So., 12.02.12
Wieder vereint

Thilo Sarrazin zum 9. November 1989 «Der Expertenrat bestand aus mir»

Von news.de-Redakteur Jens Kiffmeier, Berlin

Artikel vom 09.11.2009

Er ist der geistige Vater der Deutschen Währungsunion: Thilo Sarrazin, Ex-Finanzsenator und Mitglied im Bundesbankvorstand, spricht zum 20. Jahrestag über den Mauerfall, Horst Köhler, Geheimniskrämerei und Verrat im Bundesfinanzministerium.

40 Jahre DDR-Geschichte endeten exakt um 23.30 Uhr. Am 9. November 1989 beugt sich der diensthabende Offizier, Oberstleutnant Harald Jäger, dem Druck der Masse. An der Bornholmer Straße in Berlin lässt er die Schlagbäume nach oben ziehen, tausende Menschen strömen ungehindert über die Grenze. Thilo Sarrazin (SPD) bekommt von all dem an diesem Abend nichts mit. Er sitzt in Bonn daheim im Sessel und liest ein Buch. Doch kurze Zeit später arbeitet er an einem historischen Auftrag: Als damaliger Referatsleiter für Währungsfragen im Bundesfinanzministerium schreibt Sarrazin ein Konzept darüber, wie man die D-Mark in Ostdeutschland einführen kann.

Herr Sarrazin, stimmt es, dass Sie von den Ereignissen am Abend des 9. November nicht so viel mitbekommen haben?

Sarrazin: Ja, ich habe an diesem Abend gelesen. Den Fernseher habe ich nicht eingeschaltet, das weiß ich noch. Das mache ich fast nie. Es lohnt sich ja auch nicht.

Dieses Mal hätte es sich gelohnt.

Sarrazin: Das stimmt. Aber dass die Mauer gefallen war, habe ich erst am nächsten Morgen um 7.30 Uhr beim Frühstück dem Bonner Generalanzeiger entnommen.

Das klingt nach Überraschung. War man im Ministerium nicht darauf vorbereitet?

Sarrazin: Als Mitarbeiter im Bundesfinanzministerium war ich zuvorderst mit europäischen Währungsfragen beschäftigt. Aus Interesse hatte ich zwar schon immer auf die deutsche Frage geschielt, aber für die war ich eigentlich gar nicht zuständig. Aber eines stellte ich schnell fest: Für diese Situation gab es keinen Blueprint. Es gab verstaubte Unterlagen in einigen Ministerien und im Gesamtdeutschen Institut. Aber die waren aus den 50er Jahren.

Das deckt sich mit dem Gefühl der DDR-Bürgerbewegung. Bärbel Bohley wirft der Bonner Republik vor, sich trotz eines anders lautenden Ziels irgendwann vor 1989 nicht mehr wirklich um die Schaffung der Deutschen Einheit bemüht zu haben.

Sarrazin: Das mag sein. Am 9. November 1989 war aber entscheidend, dass die Mauer offen war und die Menschen herüber kamen. Es musste jetzt weitergehen. Nicht nur Deutschland, sondern auch die Ostblockstaaten waren in einer prekären Lage. Da war es ganz gut, dass man auf der politischen Ebene die Notwendigkeit sah, die Dinge nun schnell voranzubringen. Es war auch ganz wichtig, dass irgendwann ein Expertenrat im Bundesfinanzministerium sagte: Jawohl, wir haben einen Plan, so kann es gehen. Dass der Expertenrat dabei fast ausschließlich aus mir bestand, war eine ganz andere Sache.

Sie spielen damit auf das Konzept der Währungsunion an, das Sie ausgearbeitet haben. Der Auftrag kam von Horst Köhler? Stimmt das?

Sarrazin: Ja. Seit dem Mauerfall befasste ich mich mit solchen Plänen und schrieb dazu diverse Vermerke. Am 27. Januar sagte Köhler dann, ich solle das mal alles zusammenfassen. Ich brauchte ein Wochenende. Dann stand der Plan. Mit Umrechnungskurs, mit ordnungspolitischem Begleitprogramm, mit allem. Zwei Tage später billigte Kohl grundsätzlich die Idee, die aber noch geheim bleiben sollte.

Von der Idee bis zur tatsächlichen Einführung der Währungsunion vergingen trotzdem nur fünf Monate. Kritiker monieren bis heute, dass das Tempo viel zu hoch war. Sehen Sie das rückblickend genauso?

