Obama lobt Kapitän Phillips als «Vorbild»
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US-Präsident Barack Obama hat sich hoch erfreut über die Befreiung des von Piraten vor Somalia verschleppten Kapitäns Richard Phillips geäußert. Obama hatte die Rettungsaktion nach Angaben aus Regierungskreisen persönlich angeordnet.
«Ich bin sehr glücklich, dass Kapitän Phillips gerettet ist», teilte Obama wenige Stunden nach dem Einsatz mit. «Sein Mut ist Vorbild für alle Amerikaner.» Er sei zudem «sehr stolz» auf die Anstrengungen des Militärs sowie vieler US-Behörden, die sich unermüdlich für die Freilassung eingesetzt hätten. Die Sicherheit von Kapitän Richard Philipps habe für ihn stets höchste Priorität gehabt, sagte Obama.
Nach Militärangaben befand sich Phillips kurz vor seiner Befreiung in unmittelbarer Lebensgefahr. Man sei definitiv zu der Einschätzung gelangt, die Piraten hätten ihre Geisel töten wollen, erklärte ein amerikanischer Militärbeamter in Washington. Angesichts dieser bedrohlichen Situation hätten die mit der Befreiung beauftragten Elitesoldaten gezielt auf die Seeräuber geschossen.
Der Kapitän war durch diese Kommandoaktion befreit worden. Drei der vier Geiselnehmer wurden dabei erschossen. Der Chef von Phillips' Reederei, John Reinhart, überbrachte eine Botschaft des Kapitäns, in der er die Soldaten als «wahre Helden» bezeichnete. «Sie sind diejenigen, die mich nach Hause gebracht haben», zitierte Reinhart den Schiffsführer.
Obama betonte, die USA seien weiterhin entschlossen, durch internationale Zusammenarbeit die wachsende Piraterie in der Region zu stoppen. Er lobte den Mut des Kapitäns, der sich für seine Mannschaft geopfert habe. Das US-Verteidigungsministerium nannte die erfolgreiche Kommandoaktion eine «unglaublich gute Teamarbeit». Er sei stolz auf alle Beteiligten, erklärte Vize-Admiral Bill Gortney vom Zentralkommando der Marine. Auch er lobte Phillips: Der Kapitän habe sich wie ein echter Held verhalten.
Nach Angaben der Besatzung des Frachters «Maersk Alabama» wies Phillips seine Männer bei dem Piratenüberfall am vergangenen Mittwoch an, sich in Sicherheit zu bringen und einzuschließen. Dann habe sich der 53-Jährige den somalischen Seeräubern ergeben, um die Mannschaft zu retten.
jan
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Präsident Obama hat viel vor, ob er es schafft? Um den Kapitän wurde sich gekümmert und vielleicht ist sogar Lösegeld gezahlt worden, was ist mit den unbekannten Geiseln, von denen niemand spricht. Die Piraten haben die Todesstrafe verdient. Einige gute Präsidenten, die alles verändern wollten, sind ermordet worden. Also Obama achtgeben und das Sicherheitspersonal gut aussuchen und immerwieder überprüfen. mfg B. Lex
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