: Was machen die in der Moschee? Was wird da gelehrt? Welcher Islam wird da vermittelt?
Sind diese Fragen berechtigt?
Kandel: Das sind berechtigte und völlig legitime Fragen. Denn es gibt in Deutschland von den 2600 Moscheen schon eine ganze Reihe, die kritisch vom Verfassungsschutz und auch von anderen Ämtern beobachtet werden, weil sich darin Radikalisierungen eindeutig nachweisen lassen. Daher ist das Misstrauen der Öffentlichkeit nicht ganz unberechtigt.
Wie kann man die Situation in Deutschland entschärfen?
Kandel: Vor allen Dingen muss man die Sprecher der großen muslimischen Verbände immer wieder auffordern, größte Transparenz zu zeigen. Sie müssen zeigen, dass sie in der Lage sind, sich in einen kritischen Diskurs über Fehlentwicklungen ihrer eigenen Religion und über die problematischen Seiten ihrer eigenen Religion zu begeben. Es war ein guter Ansatz mit der deutschen Islamkonferenz. Aber das muss jetzt noch erheblich vertieft werden.
Europaweit betrachtet gibt es zahlreiche konservative Kräfte, die anregen, das Verbot aus der Schweiz auch in anderen Ländern zu installieren. Ist die Problematik europaweit ähnlich zu sehen wie in Deutschland?
Kandel: In anderen Ländern sieht meines Erachtens die Situation noch viel gespannter aus als in Deutschland. In England gibt es massive Probleme. Dort sind eine ganze Reihe - wesentlich mehr Moscheen als hier in Deutschland - in der Tat von radikalislamischen Kräften besetzt, die eine ernsthafte Bedrohung der Demokratie darstellen.
Das heißt, dort ist es tatsächlich legitim über Verbote nachzudenken?
Kandel: Es ist legitim, wenn man nachweisen kann, dass beispielsweise jemand, der irgendwo eine Moschee errichten will mit einem Minarett, einer extremistischen islamistischen Gruppe angehört. Da gäbe es auch hier in Deutschland überhaupt kein Zögern und im Zweifelsfalle wäre auch ein Verbot auszusprechen. Wenn sich das beweisen ließe.
Dr. Johannes Kandel, Jahrgang 1950, ist seit 1978 Dozent und Akademieleiter bei der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seit 1999 leitet er das Referat der Berliner Akademiegespräche / Interkultureller Dialog. Er hat zahlreiche Publikationen zu Grundfragen der politischen Erwachsenenbildung, Religionen und Politik veröffentlicht. Zuletzt erschien Weder Alarmismus noch Unbekümmertheit. Wie ‹islamistisch› ist der Islam hierzulande? In: Herder-Spezial, 2/2009.
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Die Juden in Deutschland füren ja das Wort.Es ist leider die Wahrheit.Ich habe nichts gegen eine Mosche doch der Bau einer minarette bast nicht in das Bild Deutschland.Das lautspechergejaule in aller Fühe versteht überhaut kein Deutscher.Deutschland wird immer noch von den Juden unterdrück und das geht schon 65Jahre so.Nun kommen die Moslem und mächten das selbe recht haben wie die Juden.Übriges sollte man Irland nicht mit Deutschland vergleichen.Der Zenralraht der Juden sollte nach Israel auswandern.genau auch der Muslämiche.Deutschland hat genug SÜHNE getragen!Wir tragen keine Schuld mehr.
jetzt antwortenKommentar meldenDanks für Dein NEIN
jetzt antwortenKommentar meldenDieser Konflikt ist regional begrenzt und findet nicht aus relegiöden Gründen statt. Islamterror hungegen findet in fast allen Ländern statt.
jetzt antwortenKommentar meldenDann erklär mir mal,warum Christen Christen ewig umbringen,in Nordirland!
jetzt antwortenKommentar meldenHallo Jürgen,absolut korrekt dein Kommentar.Ich bin Schweizer und habe mit halber Seele "Nein" gestimmt. Grund:Es soll nicht das angespannte Klima zwischen Islam und Christen wegen ein paar Türmchen noch schlechter werden. Aber eben, das ist nicht der wahre Grund zum "JA" Sondern die Angst vor roher Gewalt im Namen Gottes! Wenn ich täglich die Zeitung lese und feststellen muss wie viele unschuldige Menschen sterben müssen. Und das im Namen des Glaubens/Islam. Ich verstehe das Wort "Glauben" so. Da sind Menschen die nicht Wissen was sie tun! Davor haben wir Angst, nicht vor dem Islam.