Sarrazin: Nein. Welches andere Tempo hätte man nehmen sollen? Manche Dinge tut man sofort. Wenn man ein Erdbeben hat und Häuser eingefallen sind, dann fängt man mit bloßen Händen an zu graben und wartet nicht, bis das schwere Rettungsgerät da ist. Durch Abwarten wird es nicht besser.

Es gab aus Ihrer Sicht keine Alternative?

Sarrazin: Nein. Die gab es nicht. Bereits ab Weihnachten 1989 wusste ich, dass nur eines helfen kann: die volle Aufnahme der DDR ins westdeutsche Wirtschaftssystem – unabhängig von der Staatlichkeit.

Wie kam es zu dieser Erkenntnis?

Sarrazin: Das gesamte System drohte instabil zu werden. Ich bringe ein Beispiel. Man nennt es Arbitrage. Der Kurs der Ostmark lag damals bei eins zu sieben. Durch einfaches Ummelden konnte man daraus einen Nutzen ziehen. Wenn etwa ein DDR-Bürger von Halle nach Wolfsburg umzog und dort seinen Anspruch auf Sozialhilfe geltend machte, bekam er 500 bis 700 D-Mark. Er brauchte das dann nur mit dem Kurs eins zu sieben umzurubeln - und hatte plötzlich ein fantastisches Gehalt. Damit war völlig klar, dass die D-Mark in der DDR als erste Währung gehandelt werden würde. Hinzu kam, dass sich das Absterben des subventionierten Wirtschaftslebens und das Absinken des DDR-Exports bereits abzeichnete.

Warum hat man Sie mit der Lösung beauftragt? Sie waren damals schon bekennender Sozialdemokrat. War das kein Problem in einem von der Union geführten Ministerium?

Sarrazin: Es gab schon Diskussionen, ob man mir vertrauen könnte. Aber die haben so schnell keinen anderen gefunden. Und am Ende blieb ja auch fast alles geheim. Ich habe am Anfang nur mit Köhler als Staatssekretär und mit meinem Abteilungsleiter über das Konzept gesprochen. Selbst die Bundesbank durfte ganz zu Beginn nicht eingeweiht werden, weil alle davon ausgingen, dass sie gegen eine Währungsunion sein würde.

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Thilo Sarrazin zum 9. November 1989: «Der Expertenrat bestand aus mir» » Politik » Nachrichten

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Leserkommentare (22)
  • Kommentar: 22
  • 17.11.2009 20:43
von
Ole
Antwort auf Kommentar 21

Sanktioniere meinetwegen das "Früchtchen",dann wird es dich fürchten,aber schreib bitte in deinem Elan nicht,das...schau in deinen Text...K 20...und du wirst sehen,bei anderen sind Fehler auch wunderschön. Doch zurück zu Tilo Sarrazin,das eigentliche Thema. Der ist wirtschaflich nicht angreifbar,daher kann er sich auch nen bösen Spruch mit viel wahrem Hintergrund leisten.

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  • Kommentar: 21
  • 14.11.2009 18:08
von
ragnaroekr
Antwort auf Kommentar 20

Hast Du dich etwa geärgert, Ole? Machs wie ich, schreib lesenswertes. Aber sag nicht, dass wenn jemand von einem angegriffen wird, das sei der Hass des Angegriffenen gewesen. Das ist kein ernstzunehmender Text mehr. Der Türke will mit der Pistole in die Schule kommen und die Lehrerin erschießen, genau so wie seine Mutter. Beide seien die gleichen Huren. Im Übrigen weiss ich was zu tun ist, sanktioniere das Früchten, bevor es zuschlägt. Meine Operation Sozialhygiene ist angelaufen.

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  • Kommentar: 20
  • 13.11.2009 23:20
von
Ole
Antwort auf Kommentar 19

Gib mir mal nen Tipp;ich finde die Kommentarthemen immer schlecht um auch antworten zu können,wenn es Freude und Erleuchtung bringt.Nun zu dir,mein "Osram"!Bitte keinen Honig,ich bin gut!Habe immer bei deinen bösen Texten an Alberich,den Zwerg,gedacht.Du sollst aber aufsteigen,Figur in Shakespeares"Sommernachtstraum"sein,Oberon,der Elfenkönig.Du bist Oberon,der kleine Mond von mir. Ich bin dein Gestirn,Uranus, du Nuss!

