Obama soll's richten
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Barack Obama hat sein Amt als neuer Präsident der Vereinigten Staaten noch nicht einmal angetreten. Da ruhen alle Hoffnungen auf eine Klärung des Atomkonflikts mit dem Iran schon auf ihm.
In den vergangenen fünf Jahren hat es kaum Entspannung gegeben: Der Iran pocht weiterhin auf sein Nuklearprogramm. Allen Sanktionen der USA zum Trotz. Die diplomatischen Bemühungen der UN-Atombehörde sind gescheitert. Das hat der Chef der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA), Mohammed el Baradei, eingestanden.
Statt die Iraner zum Einlenken zu bewegen, hätten alle bisherigen Sanktionen die Haltungen im Land nur sturer werden lassen. Obama soll's nun richten. El Baradei zufolge, sei er bereit mit Gegnern und Freinden zu sprechen.
Bisher ist unklar, ob Teheran sein Atomprogramm, wie selbst behauptet, nur für zivile Zwecke oder auch militärisch nutzt. Seit Monaten verweigert das Land Auskünfte zu Details des Programms, das mehrere Jahrzehnte geheim gehalten worden war. «Wir haben uns nicht einen Zentimeter auf die Lösung des Problems hin bewegt», sagte der 66 Jahre alte Diplomat aus Ägypten der Los Angeles Times.
Ob das Iran-Problem gelöst wird, solange El Baradei im Amt ist, bleibt unklar. Südafrika hat inzwischen Abdul Samad Minty als Nachfolger für das Amt des Generaldirektors der IAEA vorgeschlagen. Nach drei vierjährigen Amtsperioden muss El Baradei im nächsten Jahr sein Amt zur Verfügung stellen.
ham
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Über sein Atomprogramm gibt der Iran seit Monaten keine Auskunft. Der Generaldirektor der UN-Atombehörde IAEA mahnte heute mehr ...