jetzt antwortenKommentar meldenNoch eine Möglichkeit seine meinung zu äußern. http://petitionen.com/p/ja-zum-minarettverbot
jetzt antwortenKommentar meldenDas interessiert mich im im Angesicht des Forums sehr!Mohammed predigt das Schwert;bitte um genaue Angabe,Sure oder andere wissenschaftlicht nachprüfbare Schrift des Islam.Danke!Es erstaunt immerwider wie der Eine dem Anderen seine unbeweisbaren Sprüche weitergibt und das deutsche wie das italienische,syrische,indische,japanische Volk es glaubt!So entstehen die dunklen Seiten;dumm gehaltenes Volk trägt als sich intelligent haltend die "Weißheiten"der Weißsager weiter;man spricht dann in einigen Jahren von "Sagen"!
jetzt antwortenKommentar meldenEine Religion die sich auf die westlichen Werte der Demokratie,Gleichheit, Toleranz und Freiheit beruft, muss in allererster Linie zeigen, dass sie diese Werte selbst lebt und verinnerlicht hat. Das ist beim Islam, leider, nicht der Fall. Kaum eine Religion ist so kriegerisch wie der Islam, aus dem man nicht austreten kann, der die Ungleichheit von Mann und Frau zum Prinzip erhebt. Auch der Verweis auf die dunklen Seiten des Christentums "zieht" nicht, denn Jesus predigt "liebe deine Feinde", Mohammed predigt explizit das Schwert, insbesondere in der Glaubensverbreitung.
jetzt antwortenKommentar meldenAuch Ungläubige wie ich sind da mit den Christen ausnahmsweise mal völlig einer Meinung. Eine "Religion" aus der man nicht jederzeit austreten kann steht nicht unter den Schutz der Religionsfreiheit und ist nicht in Europa integrierbar.
jetzt antwortenKommentar meldenDas war auch mein erster Gedanke beim lesen. WO ??
jetzt antwortenKommentar meldenKommentieren hier all die treuen christlichen Kirchgänger,oder gibt es für die ewigen Streithammel endlich mal ein Thema,wo ein jeder genau weiß,sich in der Tiefe des Koran Vorderasiatischer Prägung z.B.Türkei,Irakisch-Iranischer Darstellung oder Indonesicher Weißheiten auskennt,und all die Suren gebüffelt hat.Nach dem Millionen von Bundestrainern, Auto-und Motorsportwissenden sind nun die geistigen"Halb-Mondwissenschaftler"beim Thema. An Minarettfragen entzündet sich das christliche Bewußtsein all der fleißigen Kirchgänger. Das einzeln stehende Minarett ist übrigens nichts anderes als der Kampanile von Venedig.
jetzt antwortenKommentar meldenDiskussuion über die Dunkle Seite des Islam? Wo ist seine Helle Seite?
jetzt antwortenKommentar meldenRichtig Juergen, schade dass wir nicht die Schweiz sind. Aber hier entscheiden ja andere, was gemacht wird, das Volk wird nicht gefragt und vor vollendete Tatsachen gestellt. Versuch mal einer in einem islamischen Land einen Dom oder ähnliches zu bauen, das gibt Mord und Totschlag, aber wir sollen uns alles gefallen lassen. Armes Deutschland!!!
jetzt antwortenKommentar meldenDas was Herr Dr.Kandel hier in sehr diplomatischer Form umschreibt,liest sich im Klartext so: natuer-lich gibt es in vielen Moscheen bei den Freitagsge beten Haß- und Hetzreden("predigten");um das nachzu weisen,muessten unsere Behoerden sich auch mal um die Sicherheit ihrer Buerger wirklich sorgen.So ge-nannte "Ehrenmorde",Terror,Zwangsheirat,Verschleppung,alles im Namen dieser Religion,deren Gesetze Frauen keine Rechte zubilligen und bewirken,daß die se "Glaeubigen" noch lange nicht im 21.Jahrhdt. angekommen sind!Unsere Sorge und Angst ist sehr be-rechtigt!Schade,daß wir nicht Schweiz sind!
jetzt antwortenKommentar meldenAlles weiße Salbe und hohles Geschwätz. Europa hat fertig ! Verraten und verkauft.
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