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  • Kommentar: 19
  • 13.11.2009 17:06
von
ragnaroekr
Antwort auf Kommentar 18

Also gut, ich nehme deine Unterwerfungserklärung zur Kenntnis. Erläuterungsbedürftig ist: Wo bringst du den Türkenhass her, von was sprichst du. Mein Selbstverständnis jedenfalls ist nicht durch Hass diktiert, sondern beruht auf Eigenbejahung. Deine Dichtkunst. Kommt das so über dich, echt professionell. Deine Menschenverachtung, langweilt dich das nicht? Welche SS meinst du, gehört zu mir? Habe ich nicht gerade gesagt, ich bin Einzelkämpfer? Es gibt ja auch nur einen Gott und nicht 2 usw.

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  • Kommentar: 18
  • 13.11.2009 14:07
von
Olee

Meinetwegen kann der"Hundige"einen Schreibfehler finden und zur Schau stellen,wenn es ihm was bringt! Seele mit zwei "ee"und nicht mit"h",ja!Im Sommer Klee,im Winter Schnee;trink ich den Tee und esse Püree,da kommt ne Fee und fasst mir hold ans Portepee.Zufrieden! Weiter.Hatz habe ich nicht gemeint.Türkenhazz, "Hass"bewusst mit den SS-Ruhnen. Das auch gleich als Erlärung für die hochgeistige Anhängerschaft, den "mines" und "ich nixes".Da der Kommentator nach eigenen Worten die letzten 20Jahre gemacht hat,was er wollte,ist es jedem anderen Meinungsbeiträger überlassen,sich zu einem Thema zu äußern.Den Schreiber ragnarökl interessiert das sowieso nicht.

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  • Kommentar: 17
  • 12.11.2009 17:44
von
ragnaroekr
Antwort auf Kommentar 16

Ole, Du bist der Analyse nicht fähig, daher kannst du auch nichts überprüfen. Hatz schreibt man mit tz. Dein Hitler geht mir gerade am A. vorbei. Wenn du meinst, dass ein Bett für einen Vater und seinen 13jährigen Sohn reicht, dann hast du keine Seele, die man nicht mit h schreibt. Das Hakenkreuz wurde vom Türkenjungen gemalt, seine Bedeutung war ihm unbekannt. Hat aber Salonsozis empört. Da ich in den letzten 20 Jahren sowieso nur mache, was ich will, wird auch die Sanktion gegen den Deutschtürken nach meinem Gusto ausfallen. Dem nehme ich das Kind weg. Dies ist ein probates Mittel.

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  • Kommentar: 16
  • 11.11.2009 20:27
von
Ole
Antwort auf Kommentar 12

Was machen wir mit einem,der hier über nicht zu überprüfende Märchen oder Begebenheiten schreibt? Ist er krank und schreibt sich diese eigenen Erfahrungen von der Sehle?Ist er ein von seinem Vater Vergewaltigter?Überträgt er es geschickt auf Türkenhazz, Hitlergeprägt kommt das Hakenkreuz als Schmiererei zum Einsatz,na und natürlich der Penis. Göbbelinisch gesagt war das Huftier ja auch kein Adonis."Hundig"und krank.

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  • Kommentar: 15
  • 11.11.2009 20:15
von
Ole
Antwort auf Kommentar 11

Mal ist es die sog. nahestehende Dame,eine Lehrerin,mal ist es seine Frau,die jeden"Pfennig"Kindergeld liegenlässt,mal ist es der einzigen Freund an der Saar,der sich für die Wahl Müllers freut und nun schimpft er über die Wiederwahl Müllers.Der "Hundige" ist einfach krank.Schweinegrippe?Nein,gespaltenes Bewusstsein.

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  • Kommentar: 14
  • 11.11.2009 20:04
von
Ole
Antwort auf Kommentar 9

Nach ihrer Schreibweise waren sie ein hochintelligenter 3-jähriger oder im Knast oder in Namibia.Es gab schon gewisse Regelungen durch die Regierung des Saumagen Kohl,durch Vorlage des Ausweise und der entsprechenden Dokumentation der Auszahlung. Da diese Regierung durch die Maueröffnung ihre Rettung vor der Abwahl mit Freude annahm,kontrollierte sie die Mehrfachauszahlungen nicht.Dummer Saumagen ,dummer Kohl,und nun wieder "Wählerdumm"!

