11.11.2019, 15.34 Uhr

Schrecklicher Mordfall : Napoleon-Freak geschnappt! Professor erschießt und zersägt Freundin (24)

Dieser Streit endete tödlich: Ein renommierter russischer Professor hat seine Freundin (24) erschossen und dann versucht die Tat zu vertuschen. Doch die Polizei konnte ihn stoppen und machte dabei eine grausige Entdeckung.

(Symbolbild): Russischer Professor erschießt Freundin und zersägt sie. Bild: Adobestock/Thomas Otto

Zuerst sah alles nach einer tragischen Rettungsaktion aus: Ein Mann wurde in St. Petersburg aus der Woita im Napoleon-Kostüm gezogen. Was nach einem skurrilen Unfall aussieht, hat sich als Horror-Tat herausgestellt.

Russischer Professor zersägt Freundin und springt dann in Fluss

Wie "Bild" berichtet, steckt hinter der Aktion ein Mordfall. Ein russischer Professor soll versucht haben den Mord an seiner 24-Jährigen Freundin am Samstag zu vertuschen, indem er versuchte einen Rucksack im Fluss zu versenken. Das gelang nicht und er sprang hinterher, wie Augenzeugen berichteten. Der Rucksack offenbarte nach der Rettung einen grausigen Inhalt. Die Polizeibeamten fanden darin zwei abgetrennte Arme und eine Waffe. Der Täter kam mit Unterkühlung in ein Krankenhaus.Der Kreml sprach von einem "gruseligen Verbrechen".

Die Polizei hat mit der Rekonstruktion des Tatherganges begonnen. Sie durchsuchten das Haus des Professors für Geschichte. Dort fanden sie einen leblosen Frauenkörper, einen Schädel und eine Säge.Der Mann gab zu die Studentin im Streit erschossen und dann zersägt zu haben. Sein Anwalt sagte der Nachrichtenagentur ATP, dass er seine Tat bereut. Dem Mann sei vorgeworfen worden, bereits in der Vergangenheit ein Mädchen gefoltert zu haben. Die Polizei suchte am Montag weiter nach Leichenteilen.

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Als "exzentricher" Napoleon-Fan berühmt geworden

Er und seine Geliebte zeigten sich auch zusammen in historischen Dokumentationen. Dort konnte der als "exzentrisch" beschriebene Historiker seine Liebe für Napoleon Bonaparte ausleben. Neben seinen Schauspiel-Auftritten verfasste er zahlreiche Bücher und unterrichtete auch an der berühmten französischen Sorbonne. Nach seiner Tat wurde er aus dem Wissenschaftsausschuss des französischen Instituts für Sozialwissenschaften, Wirtschaft und Politik (Issep) ausgeschlossen. Er sei von seinem Umfeld als temperamentvoll und launisch beschrieben worden, berichtete das Online-Portal "Fontanka".

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bos/news.de/dpa

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