11.11.2019, 09.42 Uhr

Wetter im November 2019 aktuell: Schnee, Frost, Nebel! So winterlich wird der Wochenstart

Kaum ist der Monat November angebrochen, klopft der Winter in Deutschland an: Am Wochenende bekommt die Bundesrepublik einen ersten Schnee-Vorgeschmack, wie der Wetter-Prognose vom Deutschen Wetterdienst zu entnehmen ist.

Im Allgäu muss es oberhalb 800 Meter mit Glätte durch geringfügigen Schneefall gerechnet werden. Bild: Bernd März / picture alliance / dpa

Tschüss Herbst, hallo Winter - so lässt sich das Wetter am kommenden Wochenende in etwa zusammenfassen. Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge steht der Bundesrepublik in den kommenden Tagen ein wechselhaftes Wetter-Wochenende bevor, das Niederschläge auch in Form von Schnee mitbringt.

Wetter aktuell laut DWD-Prognose: Jetzt kommt der erste Schnee

Die ersten Schneeflocken erreichen dieser Tage tiefere Lagen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtete, könnte die Schneefallgrenze in Deutschland in den nächsten Tagen erstmals unter 1.000 Meter fallen. Über dieser Grenze hatte es schon im Oktober ab und zu geschneit, wie Meteorologe Tobias Reinartz berichtete. Am Freitag könnten die Niederschläge auch im Schwarzwald und am westlichen Alpenrand in Schnee übergehen. Für die kommenden Tage geht der DWD davon aus, dass sich die Schneefallgrenze bei rund 1.000 Metern einpendelt. Liegen bleiben werden die Flocken nach Einschätzung der Meteorologen allerdings zunächst noch nicht.

Wetter aktuell im November 2019: Regen und Schnee auch in tieferen Lagen

Für Freitag, den 08.11.2019, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst erste Vorboten wechselhaften Wetters. Bis in die Nachmittagsstunden soll sich im Osten der Bundesrepublik eine dichte Wolkendecke halten, aus der bereits Regen fallen kann. In Lagen oberhalb von 600 Metern muss am Freitag mit Schneefall gerechnet werden, so der DWD. In Bayern bleibt es der Wettervorhersage zufolge vorerst trocken, westliche Gebiete vom Emsland bis zum Niederrhein können sich vor dem Start ins Wochenende noch an Sonne erfreuen. Mehr als 12 Grad Celsius werden dabei bundesweit nicht erreicht, in den Bergregionen sind 3 Grad Celsius als Spitzenwert prognostiziert.

Wetter-Prognose aktuell für Samstag, den 09.11.2019

Die Niederschläge sollen sich laut Wetterbericht in der Nacht zu Samstag (09.11.2019) ausbreiten, lediglich der Südwesten Deutschlands bekommt eine kleine Regenpause. Die Schneefallgrenze dürfte bei Temperaturen bis maximal 6 Grad Celsius auf 600 Meter sinken, bevor das Wochenende mit gebietsweise Frost und örtlichen Nebelfeldern beginnt. Im Tagesverlauf ist dann im Osten Deutschlands mit Regen zu rechnen, oberhalb von 700 Metern kann Schnee fallen. In Süddeutschland und in der Westhälfte lassen derweil die Niederschläge nach, lediglich kurze Schauer könnten auftreten. Das Quecksilber dürfte am Samstag nicht über 9 Grad Celsius hinaus kommen, das Bergland muss sich mit Spitzentemperaturen um die 2 Grad Celsius begnügen.

So wird das Wochenend-Wetter am Sonntag (10. November 2019)

Vorsicht ist in der Nacht zu Sonntag, dem 10. November 2019, geboten. Zwar lassen der Wettervorhersage zufolge die Niederschläge nach und die Bewölkung lockert sich auf, doch Nebelbildung und Schauer an den Küsten kann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zu spiegelglatten Straßen durch überfrierende Nässe führen. Am Sonntag geistern dann morgens noch einzelne Nebelfelder herum, die jedoch im Tagesverlauf längeren Sonnen-Abschnitten weichen. In ganz Deutschland sinkt das Niederschlagsrisiko dem Deutschen Wetterdienst zufolge, nur an den Küsten ist noch der eine oder andere Schauer bei Höchsttemperaturen bis zu 9 Grad Celsius möglich.

Wechselhaftes Wetter für neue Woche ab 11. November 2019 vorhergesagt

Das wechselhafte Mischmasch-Wetter soll sich auch in der kommenden Woche fortsetzen: Laut DWD-Prognose gibt es am Montagmorgen noch gebietsweise Nebel, bevor von Westen neue Wolkenfelder heranziehen. Bei maximal 9 Grad Celsius wechseln sich im Tagesverlauf sonnige Abschnitte mit Regenschauern ab, der Wind frischt dabei zum Teil stürmisch auf. Am Dienstag (12.11.2019) zeigt sich das Wetter von seiner regnerischen Seite: Lediglich der Südosten darf sich über trockenes Wetter bei wolkenfreiem Himmel freuen, der Rest Deutschlands muss sich mit einer dichten Wolkendecke, Nebel und Regen begnügen.

Eisigkalte November-Nacht - Temperaturen teils weit unter Null

Knackig kalte Temperaturen haben Meteorologen in der Nacht zum Montag an vielen Orten in Deutschland registriert. An der Wetterstation in Meßstetten auf der Schwäbischen Alb zeigte das Thermometer minus 9,6 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montagmorgen mitteilte. An einer Station am Funtensee nahe Berchtesgaden in Bayern registrierte der Wetterdienstleister MeteoGroup sogar minus 19 Grad, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Im Erzgebirge seien minus 12 Grad gemessen worden.

Für eine Novembernacht seien Temperaturen weit unter Null völlig normal, sagte DWD-Sprecher Sebastian Schapper. "Dass aktuell Nachtfröste auftreten ist nicht ungewöhnlich." Dichte Bewölkung und Nebelfelder führen laut DWD in den kommenden beiden Nächten dazu, dass es vielerorts zunächst frostfrei bleibt. Erst ab Donnerstag und Freitag sei deutschlandweit wieder mit Frost in den Nächten zu rechnen.

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loc/news.de/dpa

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