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  • Kommentar: 13
  • 11.11.2009 19:49
von
ZENO
Antwort auf Kommentar 6

Wieso Ironie?Es ist doch so viel richtiges gesagt worden.Bis auf den Kommentator ragnarückt,der immer wo er kann seine Predigt gegen jegliche linke Meinung auskotzen kann,es wie ein Jünger Pawlows tut.Er nutzt Sarrazin für seine Zwecke aus,und bleibt der rechte Demagoge.In seinem Kommentar 7 zeigt sich diese geistige Haltung in der totalen Ausblendung zum Thema Sarrazin und spuckt nur noch Galle gegen den sozialistischen Virus.Ein kranker Mann,wenn sie einer ist!Eine "Hundige"?

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  • Kommentar: 12
  • 11.11.2009 16:54
von
ragnaroekr
Antwort auf Kommentar 11

ff weil er sich wochenlang nicht wäscht oder die Zähne putzt, Kleidung auch nicht. Malt Hakenkreuze oder einen Penis auf die Freiheitsstatue, sonst nur Kopffüssler. Die Lehrerin läd zum Elterngespräch. Vater, seit 8 Jahren Hartzler, und Mutter, intelligent, kommen. Der kaum der deutschen Sprache mächtige Deutsche mit Migrationshintergrund faselt vom Hass des Sohnes und von dem eigenen auf die Lehrerin. Diese wird dann vom Sohn später als Hure und Fotze im Schulheft bezeichnet. Und was machen wir mit diesem Deutschtürken nun, frage ich dich. Was machst Du denn als Mann der Lehrerin?

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  • Kommentar: 11
  • 11.11.2009 16:42
von
ragnaroekr
Antwort auf Kommentar 8

Longus und sein Einsatz für das Lumpenproletariat mögen Gutmenschen überzeugen, jedenfalls stammen sie nicht von Laotse. Leistungsverweiger kann der Staat tolerieren, aber nicht fördern. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Eine mir sehr nahe stehende Dame ist Lehrerin, die mit beispielhaftem Erfolg von Jahrgang zu Jahrgang sämtliche Schüler in weiter führenden Schulen oder in Ausbildungsstätten führt. Jetzt haben wir wieder so einen Türken mit deutscher Staatsangehörigkeit, den Zögling eines Vaters, der mit seinem Sohn tagtäglich ein einem Bett schläft. Verhaltensauffällig, stinkt ff.

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  • Kommentar: 10
  • 11.11.2009 01:18
von
Longus
Antwort auf Kommentar 9

Tja nun...Ihr wolltet Kohl als Kanzler, ihr habt ihn bekommen. Dafür mussten alle bluten. Denn er wusste, bei einer Wiedervereinigung bringt ihm seine "grosszügigkeit" viele Wählerstimmen im Osten. Alle die vor einer zu schnellen Vereinigung gewarnt hatten wurde bekanntlich nicht gewählt. Und der DDR Bürger hat die wenigen guten Errungenschaften der Republik für eine Banane u. ein gebrauchtes Westauto verraten. Allerdings ist die Konsumgier,der Egoismus und die Blödheit im Westen genau so ausgeprägt. Bloss nichts abgeben !! Über die, die jetzt rumjammern, lache ich nur hämisch.

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  • Kommentar: 9
  • 10.11.2009 20:40
von
Fred

Man muss nur Lachen wechen Unsinn hier als Kommentar verbreitet wird.Als Leute aus der emaligen DDR zu uns kamen,ist doch für jeden Mensch ein Begrüssuns-Geld von 100,-DM vorgesehen,doch was haben die OSSIS wohl gemacht? Sie sind von Gemeinden zu Gemeinden gegangen und überal wurden Ihnen 100,-DM einfach Ausbezahlt,kein Wunder das Westdeutschland in Geldnot kam und einfach überal woh Geld war einfach zublündern.Es waren Milionen nein es waren Millijarden und wer hat dafür geblutet ,die Rentenkassen sowie auch die BG-Kassen.Wenn jeder Ossi 100,-DM zufieden gewesen wäre,doch nein ich brauch ja ein Neues Auto.So kommt man einfach zu Geld.

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  • Kommentar: 8
  • 10.11.2009 17:49
von
Longus
Antwort auf Kommentar 7

Du schreibst mal wieder wirres Zeug. Geht dir einer flöten wenn du jemanden auf der Strasse mit dem Hut vor sich, und einem Pappschild sitzen siehst ? Auch Leistungsverweigerer muss ein Staat tolerieren, denn man weiss nie was mit diesen Menschen geschehen ist das sie so sind wie sie sind. Das aber in diesem Staat ganz viele "hohe Tiere" Millionen auf Schwarzkonten stapeln, ist wohl egal...oder wie ?

