Ausschreitungen bei Demo gegen Rechts
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Nach friedlichen Protesten gegen einen Aufmarsch der rechtsextremistischen NPD ist es in Hamburg zu Ausschreitungen gekommen. Linke Demonstranten griffen Polizisten mit Steinen an und errichteten eine brennende Barrikade. Beamte gaben Warnschüsse ab.
Ein oder zwei Schüsse seien bei einem Angriff auf einen Streifenwagen abgegeben worden, sagte Polizeisprecher Ralf Meyer. Überall entlang den Absperrungen habe es Angriffe gegen die Polizei mit Steinen und Flaschen gegeben. Die Demonstranten zündeten Barrikaden und Autos an. Genaue Angaben zu Verletzten und Festnahmen konnte die Polizei am Abend nicht machen.
Bei Versuchen von Gegendemonstranten, die Absperrungen zu durchbrechen, kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Einsatzkräften. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. In den späten Abendstunden verteilten sich die Ausschreitungen auf das weitere Umfeld des S-Bahnhofs. Mehrere Hauptverkehrswege mussten zeitweise gesperrt werden.
Ein «Hamburger Bündnis gegen Rechts» hatte zu Demonstrationen aufgerufen, die sich gegen eine Kundgebung der rechtsextremen NPD richteten. Etwa 3500 Menschen hatten sich am frühen Nachmittag nach Polizeiangaben in der Nähe des Hauptbahnhofes versammelt und waren bis zum Abend weitgehend friedlich durch die Innenstadt gezogen. Am S-Bahnhof Berliner Tor traf der Demonstrationszug auf die Kundgebung der NPD, zu der sich nach Polizeiangaben knapp 100 Neonazis eingefunden hatten. Die Polizei riegelte das Gelände um den S-Bahnhof mit rund 1500 Beamten weiträumig ab.
Mit einem anschließenden Protestzug durch die Innenstadt wollte das Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Organisationen und Einzelpersonen unter dem Motto «Gesicht zeigen» ein Signal gegen Rechtsextremismus setzen.
Das Bündnis protestierte gegen einen von dem Nazi-Anwalt Jürgen Rieger organisierten NPD-Aufmarsch gegen das Schanzenfest, der am Freitagabend parallel begonnen hatte. Rieger wurde nach Polizeiangaben bei der Anfahrt erkannt und attackiert. Nach dem Angriff sei er verschwunden. Polizeisprecher Ralf Meyer sprach zunächst von etwa 160 Rechten am Versammlungsort im Stadtteil St. Georg sowie bis zu 700 gewaltbereiten Gegendemonstranten.
Mit dem Fest im Hamburger Schanzenviertel am Samstag wollen Anwohner und linke Gruppierungen gegen die ihrer Ansicht nach ungerechtfertigte Härte demonstrieren, mit der die Polizei nach einem ähnlichen Fest Anfang Juli gegen Ausschreitungen von etwa 1000 linksautonomen Randalierern vorgegangen war. Auch diesmal stellt sich die Polizei auf Ausschreitungen ein.
bla/news.de/ddp/dpa
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auf jedenfall nicht der kommunismus herr schulz, erläutern sie uns doch mal ihre wunschwelt in der sie scheinbar schon längst leben aber bitte beachten sie dabei das alle vor dem gericht gleichzusetzen sind egal ob links oder geradeaus
jetzt antwortenKommentar meldenVielleicht möchte der Freund der nordischen Mythen ja mal seine Wunschwelt erläutern? Welche Gesellschaftsveränderung, und darin, dass diese nötig ist, scheinen wir uns ja einig zu sein, bringt uns voran? Das stelle ich mir mal interessant vor.
jetzt antwortenKommentar meldenSchade, da hatte wohl jemand den Finger genau in der Wunde?
jetzt antwortenKommentar meldenWenn Herr Peter in seiner Sorge, dass Linksautonome jeden Lebenswert und jede soziale Institution (Kirchen nennt der Autor ausdrücklich) attackieren dürfen und dies auf die Wertschätzung bestimmter Kreise stößt, dann ist er ein Kind des aufrichtigen Geístes. Herr Peter ist sprachlos angesichts der Gewalt, die Linksideologen als Klassenkampf rechtfertigen. Herr Peter behauptet nicht, dass Rechte Opfer sind. Vielmehr wird beklagt, dass das bundesdeutsche Wertsystem durch diese Chaoten Schaden nimmt. Die Meinung von Herrn Peter ist angenehm und eine Kontraposition gegen die Fürsprecher der linken Gewaltbereitschaft.
jetzt antwortenKommentar meldenWessen Geistes der Autor dieses Beitrages ist, erschließt sich dem kritischen Leser wohl schnell: Die Linken sind böse, die Rechten sind die Opfer... Genau wie damls, als wir vom Führer verführt und zum Opfer gemacht wurden... !? Ick lach mir schlapp.
jetzt antwortenKommentar meldenEs ist traurig wenn man in unserem Staat onmächtig solchem Treiben dieser Chaoten zusehen muß. Die meistens noch von dem Geld der Leute leben die für sie arbeiten. Außerdem bekämpfen alle, ganz gleich ob Parteien, Kirche usw. die Rechten, aber die Linken läßt man gewähren. Sollen doch diese Linken dahin gehen wo es den gelobten Kommunismus gibt, da würde ihnen ganz schön eingeheizt. Möchte klarstellen daß ich weder mit Rechts noch Links sympathisiere, nur mich ärgern immer neue Meldungen daß Chaoten so wüten und die Polizei den Kopf hinhalten muß. Man könnte hier noch mehr Dampf ablassen was in unserem Staat so faul ist, aber .......
jetzt antwortenKommentar meldenWegen Verstoß gegen die Netiquette gelöscht.
jetzt antwortenKommentar meldenLinksautonome sind Linke von rechts. Nichts von Tugend, keine Tugendbolde, sondern Brandschatzer und Mordbrenner mit dem Willen, später Außenminister zu werden. Daher vermummt bei ihren Aktionen. Hooligans der Politszene eben, mit der Bedenkenlosigkeit des Rückzugs aus dem Geist. Wenn in Wikipedia etwas anderes steht, dann haben Linke im Dunstkreis zu Linksautonomen diesen Text gefälscht.
jetzt antwortenKommentar meldenWie genau möchtest Du es denn erklärt haben? Schau doch mal bei Wikipedia. Die beschreiben es ziemlich genau dafür aber sehr kompliziert. Ich glaube umgangssprachlich könnte es so definiert werden: Autonom steht für die Unabhängigkeit. Links definiert sich oft durch Soziale und Menschliche Gerechtigkeit. Linksautonome könnten also Menschen sein, denen ihre Unabhängigkeit und ihre sozial-menschliche Umgangsweise sehr wichtig sind. Oft jedoch schiessen sie über das Ziel hinaus und gehen in radikale Richtungen.
jetzt antwortenKommentar meldenAls ungebildeter Mensch habe ich eine bescheidene Frage. Wer kann mir den Begriff "Linksautonom" exakt analysieren? Herzlichen Dank
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