Medienbericht Ypsilanti gibt auf

Andrea Ypsilanti streicht die Segel. Die SPD-Landeschefin wird nach einem Medienbericht bei der Neuwahl nicht mehr als Spitzenkandidatin ihrer Partei antreten. Angeblich soll ihr Nachfolger schon feststehen.

DEU HE Regierung SPD Ypsilanti (Foto)
Tritt nicht mehr für die SPD an: Andrea Ypsilanti. Bild: ap

Die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti hat angeblich ihren Verzicht auf eine Spitzenkandidatur zur Neuwahl des Landtags im Januar erklärt. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung schlug sie den nordhessischen Landtagsabgeordneten Thorsten Schäfer-Gümbel als Nachfolger vor. Er wird zum linken Flügel der Partei gerechnet und gehört zu den Vertrauten Ypsilantis.

Der Parteirat der Hessen-SPD tagte am Vormittag hinter verschlossenen Türen in Frankfurt am Main. Eine Pressekonferenz wurde für den Mittag erwartet. Ypsilanti selbst wollte sich beim Eintreffen zu der Tagung nicht äußern. Von den etwa 80 Parteiratsmitgliedern wurde sie mit Beifall begrüßt. Der südhessische SPD-Vorsitzende Gernot Grumbach sagte vor Journalisten: «Die Lösung bahnt sich an.»

Er betonte, Ypsilanti entscheide selbst über ein neuerliches Antreten als Spitzenkandidatin. Sie ein eine «kluge, strategisch denkende Frau», fügte Grumbach hinzu. Der Hessische Rundfunk meldete unterdessen seinerseits, dass der ursprünglich als neuer Spitzenkandidat gehandelte nordhessische SPD-Chef Manfred Schaub nicht antreten wolle.

Der Vorsitzende des SPD-Bezirks Hessen-Süd, Gernot Grumbach, hatte unmittelbar vor Beginn einer Landesparteiratssitzung am Morgen in Frankfurt gesagt, die verbleibenden zwei Monate bis zur Wahl seien Zeit genug, einen «neuen Kandidaten aufzubauen».

bla

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Leserkommentare (0) Jetzt Artikel kommentieren
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig