Attentäter zielte auf Helfer der Schutztruppe
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Bei einem Anschlag in Pakistan sind in einer Moschee mindestens 48 Menschen getötet worden. Der Sprengsatz detonierte während des Freitagsgebets. Offenbar war der Anschlag ein Racheakt an Helfern für die internationale Schutztruppe in Afghanistan.
Beim bislang blutigsten Anschlag in Pakistan in diesem Jahr sind in einer Moschee mindestens 48 Menschen getötet und 80 weitere verletzt worden. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich in dem mit rund 250 Gläubigen besetzten Gotteshaus während des Freitagsgebets in die Luft. Die Moschee bei Jamrud nahe der Grenze zu Afghanistan stürzte nach der Detonation ein. Anwohner und Polizisten gruben in den Trümmern mit bloßen Händen nach Überlebenden.
Der Verwaltungschef der Region Khyber, Tariq Hayat, wies militanten Islamisten die Verantwortung für die Tat zu. Sie sei ein Racheakt als Reaktion auf die jüngste Regierungsoffensive zum Schutz einer wichtigen Nachschubroute für die internationalen Truppen in Afghanistan. Die Moschee liegt an dieser Route. Hayat bezeichnete die Urheber des Anschlags als Feinde Pakistans und des Islams.
In der Region Khyber im Nordwesten Pakistans haben Aufständische in den vergangenen Monaten immer wieder Anschläge auf Lastwagen verübt, die die internationalen Truppen in Afghanistan mit Nachschub beliefern. Auch blutige Stammesfehden gibt es in der Gegend häufig. Die Moschee ist bei Reisenden zwischen Afghanistan und Pakistan ein beliebter Stopp.
jek/ruk
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