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  • Kommentar: 7
  • 10.11.2009 09:04
von
ragnaroekr
Antwort auf Kommentar 3

Als erklärter Gegner sozialstaatlicher Auswüchse kritisiere ich wegen den Sozialgesetzen gescheiterte Lebensplanungen. Es ist der Eigenart von Longus zuzuschreiben, wenn er meine Kritik als neidzerfressen bezeichnet.Staatliche Leistungen zu nehmen,ist für mich eine grauenhafte Vorstellung, wenn nicht der Extremfall der Bedürftigkeit eingetreten ist.Unter den Kampfbegriff des Belastungsstaat kritisiere ich den die Leistung bestrafenden Steuerstaat und den die Leistungsverweigerung belohnenden Sozialstaat. In beiden steckt der sozialistische Virus der Verstaatlichung des Menschen.Absurd!

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  • Kommentar: 6
  • 09.11.2009 18:33
von
avelon

Nach den ´Pfeifen´ in der hohen Politik wundert es mich sehr, daß jener Mann in die Bankenwirtschaft wechselte. So etwas von Mann brauchen wir doch, um D endlich umzukrempeln, und zwar als Bundeskanzler, Bundespraesident und noch zustaendig fuer Soziales, Familie, Bildung usw. (Ironie)

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  • Kommentar: 5
  • 09.11.2009 18:32
von
Grünpfeil
Antwort auf Kommentar 4

Die unbequeme Wahrheit sagen darf man nicht nur, sondern MUSS man sogar - und nicht dauernd mit eingezogenem Schwanz 'rumlaufen! Dass diese Wahrheit dann nicht jedem gefällt, weiß man allerdings vorher. Na und? Wo ist da das Problem? Schließlich leben wir in einem freien Land...! Wie sagte doch schon Voltaire? "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst!" Diesen Ausspruch können wir uns auch heute noch zu Herzen nehmen.

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  • Kommentar: 4
  • 09.11.2009 17:24
von
Albert Drochner

So ist das nun mal in unserer ach so schönen Republik.Man kann sich fast alles erlauben, man darf nur nicht die unbequeme Wahrheit sagen. Thilo Sarrazin hat natürlich recht mit seinen Thesen;nur so , wie von ihm auf den Punkt gebracht, wird die Problematik deutlich und auch da verstanden, wo sie eigentlich hingehört.Und was machen unsere Politiker: "sie reden, reden, reden".

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  • Kommentar: 3
  • 09.11.2009 16:57
von
Longus

Seine Kritik an Türken u. Arabern war durchaus, auch in der scharfen Form, berechtigt. Genau das was er kritisiert muss ich mir selber täglich anschauen u. erdulden. Allerdings ist er bei seinen zynischen Bemerkungen zum Lebensbedarf eines Bedürftigen über das Ziel hinaus geschissen. Das Leute wie R, neidzerfressen, den sozial schwachen Bürgern noch nicht mal das Schwarze unter den Nägeln gönnen, ihn in höchsten Tönen loben, war klar.

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  • Kommentar: 2
  • 09.11.2009 16:04
von
Eric Stüdemann
Antwort auf Kommentar 1

Zum Artikel Sarrazin: Ich halte S. ebenfalls für einen Mann, der mutig ist und sich nicht hinter faden Klauseln versteckt. Allerdings geht er bisweilen in seiner Spontanität zu weit, d.h. seine Provokationen verfehlen ihr Ziel und wenden sich gegen ihn. z.B. der Brotteller für Arbeitslose in Berlin oder die letzte, völlig überzogene Kritik an Türken und Arabern. Das ist sehr schade, denn Köpfe wie S. sind in unserer Politik ganz wichtig.

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  • Kommentar: 1
  • 09.11.2009 15:03
von
ragnaroekr

Sarrazin (S) ist einer der wenigen Experten, die R schätzt. S hat Fertigkeiten, nämlich geistigen Reichtum, der ihn zum Verstehen und Erfahrung, die in zur Erkenntnis befähigt: In einem einzigen Menschen - eine Freude. Wohltuend unterscheidet sich S von Formularzipfeln, die keine eines Mannes würdige Geschäfte betreiben. Oder von Sozialdemokraten, die ihrem Hang folgend, den Verstand beim Erwerb des Parteibuches abgeben. Auch seine Persönlichkeit verrät die edle Gabe des Geistes der Freiheit. Solche Personalien können gegenwärtig nicht Kanzler werden, weil sie etwas zu sagen haben.

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