Die Gesundheitskarte ist noch nicht reif
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Die elektronische Gesundheitskarte ist der AOK weiterhin ein Rätsel. Noch seien zu viele Fragen offen, um sie einzuführen. Die AOK Rheinland fordert eine Vernetzung aller Ärzte und die Online-Anbindung.
Die größte nordrhein-westfälische Krankenkasse, die AOK Rheinland, hat einem Bericht der WAZ-Zeitungen zufolge die Auslieferung der elektronischen Gesundheitskarte an ihre 2,6 Millionen Versicherten gestoppt. Viele Fragen zur Einführung seien völlig offen, begründete die Kasse demnach ihre Entscheidung.
«Es ist jetzt nötig und sinnvoll, dass wir eine schnelle Reaktion aus Berlin bekommen», wurde der Vorstandsvorsitzende der Kasse, Wilfried Jacobs, zitiert. Nach wie vor sei unklar, ob an der Karte etwas verändert werden solle. Jacobs betonte, die Karte mache nur dann Sinn, wenn auch eine Vernetzung aller Ärzte mit der Einführung einhergehe. Nötig sei eine Online-Anbindung. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition in Berlin hat angekündigt, die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte einer erneuten Überprüfung unterziehen zu wollen.
iwi/jan/reu/news.de/ap
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