Sauerland-Gruppe bekam Ultimatum aus Pakistan
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Die mutmaßlichen Terroristen der sogenannten Sauerland-Gruppe sind nach Ansicht des Bundeskriminalamts von Pakistan aus unter Zeitdruck gesetzt worden. Die Islamische Dschihad Union soll der Gruppe per E-Mail ein Ultimatum für Anschläge gestellt haben.
Anfang September 2007 sollte es schnell gehen: Die Führung der Islamischen Dschihad Union (IJU) habe der Sauerland-Gruppe ein dreiwöchiges Ultimatum für die in Deutschland geplanten Anschläge gestellt, sagte der zuständige BKA-Chefermittler als Zeuge vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht. Die Angeklagten hätten zeitweise für ihre Tat den Zeitraum um den 11. September erwogen - den sechsten Jahrestag der verheerenden Anschläge in New York und Washington.
Die Islamisten waren nach wochenlanger Überwachung Anfang September 2007 in der «heißen Phase» ihrer Vorbereitungen in einem Ferienhaus im Sauerland festgenommen worden. Aus Pakistan habe die IJU-Führung den Angeklagten wenige Tage zuvor per E-Mail das Ultimatum gestellt, sagte der Ermittler. Andernfalls sollten sie nach Pakistan zurückkehren, wo sie 2006 in IJU-Lagern ausgebildet worden seien. «Man muss davon ausgehen, dass die IJU-Führung wesentlich in die Vorbereitung der Anschläge involviert war», sagte er. Die Zugehörigkeit zu einer ausländischen Terrorgruppe ist einer der Hauptanklagepunkte der Bundesanwaltschaft.
Wichtigster Hinweis für die Verstrickung der aus Usbekistan stammenden IJU ist nach BKA-Ansicht ein Bekennerschreiben auf einer inzwischen geschlossenen türkischen Internetseite. Darin berichtete die IJU von der Festnahme ihrer «drei Brüder» im Sauerland. Außerdem seien die Anschlagsziele genannt worden, unter anderem ein usbekisches Generalkonsulat. Dieses Ziel habe das BKA nach der Festnahme der Gruppenmitglieder aber gar nicht bekanntgegeben. Es handele sich demnach um «Täterwissen», sagte der BKA-Zeuge.
Hauptansprechpartner für die IJU-Spitze sei Fritz G. gewesen. Er habe den E-Mail-Kontakt gehalten. Die IJU habe G. und Adem Y. den Auftrag für die Anschläge noch in Pakistan erteilt. G, habe die «Fassade eines bürgerlichen Lebens» mit Ehe und Studium aufrechterhalten, obwohl die Anschlagsvorbereitung praktisch ein «Full-Time-Job» gewesen sei. Der später in der Türkei festgenommene vierte Angeklagte, Atilla S., sei der IJU ebenfalls bekannt und für die Zünderbeschaffung zuständig gewesen.
Das von den Islamisten für die Bombenherstellung beschaffte Wasserstoffperoxid hatten die Terrorfahnder vor der Festnahme bereits heimlich verdünnt. Trotz eines Schichtbetriebs bei der Überwachung der Mails, Telefonate und Bewegungen der Angeklagten gab es nach Angaben des Zeugen aber auch «Lücken». «Manchmal verlor sich die Spur der Fahrzeuge.»
tno/bla
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So ein Vollbeschiß dieses ganze Verfahren, ja dieses ganze nur auf der Manipulation von ein paar labilen Idioten basierendes Märchen aus "Tausend Und Einer Nacht". Und dazu die Ernsthaftigkeit der Berichterstatter, der Beamten der verschiedenen Ämter, der Richter und Staatsanwälte. Die müssen ja Lach- und Weinkrämpfe bekommen bei soviel halblustigen Blödheiten die sie verbreiten müssen! Gut, sie werden bezahlt dafür, das läßt die Sache natürlich viel leichter ertragen, aber verwunderlich ist schon, daß kaum einem die Finger ausrutschen. Gute Roboter, aber auch gute Bürger?
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